Tanzen, feiern, Stars begegnen – Takeover 23 in Baden-Baden
Open house: Festspielhausfoyer wird zur frei zugänglichen Takeover Lounge – Stargeiger Daniel Hope ganz nahbar – Party im Festspielhaus – Workshops, Konzerte und Tanz-Performances

AMCB-Hakanai
Das Festivaljahr beginnt mit Takeover und die Jugend übernimmt. Vom 3. bis 5. Februar 2023 findet in Baden-Baden das Takeover Festival statt: Heranwachsende schnappen sich Festspielhaus, Technik und Bühne. Klavier trifft auf Technik, BMX-Rad auf Streichquartett, Tanz auf Lichtprojektion. Jazz- Duos teilen sich den Raum; der klassische Stargeiger Daniel Hope spielt mit dem Zürcher Kammerorchester und einem Jazz-Trio. Man reicht sich die Hand und dem Publikum gleich mit: in Form von Workshops mit den Künstlern, die zu jeder Veranstaltung stattfinden und die Grenzen zwischen Star und Fan
aufheben. Die Verwerfungen der Zeit im Blick, gestaltet man ein neues, besseres Miteinander.
Den Auftakt macht eine spektakuläre Eröffnungsshow am Freitag, 3. Februar, 20 Uhr auf dem Vorplatz des Festspielhauses. Die Show der Münchner Iwanson-Tanzgruppe ist offen für jedermann, Schaulustige willkommen! Im Festspielhaus sorgen dann um 21 Uhr die Grandbrothers mit ihrem außergewöhnlichen Mix aus Klavier und Elektronik für einen unvergessliches Konzerterlebnis.

Vicky Gomez
Auch der Samstag bietet nie Dagewesenes: In der spektakulären, auf moderner Projektionstechnologie basierenden Choreographie „Hakanaï“ der Kompanie Adrien M & Claire B um 14 Uhr (auch 5.2., 11 Uhr) interpretiert eine Tänzerin eine „digitale Partitur“ – diese wird von keinem Menschen, sondern der Software „eMotion“ generiert. Auf diese Weise tritt die Tänzerin in Dialog mit einem sich wandelnden grafischen Universum. Das Klangdesign wird ebenfalls in Echtzeit umgesetzt und lässt so eine synästhetische Welt aus Ton, Bild und Tanz entstehen.
Am Abend des 4. Februars gibt es Jazz vom Feinsten in Räumen des Festspielhauses, die sonst für das Publikum nicht zugänglich sind. Nils Wülker und Arne Jansen stellen um 20 Uhr ihr neues Programm „Closer“ vor, Julia Hülsmann und Christopher Dell werden zur selben Zeit auf einer anderen Bühne im Festspielhaus aktiv, das Publikum wechselt dann Spielstätten. Und was wäre ein Festival ohne Party? Diese gibt es am Samstag abend ab 22 Uhr - mit Schlagzeug, Live-Elektronik, Streichquartett und BMX-Fahrrad. Zum Finale musiziert am Sonntag, 5. Februar, um 16 Uhr der ‚junge Wilde‘ Stargeiger Daniel Hope, gemeinsam mit einem Jazztrio um einen Gypsy- Gitarristen und ein Schweizer Kammerorchester.
Workshops mit den Künstlern flankieren die Veranstaltungen. Näher als in den Workshops kommt man den Idolen niemals. Gleichzeitig kann man sich selbst entdecken und erfahren, wie viel künstlerisches Potenzial in einem steckt. Ob als BMX-Künstler, Tänzer, ‚Orchester’musiker oder Perkussionist – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Karten für die Workshops und die Veranstaltungen gibt es auf der Website www.festspielhaus.de , telefonisch oder persönlich beim Ticketing des Festspielhauses und allen Vorverkaufsstellen. Die aktuellsten Infos immer auf www.takeover-festival.de.
