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Nachrichten aus Region meets Business

Wie das „Q“ die Produktion eines Unternehmens dominiert

Premiere des neuen Event-Formats „TraFoNetz Connect“ bei Avantec Zerspantechnik

ILLINGEN. Mit einem Buchstaben revolutioniert Avantec die Zerspanungstechnik. Was sich hinter dem „Q“ verbirgt, das für maximale Effizienz steht, zeigte das Illinger Unternehmen bei der Premiere der neuen Event-Reihe „TraFoNetz Connect“.

Zum neuen Veranstaltungsformat „TraFoNetz Connect“ gehört auch ein Betriebsrundgang mit Einblick in die Produktion.

(c)GerdLache

Außerdem gab es mit der Vorstellung der Studie „Future Skills“ einen Ausblick auf die erforderlichen Kompetenzen in der Zukunft.

„It’s all about Q.“ Übersetzt dreht sich bei Avantec alles um das „Q“. Zum Start des neuen Veranstaltungsformats „TraFoNetz Connect“ öffnete die Avantec Zerspantechnik GmbH in Illingen ihre Tore für das Transformationsnetzwerk Nordschwarzwald. Bei der Vortragsveranstaltung mit Betriebsrundgang stand jener Q-Claim im Mittelpunkt, der die Philosophie des Unternehmens nachhaltig prägt.

Wofür der Buchstabe steht, erläuterte Geschäftsführer Uli Werthwein. In der Fräswerkzeugherstellung stehe er für die Formel zur Berechnung des Zerspanungsvolumens pro Zeiteinheit. Oder anders ausgedrückt: Es definiert das Volumen an Material, das pro Minute abgetragen werden kann. Das Werkzeugprogramm von Avantec in „100 Prozent Made in Germany“ gebe dem Q den optimalen Bearbeitungsdrive, von der massiven Schwerzerspanung über HighFeed-Kopierfräsen bis hin zu feinster Oberflächenbearbeitung.

Was unterscheidet das Illinger Unternehmen von den Wettbewerbern? Laut Werthwein liegt die Antwort in der detaillierten Betrachtung der Schneide des Werkzeugs. „Es ist wie beim Brot schmieren: Je besser das Messer an der Butter angesetzt ist, desto leichter kann sie abgetragen werden“, veranschaulichte er den Vorgang.

Die sogenannten hochpositiven Avantec-Fräswerkzeuge zeichnen sich dem Geschäftsführer zufolge durch eine besonders leichte Schneidbarkeit und damit durch geringeren Kraftaufwand aus. In der Folge führe diese Eigenschaft beim Anwender zu einer höheren Produktivität und damit zu Kosteneffizienz.

Frühzeitig hat sich Avantec auf die Transformation eingestellt und bedient auch andere Branchen neben dem Automotive-Bereich. Das Unternehmen hat seine Aktivitäten und Kompetenzen neben dem Schwerpunkt Nutzfahrzeue auf zukunftsweisende Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Schienenbau sowie Energie, Pumpen und Fördertechnik ausgeweitet, bedient aber weiterhin den klassischen Maschinenbau.

Avantec-Geschäftsführer Uli Werthwein stellt beim Event-Format „TraFoNetz Connect“ sein Illinger Unternehmen vor.

Gerd Lache

Gegründet 1989 von Gustav Werthwein, mit gerade einmal sechs Mitarbeitern, hat sich Avantec zu einem international erfolgreichen und gefragten Akteur der Zerspantechnik entwickelt. Heute beschäftigt das Unternehmen knapp 140 Mitarbeitende. Neben Niederlassungen in Italien, USA, Österreich und China werden ein eigener Vertrieb im In- und Ausland sowie ein weltweites Händlernetz bedient.

Bei der anschließenden Präsentation von TraFoNetz-Projektmanagerin Svea Taube wurde die Frage diskutiert, welche beruflichen Kompetenzen 2030 gefragt sind. Für die Ergebnisse der Studie „Future Skills“ wurden Taube zufolge 15.000 Stellenanzeigen über einen Zeitraum zwischen 2018 und 2023 analysiert. Daraus wurden 12.000 Einzelkompetenzen identifiziert, schließlich zu 39 Future-Skills-Clustern zusammengefasst und in vier Kategorien eingeteilt. Die Ergebnisse nebst einem digitalen Selbstcheck können auf der Website des Transformationsnetzwerks abgerufen werden: www.trafonetz.de/zukunftskompetenzen 

Text/Bild: Gerd Lache

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