Volksbank Breisgau Markgräflerland: Herausforderungen und Perspektiven im Jahr 2025
Am 26. Juni 2025 fand in Heitersheim die Vertreterversammlung der Volksbank Breisgau Markgräflerland statt.
Der Vorstandsvorsitzende Herr Norbert Lange begrüßte die Anwesenden herzlich und präsentierte gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Jörg Dehler den Bericht über das vergangene Geschäftsjahr 2024.
Ausgangslage und Umfeldbedingungen
Zu Beginn des Berichts wurde die personelle Besetzung der Bank und die relevanten Arbeitsmarktgegebenheiten analysiert. Die Bank steht vor einem markanten Generationswechsel, bedingt durch die Altersstruktur mit vielen Babyboomern. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sind konzeptionelle und strategische Lösungen erforderlich, die bereits geplant und vorbereitet wurden. Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist bis Ende 2026 vorgesehen.
Seit der Fusion der Volksbank Breisgau-Süd und Volksbank Müllheim zur heutigen Volksbank Breisgau Markgräflerland im Jahr 2018 hat sich eine flache Aufbauorganisation bewährt. Diese Struktur ermöglichte kurze Kommunikationswege und eine schnelle Integration der beiden Banken zu einer homogenen Einheit. Zukünftig sieht der Vorstand jedoch mehr Potenzial in einer schmaleren und mehrstufigeren Organisationsstruktur.
Neue Organisationsstruktur
Die Einführung zusätzlicher Führungsebenen, wie Bereichsdirektoren und gegebenenfalls Abteilungs- oder Gruppenleitungsfunktionen, soll den Mitarbeitenden mehr Raum für persönliches Wachstum, Weiterentwicklung und Aufstiegsmöglichkeiten bieten. In einem umkämpften Arbeitsmarktumfeld ist dies ein essenzieller Differenzierungsfaktor für eine erfolgreiche Arbeitgebermarke.
Nachbesetzungen und Personalentwicklung
Auf dieser Grundlage plant die Volksbank derzeit die erforderlichen Nachbesetzungen in Führungsfunktionen. Erfreulicherweise können diese Positionen größtenteils aus den eigenen Reihen besetzt werden, was die interne Personalentwicklung und das Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeitenden unterstreicht.
Die Anpassung der Organisationsstruktur und die Förderung der Mitarbeitenden sind zentrale Schritte, um auch zukünftig als attraktive Arbeitgebermarke im Wettbewerb bestehen zu können. Der Bericht des Vorstandes zeigt, dass die Bank gut aufgestellt ist, um den bevorstehenden Generationswechsel zu bewältigen und weiterhin erfolgreich zu sein.
Die Volksbank hat bereits zum 1. April 2025 eine tiefgreifende Umstrukturierung vorgenommen und ein schlankeres sowie effizienteres Organigramm eingeführt. Im Zuge dieser Neuausrichtung wurde die Bank unter der Leitung eines Zweiervorstands mit den Herren Dehler und Lange neu ausgerichtet. Diese Maßnahme markiert einen wichtigen Schritt in der strategischen Weiterentwicklung des Instituts.
Frau Ortlieb, die bislang eine zentrale Rolle im Kreditgeschäft der Bank innehatte, übernimmt künftig die Position der Bereichsdirektorin Produktion. Mit ihrer langjährigen Erfahrung wird sie insbesondere für die reibungslosen Abläufe in der Marktfolge verantwortlich sein. Neben ihr wurden weitere Bereichsdirektoren für das Privatkundengeschäft sowie den Bereich Firmenkunden und Immobilien etabliert, um die Neukonzeption der Bank umfassend zu unterstützen.
Auch in Bezug auf die langfristige Nachfolgeplanung des Vorstands hat die Volksbank vorausschauend gehandelt. Bereits jetzt wurden zwei Generalbevollmächtigte bestellt, um die anstehenden Vorstandsnachbesetzungen auf Ende 2026 (für Herrn Dehler) und Mitte 2027 (für Herrn Lange) optimal vorzubereiten. Mit Stefan Kurek und Mark Kaffenberger stehen zwei erfahrene und kompetente Kandidaten bereit, die künftig zentrale Ressorts der Bank verantworten werden.
Stefan Kurek, der das Ressort Produktion und Steuerung übernehmen wird, ist seit über 20 Jahren in der Volksbank tätig. In dieser Zeit hat er sich durch seine exzellente fachliche Expertise und tiefgehende Kenntnisse über die Bank einen herausragenden Ruf erarbeitet. Seine langjährige Erfahrung in verantwortlichen Positionen macht ihn zu einem idealen Kandidaten für diese anspruchsvolle Aufgabe.
Mark Kaffenberger, der das Ressort Markt verantworten wird, ist seit Anfang April Teil des Hauses. Er bringt einen klassischen genossenschaftlichen Werdegang mit und verfügt über umfangreiche Leitungserfahrung in der Betreuung von Privat- und Firmenkunden. Zudem kann er auf mehr als vier Jahre Vorstandserfahrung zurückblicken, was ihn bestens für seine neue Rolle qualifiziert.
