Susanne Zuehlke: „Farben kennen keine Regeln“ – Zeitgenössische abstrakte Malerei in der Galerie Messmer
Riegel am Kaiserstuhl, 28. Juni 2026 – Mit der Ausstellung „Farben kennen keine Regeln“ präsentiert die Galerie Messmer eine herausragende Position der zeitgenössischen abstrakten Malerei: die Künstlerin Susanne Zuehlke. Die Ausstellung läuft vom 28. Juni bis 23. August 2026 und zieht bereits zur Vernissage zahlreiche Kunstinteressierte aus der Region und darüber hinaus an.

v.l.n.r.: Karina Klucha, Lea Qin Messmer, Susanne Zuehlke und Jürgen A. Messmer
Abstrakte Malerei zwischen Licht, Farbe und Raum
Susanne Zuehlke zählt zu den bedeutenden Vertreterinnen der abstrakten Kunst in Süddeutschland. Ihre Werke zeichnen sich durch eine einzigartige Verbindung von Farbe, Licht und räumlicher Wirkung aus. Statt expressiver Gestik setzt die Künstlerin bewusst auf eine reduzierte, präzise Bildsprache. Geometrische Formen, transparente Farbschichten und subtile Übergänge erzeugen eine schwebende Bildwirkung, die sich erst im langsamen und konzentrierten Betrachten vollständig entfaltet.
Für Kunstliebhaber bietet die Ausstellung damit ein intensives Seherlebnis, das weit über den schnellen visuellen Eindruck hinausgeht und zu einer meditativen Auseinandersetzung mit Malerei einlädt.
Tradition trifft Gegenwart: Eitempera in der modernen Kunst
Ein besonderes Merkmal von Zuehlkes Arbeit ist die Verwendung der Eitempera-Technik, ein historisches Malverfahren aus der Renaissance. In der heutigen zeitgenössischen Kunst wird diese Technik nur selten genutzt. Durch den fein abgestimmten Auftrag zahlreicher Lasuren entstehen jedoch außergewöhnliche Effekte:
- Leuchtende Farbtiefe
- Transparente Bildräume
- Subtil vibrierendes Licht
Die Werke wirken fast körperlich erfahrbar und eröffnen eine neue Dimension der Wahrnehmung im Bereich der modernen abstrakten Malerei.

Susanne Zuehlke, Vision einer Idee, 2015, Eitempera auf Nessel, 70 x 120 cm
Künstlerische Haltung: Entschleunigung und Wahrnehmung
Im Zentrum von Susanne Zuehlkes künstlerischem Ansatz steht die Frage, wie Farbe als Träger von Licht und Raum wirkt. Ihre Arbeiten entstehen langsam, präzise und in einem Prozess der bewussten Reduktion.
Die Künstlerin selbst beschreibt ihre Werke als Einladung zur Entschleunigung:
Statt schneller Reize schaffen sie Räume für Stille, Konzentration und kontemplatives Erleben.
Gerade in einer zunehmend schnelllebigen Zeit trifft dieser Ansatz den Nerv vieler Besucherinnen und Besucher, die nach einer tieferen ästhetischen Erfahrung suchen.
Internationale Präsenz einer süddeutschen Künstlerin
Geboren 1962 in Duisburg, studierte Susanne Zuehlke an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Internationale Impulse erhielt sie unter anderem durch ein Stipendium in den USA sowie durch ihre Teilnahme am Luxor International Painting Symposium.
Ihre Werke wurden in renommierten Institutionen und auf bedeutenden Kunstmessen gezeigt, darunter:
- ART Karlsruhe
- Kunsthalle Dresden
- Museum Würth
- Ausstellungen in New York und Paris
Damit gehört sie zu den wichtigen Stimmen der internationalen zeitgenössischen Malerei.
Galerie Messmer zeigt anspruchsvolle zeitgenössische Kunst
Mit dieser Ausstellung unterstreicht die Galerie Messmer in Riegel am Kaiserstuhl ihr Profil als Ort für hochwertige und atmosphärisch dichte Gegenwartskunst.
Susanne Zuehlkes Werke fügen sich nahtlos in das kuratorische Konzept ein und erweitern es um eine Position, die Strenge und Poesie, Konstruktion und Lichtwirkung auf besondere Weise vereint.

Ausstellung auf einen Blick
- Titel: Farben kennen keine Regeln
- Künstlerin: Susanne Zuehlke
- Ort: Galerie Messmer, Riegel am Kaiserstuhl
- Zeitraum: 28.06. – 23.08.2026
- Genre: Zeitgenössische abstrakte Malerei
Fazit für Kunstbegeisterte
Die Ausstellung „Farben kennen keine Regeln“ ist ein Highlight für alle, die sich für abstrakte Kunst, moderne Malerei und innovative Farbkonzepte interessieren. Susanne Zuehlke gelingt es, mit feinster malerischer Sensibilität Räume zu schaffen, die nicht nur gesehen, sondern erlebt werden.
Ein Besuch lohnt sich für alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern intensiv erfahren möchten.


