Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut lobt den Hidden Champion aus Baden-Württemberg als Vorbild für Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit
Mit High-Tech auf den Weltmärkten aktiv: Herrmann Ultraschall vereint Innovation und Umwelt
Technologische Präzision, globale Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Innovation – von diesem Dreiklang der Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG zeigte sich die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) bei ihrem Besuch des Hidden Champions in Karlsbad-Ittersbach beeindruckt. „Ein Familienunternehmen, das weltweit erfolgreich ist und vorausschauend in die nächste Generation investiert“, lobte die Ministerin.

Unter Anleitung von Geschäftsführer Thomas Herrmann fügte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut an einer Ultraschall-Schweißmaschine Kunststoff-Teile zu einem Delfin zusammen – im Hause Herrmann ein Symbol für Präzision, Innovation und Nachhaltigkeit.
„Die Firma Herrmann stimmt mich wirklich hoffnungsfroh. Sie ist mit High-Tech-Produkten am Weltmarkt erfolgreich, besteht auch in der Krise und ist ein zukunftsorientiertes Familienunternehmen“, bilanzierte die Ministerin nach ihrem Firmenrundgang, geleitet von Geschäftsführer Thomas Herrmann sowie dessen Vater, Firmengründer und Ultraschalltechnik-Pionier Walter Herrmann.
Das Unternehmen entwickelt und produziert hochpräzise Schweißmaschinen, die weltweit in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden. Beispielsweise gehören zu den Einsatzfeldern sogenannte Standbodenbeutel für Getränke wie Capri-Sun. Dabei handelt es sich um Verpackungen, die aufrecht stehen können und typischerweise zur Aufbewahrung von flüssigen, pastösen oder pulverförmigen Produkten verwendet werden. Mithilfe der Herrmann Ultraschalltechnik werden sie effizient und ressourcenschonend verschweißt. Diese Technologie spart dem Geschäftsführer zufolge Klebstoffe in großen Mengen, wodurch nicht nur Kosten reduziert, sondern auch die Umwelt geschont werde.

Packaging-Direktor Robert Hueber (links) erläuterte die umweltfreundlichen Vorteile des Ultraschall-Verschweißens von sogenannten Standbodenbeuteln für Getränke. Daneben von links: Sabine Herrmann-Brauss, Geschäftsführer Thomas Herrmann, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Firmengründer Walter Herrmann.
Ein Highlight des Besuchs war die praktische Vorführung einer Ultraschallschweißmaschine durch die Ministerin selbst. Mit Unterstützung von Geschäftsführer Thomas Herrmann stellte sie einen blauen Kunststoff-Delfin her. Er gilt im Hause Herrmann als Symbol für Präzision, Innovation und Nachhaltigkeit – zentrale Werte des Unternehmens – und er demonstriere die Vielseitigkeit der Maschinen.
„In langen Linien denken und investieren, für die Zukunft und für die nächsten Generationen“, dieser zukunftsorientierte Ansatz zahle sich aus, sagte die Wirtschaftsministerin. So auch in der Automobilindustrie, erläuterte Geschäftsführer Thomas Herrmann, der unter anderem als Vorstandsmitglied im Wirtschaftsverband wvib Schwarzwald AG aktiv ist. Herrmann Ultraschall biete demnach Lösungen für die sichere Verbindung von Kunststoffen und Metallen, die in Hochvolt-Ladestationen und Batterietechnologien entscheidend seien. Damit trage das Unternehmen zur Transformation der Automobilbranche und zur Förderung der Elektromobilität bei.
Im Gespräch der Wirtschaftsministerin mit der Unternehmensleitung wurde die Bedeutung von Innovationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg betont. Firmenchef Thomas Herrmann mahnte: „Deutschland muss wieder Innovationsführer werden.“ Er verwies auf die Gefahr, in Schlüsseltechnologien wie der Batterietechnik den Anschluss zu verlieren, ähnlich wie es bereits in der Solarindustrie geschehen sei.

Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin äußerte sich beeindruckt von den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Spezialmaschinen der Firma Herrmann Ultraschall. Im Bild von links: Firmengründer Walter Herrmann und dessen Tochter Sabine Hermann-Brauss, Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, CDU-Landtagsabgeordneter Ansgar Mayer und Geschäftsführer Thomas Herrmann.
Mit mehr als 600 Mitarbeitenden weltweit, davon rund 400 am Hauptsitz in Karlsbad, und Niederlassungen in den USA, China und Japan verbindet Herrmann Ultraschall regionale Verwurzelung mit globaler Präsenz. Die kontinuierliche Investition in Forschung und Entwicklung ermögliche es, innovative Technologien „Made in Baden-Württemberg“ in die Welt zu tragen. Hoffmeister-Kraut betonte, dass Unternehmen wie Herrmann Ultraschall unverzichtbar für den Standort Baden-Württemberg seien. „Solche Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft.“


