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Nachrichten aus Freizeittipps in der Region

Highland Games Wittental 2026

Schottische Tradition trifft auf sportliche Höchstleistungen

Stegen-Wittental. Seit dem Jahr 1999 veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Stegen, Abteilung Wittental, ihre Highland Games. Was einst als regionale Veranstaltung begann, hat sich über die Jahre zu einem der bekanntesten Highland-Games-Wettbewerbe in Süddeutschland entwickelt. Zur 14. Auflage am 23. August 2026 werden wieder Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland sowie der Schweiz erwartet

Das Besondere an den Highland Games im Wittental: Mitmachen kann grundsätzlich jeder. Ob ambitionierter Kraftsportler, Freizeitathlet oder Neuling, ob Leicht- oder Schwergewicht, die Arena steht allen offen. Gestartet wird in einem Herren und Frauenwettbewerb sowie in der beliebten Teamwertung. Für besonders stilechte Auftritte erhalten die Teilnehmer sogar Zusatzpunkte für ihr Outfit. Ein schottischer Kilt kann also durchaus den entscheidenden Unterschied machen.

Attraktive Preisgelder sorgen zusätzlich für Motivation. Auf die erfolgreichsten Teams warten Preisgelder im Gesamtwert von 900 Euro, darüber hinaus dürfen sich alle Teilnehmer auf hochwertige Sachpreise freuen. Die Startgebühr beträgt lediglich zehn Euro und wird am Veranstaltungstag bezahlt. Anmeldungen sind bereits vorab online möglich, Nachmeldungen werden direkt vor Ort entgegengenommen.

Wer sich auf die Wettkämpfe vorbereiten möchte, kann bereits am Samstag, 22. August 2026, beim freien Training sämtliche Disziplinen ausprobieren, Techniken verfeinern und sich mit anderen Teilnehmern austauschen.

Spektakuläre Wettkämpfe mit Tradition

Im Mittelpunkt stehen die klassischen Highland-Games-Disziplinen, die Kraft, Ausdauer, Technik und mentale Stärke gleichermaßen fordern.

Als Königsdisziplin gilt das „Tossing the Caber“, das Baumstammwerfen. Hier müssen die Athleten einen bis zu fünf Meter langen und 50 Kilogramm schweren Stamm aufrichten, anlaufen und so präzise werfen, dass sich dieser vollständig überschlägt. Nicht die Wurfweite entscheidet über die Wertung, sondern die Genauigkeit der Landung.

Beim „Tug o’ War“, einer besonderen Einzelvariante des Tauziehens, treten die Teilnehmer gegen einen Flaschenzug mit Gewichten zwischen 60 und 120 Kilogramm an. Drei Versuche entscheiden über Erfolg oder Misserfolg.

Nervenstärke ist beim Fasshochwurf („Putting the Weight“) gefragt. Dabei muss ein 18 Kilogramm schweres Fass rückwärts über eine Latte geworfen werden, deren Höhe die Athleten selbst bestimmen können.

Ein Publikumsmagnet ist seit Jahren das Axtwerfen („Throwing the Axe“). Hier zählen Technik und Präzision, wenn die Axt möglichst punktgenau in einer Zielscheibe landen soll.

Kraft und Durchhaltevermögen erfordert der Farmer’s Walk, bei dem die Teilnehmer zwei jeweils 30 Kilogramm schwere Baumstämme über einen Rundkurs tragen. Wer die Last absetzt, scheidet sofort aus.

Beim Baumstammslalom („Tree Trunk Slalom“) müssen die Athleten einen vier Meter langen Stamm durch einen Slalomparcours manövrieren. Geschwindigkeit und Koordination sind dabei gleichermaßen gefragt.

Die Disziplin Weinfassrollen („Pushing the Barrel“) wird 2026 ausschließlich als Teamwettbewerb ausgetragen. Auf einer Slalomstrecke muss ein Weinfass möglichst schnell und kontrolliert ins Ziel gebracht werden.

Mehr als nur Sport

Auch für Besucher bieten die Highland Games ein abwechslungsreiches Programm. Neben spannenden Wettkämpfen erwartet die Gäste ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken. Ergänzt wird dieses durch einen Eisstand sowie die traditionelle Kaffeestube mit hausgemachten Kuchen.

Von schottischen Kriegern ins Dreisamtal

Die Wurzeln der Highland Games reichen bis ins Mittelalter zurück. Ursprünglich dienten die Kraft und Geschicklichkeitsprüfungen den schottischen Clans dazu, die stärksten und fähigsten Krieger zu ermitteln. Inspiriert von dieser Tradition brachte die Feuerwehr Wittental die Highland Games 1999 ins Dreisamtal und schuf damit eine Veranstaltung, die heute weit über die Region hinaus bekannt ist.

Die Organisatoren freuen sich darauf, gemeinsam mit Athleten, Helfern und Besuchern erneut einen unvergesslichen Sport und Familientag zu erleben. Wenn am 23. August 2026 wieder Baumstämme fliegen, Fässer rollen und die Zuschauer ihre Favoriten anfeuern, wird das Wittental einmal mehr zum Schauplatz schottischer Sporttradition mitten im Schwarzwald.

Bilder / Quelle: Daniel Gremmelspacher

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