Während des gesamten Festivals ist das Foyer des Festspielhauses als Takeover Lounge geöffnet. Die Gastronomie des AIDA bietet extra Festival- Food mit Bowls, Sushi und Burgern die (noch?) nicht auf der Menükarte des Festspielhauses stehen. Die Takeover Lounge ist frei zugänglich und für Teilnehmer und Interessierte geöffnet. Für Musikclub-Atmosphäre in der Takeover Lounge sorgen junge Jazzmusiker des Bundesjazzorchesters bis zu Mitgliedern des Gutenberg Jazz Collective. In der vom jungen Jazzmusiker und Kurator Konstantin Kölmel wird hat das Beste zu hören sein, was der junge deutsche Jazz zu bieten hat – und das bei freiem Eintritt.

TheArtoftheDuo22
Eröffnungsshow
3.2. 20 UHR
Eröffnet wird das Takeover Festival am Freitagabend auf dem Festspielhaus-Vorplatz. Ab 20 Uhr gibt es die Bewegungskunst der Münchner Iwanson-Tanzgruppe zu bestaunen. Die Veranstaltung ist kostenlos und offen für jedermann.
GRANDBROTHERS
FR 3.2.23 | 21 UHR
Die deutsch-schweizerischen Musiker verbinden Klavier und Elektronik – und erschaffen dabei etwas so unerhört Neues, dass sie damit sowohl in britischen Clubs wie im deutschen Feuilleton Begeisterung entfachen. Die Grandbrothers machen aus einem Flügel und einem Computer samt einer selbstgebauten, über die Jahre verfeinerten Apparatur, mit der die Hämmerchen des Instruments gesteuert werden, etwas ganz Neues. Das, was dabei entsteht, klingt so außergewöhnlich, dass das Duo der FAZ eine ganze Rezensionsseite wert war
HAKANAÏ Adrien M & Claire B
SA 4.2.23 | 14 Uhr, S0 5.2.23 | 11 UHR
anz trifft auf „Star Trek“. Genauer gesagt, auf das „Holodeck“. Ein Raum, in dem virtuelle Welten erzeugt werden. Heute ist es die Tanzkunst, die solche Ideen in die Realität überführt: in der spektakulären, auf moderner Projektionstechnologie basierenden Choreographie „Hakanaï“ der Kompanie Adrien M & Claire B. Eine Tänzerin interpretiert eine „digitale Partitur“ – diese wird von keinem Menschen, sondern der Software „eMotion“ generiert. Auf diese Weise tritt die Tänzerin in Dialog mit einem sich wandelnden grafischen Universum. Das Klangdesign wird ebenfalls in Echtzeit umgesetzt und lässt so
eine synästhetische Welt aus Ton, Bild und Tanz entstehen.
THE ART OF THE DUO - NILS WÜLKER UND ARNE JANSEN, JULIA HÜLSMANN UND CHRISTOPHER DELL
SA 4.2.23 | 20 UHR
Zwei Künstlerpaarungen an einem Abend: „The Art of the Duo“ präsentiert zwei hochkarätige Duo-Besetzungen. Ein Abend in einem Jazz-Club ist etwas sehr Schönes – ein Abend in zwei Jazz-Clubs gleichzeitig noch besser. An diesem Festival-Abend ist einfach alles doppelt schön. Zwei der besten deutschen Jazz- Duos feiern mit dem Takeover Publikum einen Doppelabend im Festspielhaus.
Nils Wülker und Arne Jansen stellen ihr neues Programm „Closer“ vor, Julia Hülsmann und Christopher Dell werden zur selben Zeit auf einer anderen Bühne im Festspielhaus aktiv. Das Publikum wechselt die Spielstätten – Verzeihung, Clubs – und kann trockenen Fußes hinüber zum zweiten Teil des Doppelprogramms. Geboten wird ein Wechselspiel zwischen Bluenotes, einem kühlen Bierchen und zwei fantastischen Duos.
