Ministerin Theresa Schopper besucht WeberHaus: Serielles Bauen als Schlüssel für bezahlbaren Wohnraum
Wie kann bezahlbarer Wohnraum auch künftig entstehen? Welche Rolle spielen moderne Holzfertigbauweisen, industrielle Vorfertigung und innovative mittelständische Unternehmen bei der Bewältigung der Wohnungsfrage? Antworten auf diese Fragen suchte Theresa Schopper, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg, bei ihrem Besuch bei WeberHaus in Rheinau-Linx.
v.l.n.r.: Yannick Assenmacher, Marketingleiter, Arndt Kückenthal, Verkaufsleiter Objektbau, Theresa Schopper, Joe Keil, Mitglied der Geschäftsleitung, Heidi Weber-Mühleck, geschäftsführende Gesellschafterin, Stephan Jager, kaufmännischer Geschäftsführer, Dr. Katrin Merkel und Bernd Mettenleiter
Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Dr. Katrin Merkel und Bernd Mettenleiter informierte sich die Ministerin über die Leistungsfähigkeit moderner Fertighausproduktion sowie über die aktuellen Herausforderungen der Bau- und Wohnungswirtschaft. Nach einem Rundgang durch den Erlenpark und die hochmoderne Produktion stand insbesondere der Austausch mit der Geschäftsführung von WeberHaus im Mittelpunkt.
Bereits zu Beginn ihres Besuchs zeigte sich Theresa Schopper beeindruckt von der Entwicklung des Unternehmens: „WeberHaus ist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte und steht weit über die Region hinaus für qualitativ hochwertigen Holzfertigbau. Unternehmen wie dieses zeigen, welches Potenzial serielles Bauen für die Zukunft des Wohnens hat.“
WeberHaus zählt seit Jahrzehnten zu den führenden Unternehmen im Holzfertigbau und setzt konsequent auf innovative Baukonzepte, nachhaltige Materialien und effiziente Produktionsprozesse. Durch den hohen Vorfertigungsgrad entstehen Häuser mit kurzer Bauzeit, hoher Planungssicherheit und konstant hoher Qualität. Eigenschaften, die gerade in Zeiten steigender Baukosten und eines angespannten Wohnungsmarktes zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Im Gespräch mit der Ministerin wurden die Herausforderungen des Wohnungsbaus ebenso offen diskutiert wie mögliche Lösungsansätze. Schopper betonte, dass steigende Baukosten, hohe Grundstückspreise und schwierige Finanzierungsbedingungen die Schaffung von Wohnraum erschweren. Gleichzeitig sei der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen und Eigenheimen weiterhin hoch. Das Land Baden-Württemberg setze deshalb auf vereinfachte Standards, effizientere Genehmigungsverfahren und neue Ansätze für kostengünstigeres Bauen.

v.l.n.r.: Theresa Schopper, Bernd Mettenleiter, Heidi Weber-Mühleck, Joe Keil und Yannick Assenmacher
WeberHaus-Geschäftsführer Stephan Jager machte deutlich, dass die Branche über das notwendige Know-how verfügt, um Wohnraum schnell, wirtschaftlich und nachhaltig zu schaffen. „Eigentlich wissen wir genau, wie wir effizient und qualitativ hochwertig bauen können. Die größten Unsicherheitsfaktoren liegen heute bei Finanzierung, Förderzusagen und Genehmigungen“, erklärte Jager.
Gerade die serielle Fertigung und die industrielle Vorproduktion böten aus Sicht des Unternehmens große Chancen, Bauprozesse zu beschleunigen und Kosten zu optimieren. WeberHaus zeigt bereits heute, wie sich standardisierte Abläufe mit individuellen Wohnlösungen verbinden lassen. Dadurch entstehen moderne Eigenheime, die Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Wohnkomfort miteinander vereinen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die Wohnraumförderung des Landes. Die Verantwortlichen von WeberHaus berichteten aus ihrer täglichen Praxis und brachten ihre Erfahrungen mit bestehenden Förderprogrammen ein. Dabei wurde deutlich, dass Förderangebote häufig einfacher zugänglich und verständlicher gestaltet werden könnten, um Bauherren noch gezielter zu unterstützen. Ministerin Schopper zeigte sich aufgeschlossen für die Anregungen und sicherte zu, die gewonnenen Impulse in die weitere politische Arbeit einfließen zu lassen.
Auch die aktuelle wirtschaftliche Situation wurde thematisiert. Nach Einschätzung von WeberHaus führt die anhaltende Unsicherheit in verschiedenen Wirtschaftsbereichen dazu, dass viele Menschen Investitionsentscheidungen verschieben. Dies wirke sich unmittelbar auf den Wohnungsbau aus. Umso wichtiger seien verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Planungssicherheit für Familien und Unternehmen schaffen.

WeberHaus-Geschäftsführer Stephan Jager
Die Ministerin unterstrich zugleich die besondere Bedeutung innovativer Mittelständler für Baden-Württemberg: „Baden-Württemberg gehört zu den innovativsten Regionen der Welt. Unsere Herausforderung besteht darin, diese Innovationen schneller in die Praxis und in marktfähige Produkte zu bringen.“
Zum Abschluss des Besuchs herrschte Einigkeit darüber, dass die Zukunft des Wohnungsbaus in schnelleren Verfahren, effizienten Bauprozessen und innovativen Lösungen liegt. WeberHaus positionierte sich dabei als konstruktiver Partner, der seine langjährige Erfahrung und Kompetenz aktiv in die Weiterentwicklung des Wohnungsbaus einbringen möchte.
„Der Austausch mit Unternehmen wie WeberHaus ist für uns wichtig, um politische Entscheidungen an den tatsächlichen Herausforderungen der Praxis auszurichten“, betonte Ministerin Schopper.
Der Besuch machte deutlich, dass Unternehmen wie WeberHaus einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Wohnungsfrage leisten können. Mit innovativem Holzfertigbau, hoher Fertigungskompetenz, nachhaltigen Baukonzepten und jahrzehntelanger Erfahrung zeigt das Familienunternehmen, wie bezahlbarer und zugleich zukunftsfähiger Wohnraum entstehen kann. WeberHaus versteht sich dabei als starker Partner für Bauherren, Kommunen und Politik, wenn es darum geht, die Wohnungsbauwende erfolgreich zu gestalten.