Die Volksbank Breisgau-Markgräflerland hat im Jahr 2024 auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückgeblickt und sich als robust und zukunftsorientiert präsentiert. Die Herausforderungen der vergangenen Jahre, geprägt von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlichen Unsicherheiten und dem Klimawandel, haben gezeigt, dass Krisen inzwischen zum Alltag gehören. Es wurde betont, wie wichtig es ist, aktiv zu gestalten und sich nicht von den Veränderungen lähmen zu lassen.
Ein zentraler Fokus lag auf politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Die Ampelregierung in Deutschland hat mit intensiven Diskussionen zu Themen wie Klimaschutz, sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Stabilität die Richtung vorgegeben. Auch internationale Krisen, wie der Ukraine-Konflikt und die Auswirkungen des Klimawandels, wurden als prägende Faktoren hervorgehoben.
Wirtschaftlich zeigte sich ein Rückgang der Inflation auf 2,2 % im Jahr 2024, was eine Entspannung im Vergleich zu den Vorjahren (2023: 5,9 %, 2022: 6,9 %). darstellt. Die Europäische Zentralbank hat auf diese Entwicklung mit ersten Zinssenkungen reagiert. Dennoch bleibt der Druck bestehen, in Bereichen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu investieren.
Die Volksbank Breisgau-Markgräflerland hat mit der Gründung des FIT-Teams (Foresight, Innovation & Transformation) einen wichtigen Schritt unternommen, um Trends frühzeitig zu erkennen und innovative Lösungen zu entwickeln. Schwerpunkte lagen dabei auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und New Work. Insbesondere die Automatisierung von Prozessen und die Einführung flexibler Arbeitsmodelle standen im Mittelpunkt.
Abschließend wurde betont, dass die Haltung gegenüber Krisen entscheidend ist – ob man an ihnen wächst oder von ihnen überrollt wird. Die Volksbank Breisgau Markgräflerland setzt auf Wachstum und Weiterentwicklung, um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben.

Norbert Lange
Die Volksbank Breisgau-Markgräflerland hat im Jahr 2024 auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückgeblickt und sich als robust und zukunftsorientiert präsentiert. Die Herausforderungen der vergangenen Jahre, geprägt von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlichen Unsicherheiten und dem Klimawandel, haben gezeigt, dass Krisen inzwischen zum Alltag gehören. Es wurde betont, wie wichtig es ist, aktiv zu gestalten und sich nicht von den Veränderungen lähmen zu lassen.
Ein zentraler Fokus lag auf politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Die Ampelregierung in Deutschland hat mit intensiven Diskussionen zu Themen wie Klimaschutz, sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Stabilität die Richtung vorgegeben. Auch internationale Krisen, wie der Ukraine-Konflikt und die Auswirkungen des Klimawandels, wurden als prägende Faktoren hervorgehoben.
Wirtschaftlich zeigte sich ein Rückgang der Inflation auf 2,2 % im Jahr 2024, was eine Entspannung im Vergleich zu den Vorjahren (2023: 5,9 %, 2022: 6,9 %). darstellt. Die Europäische Zentralbank hat auf diese Entwicklung mit ersten Zinssenkungen reagiert. Dennoch bleibt der Druck bestehen, in Bereichen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu investieren.
Die Volksbank Breisgau-Markgräflerland hat mit der Gründung des FIT-Teams (Foresight, Innovation & Transformation) einen wichtigen Schritt unternommen, um Trends frühzeitig zu erkennen und innovative Lösungen zu entwickeln. Schwerpunkte lagen dabei auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und New Work. Insbesondere die Automatisierung von Prozessen und die Einführung flexibler Arbeitsmodelle standen im Mittelpunkt.
Abschließend wurde betont, dass die Haltung gegenüber Krisen entscheidend ist – ob man an ihnen wächst oder von ihnen überrollt wird. Die Volksbank Breisgau Markgräflerland setzt auf Wachstum und Weiterentwicklung, um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben.

Jörg Dehler.
Die Volksbank Breisgau-Markgräflerland konnte im Geschäftsjahr 2024 trotz herausfordernder Rahmenbedingungen solide Ergebnisse erzielen und wichtige Fortschritte in verschiedenen Bereichen verzeichnen. Der Vorstandsvorsitzende Herr Jörg Dehler präsentierte im Rahmen der Jahresversammlung die wesentlichen Eckpunkte des Jahresabschlusses und gab einen umfassenden Überblick über die Geschäftsentwicklung.
Bilanz und Kundenvolumen
Die Bilanzsumme der Volksbank reduzierte sich zum 31.12.2024 leicht um 0,5 % auf 2,15 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Rückführung von Interbankverbindlichkeiten zurückzuführen. Trotz dieser leichten Reduktion bleibt die Volksbank im Größenranking stabil auf Platz 27 in Baden-Württemberg und Platz 151 unter den 672 Banken deutschlandweit.