TAKEOVER PARTY
SA 4.2.23 | 22.30 UHR
Bei dieser Party kommt zusammen, was sich sonst eher aus dem Wege geht: Schlagzeug, Live-Elektronik, Streichquartett und BMX-Fahrrad. Letzteres geführt, gefahren und geflogen vom sechsfachen Weltmeister Jorge „Viki“ Gómez. Gómez hat die BMX-Akrobatik zur Kunst erhoben, arbeitet mit Künstlern und Musikern zusammen und passt deshalb hervorragend ins Festspielhaus. Und wer dann immer noch nicht genug hat, trifft sich bei der Aftershow-Party in der Bruder&Schwester- oder der NoName -Bar in Baden-Baden (auch Freitag).
DANIEL HOPE - AMERICA
SO 5.2.23 | 16 UHR
Ein irisch-deutscher Stargeiger, ein Jazztrio um einen Gypsy- Gitarristen und ein Schweizer Kammerorchester machen zusammen Musik. „I like to be in America!“ Dieses Lied, das die USA als Schmelztiegel
feiert, fasst das innere Programm des Konzertes zusammen. Bernsteins Vision griffen Daniel Hope und das Zürcher Kammerorchester auf, um Grenzen zu sprengen zwischen Jazz und Klassik, Amerika und Europa. Konkret auch zwischen einem Stargeiger, einem klassischen Orchester und einem Jazztrio. Hopes Konzert schließt das Takeover Festival festlich ab: mit einer musikalischen Einladung an Menschen verschiedener Generationen, die unterschiedlich musikalisch sozialisiert wurden und nun miteinander feiern möchten. Auch die Komponisten, die hier musikalisch vorgestellt werden haben sich aus Grenzen nicht viel gemacht. Ihre Melodien wurden unsterblich, indem sie das Beste aus Jazz und Klassik verbanden. Gespielt wird etwa Gershwins „Summertime“ aus der Oper „Porgy and Bess“, eines der schönsten
Wiegenlieder überhaupt.
TAKEOVER LOUNGE
Frei zugängliches Festspielhaus-Foyer während des Festivals Während des gesamten Festivals ist das Foyer des Festspielhauses geöffnet. Die Gastronomie des AIDA bietet extra Festival-Food mit Bowls, Sushi und Burgern die (noch?) nicht auf der Menükarte des Festspielhauses stehen. Die Takeover-Lounge ist frei zugänglich und für Teilnehmer und Interessierte geöffnet.
Die Takeover-Lounge bringt während des Festivals täglich Musikclub- Atmosphäre in das Foyer des Festspielhauses. In der vom jungen Jazzmusiker und Veranstalter Konstantin Kölmel kuratierten Lounge wird von Musikern des Bundesjazzorchesters bis zu Mitgliedern des Gutenberg Jazz Collective das Beste zu hören sein, was der junge deutsche Jazz zu bieten hat. Freuen darf man sich auf Swing und Groove, aber auch auf moderne Synthesizerklänge
3.2. 20:20 Uhr und 22:30Uhr Book of Ra, Sa, 4.2. 12:30 Uhr Bernhard Radermacher & Friends, Sa, 4.2. 18:30-19:45 Uhr Moritz Renner Group, So, 5.2. 12:30 Jil Pappert Duo, So, 5.2. 18:15-19:45 Uhr Konstantin Kölmel invites: Nikola Bankov.
Die stylische Umgestaltung des Festspielhausfoyers mit freistil -Möbeln erfolgtdurch die freundliche Unterstützung von Rolf Benz.

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Die Konzerte und Workshops sind auf der Website des Festspielhauses, der Festivalseite www.takeover-festival.de sowie beim Ticketing des Festspielhauses buchbar.
Weitere Informationen und Tickets: www.festspielhaus.de www.takeover-festival.de
Persönliche Beratung und Reservierungen: Tel. 07221 / 30 13 101