Ein wichtigerer Indikator für den Erfolg der Bank ist jedoch das betreute Kundenvolumen, das um 3,4 % auf 4,4 Milliarden Euro gesteigert werden konnte. Dieses Wachstum unterstreicht die enge Kundenbindung und die Breite der Beratungsthemen, die die Bank ihren Kunden bietet.
Kundenanlagevolumen und Zinswende
Das Kundenanlagevolumen konnte in einem wettbewerbsintensiven Umfeld um 6,4 % auf knapp 2,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Kundeneinlagen erhöhten sich dabei um 4,7 %, während die Einlagen bei Verbundpartnern wie der R+V Versicherung oder Union Investment um 9 % auf 990 Millionen Euro anwuchsen.
Die historische Zinswende seit Juli 2022, bei der die Europäische Zentralbank den Leitzins in zehn Schritten auf 4,5 % anhob, beeinflusste die Geschäftsentwicklung maßgeblich. Während sich diese Entwicklung positiv auf das Zinsergebnis auswirkte, führte sie gleichzeitig zu einer Zurückhaltung bei Investitionsfinanzierungen und Wohnbaukrediten. Dennoch gelang es der Bank, ein leichtes Wachstum im bilanziellen Kundenkreditgeschäft zu erzielen.
Eigenkapitalausstattung und Risikomanagement
Das bilanzielle Eigenkapital wurde um 2,6 % auf 244,8 Millionen Euro erhöht und macht nun 11 % der Bilanzsumme aus. Die Gesamtkapitalquote stieg auf 19,7 %, was deutlich über den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen liegt. Diese solide Eigenkapitalbasis gewährleistet nicht nur regulatorische Sicherheit, sondern schafft auch Spielraum für zukünftiges Wachstum im Kreditgeschäft.
Der Bestand an eigenen Wertpapieren wurde im Jahr 2024 um 21 Millionen Euro auf insgesamt 494 Millionen Euro erhöht. Die Bank verfolgt dabei eine breit diversifizierte Anlagestrategie mit Fokus auf Investment-Grade-Ratings.
Ertragslage und Herausforderungen
Die Volksbank konnte ihren Zinsüberschuss um 0,7 % auf 35,8 Millionen Euro steigern. Auch das Provisionsergebnis verzeichnete mit einem Anstieg um 3,7 % auf 13,9 Millionen Euro eine positive Entwicklung, insbesondere durch den erfolgreichen Fondsabsatz bei Union Investment. Das sonstige betriebliche Ergebnis stieg auf eine Million Euro, wobei Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung einen wesentlichen Beitrag leisteten.
Die Verwaltungsaufwendungen nahmen aufgrund tariflicher Gehaltsanpassungen und gezielter Neueinstellungen um rund eine Million Euro zu. Die Bank reagierte frühzeitig auf demografische Entwicklungen und sicherte durch vorausschauende Personalstrategien den Wissenstransfer.
Ein besonderes Augenmerk lag auf den Herausforderungen durch Geldautomatensprengungen, die auch im Jahr 2024 erhebliche Schäden verursachten. Allein der Vorfall in Heitersheim führte zu Kosten von über 300.000 Euro.
Nachhaltigkeit: Fortschritte und Engagement
Nachhaltigkeit bleibt ein zentrales Anliegen der Volksbank. Im Bereich Umwelt konnte durch Photovoltaikanlagen in Eschbach eine CO2-Reduktion von 54 Tonnen erreicht werden. Die modernisierte Filiale in Müllheim wurde Ende des Jahres mit PV-Modulen ausgestattet. Trotz einer umfangreicheren Datenerfassung und damit verbundenen höheren CO2-Werten bleibt die Bank im Branchenvergleich überdurchschnittlich nachhaltig.
Im sozialen Bereich unterstützte die Volksbank regionale Vereine und gemeinnützige Institutionen mit Spenden in Höhe von 145.000 Euro. Projekte wie Fahrzeugspenden oder die Pflanzung von klimarobusten Bäumen in Schliengen unterstreichen das Engagement der Bank für die Region.
Im Bereich Governance wurde das Beauftragtenwesen neu organisiert, um zentrale Bereiche wie Compliance und IT-Sicherheit effizienter zu steuern. Besonders hervorzuheben ist ein neues Führungsmodell, das Teilzeitführung ermöglicht und den Wiedereinstieg nach Elternzeit erleichtert.
Ausblick und Fazit
Der Jahresüberschuss der Volksbank für das Geschäftsjahr 2024 beträgt über 3,58 Millionen Euro. Ein Teil davon wird für die Ausschüttung einer Dividende von 4,5 % verwendet, während der Großteil zur Stärkung des Eigenkapitals beiträgt.
Herr Dehler betonte abschließend den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Schlüssel zum Erfolg der Bank. Trotz eines herausfordernden Umfelds blickt die Volksbank optimistisch in die Zukunft und sieht sich gut gerüstet für kommende Aufgaben.
Morgen kann kommen!– Mit diesem zuversichtlichen Motto schloss Herr Dehler seinen Bericht ab und unterstrich die nachhaltige und zukunftsorientierte Ausrichtung der Volksbank Breisgau-Markgräflerland.


