Nachrichten aus Region meets Business

Markus Ley: „Seine Business-Trends 2022“

„Die Corona-Pandemie hat Unternehmen dazu gezwungen, sich in einem nie dagewesenen Tempo anzupassen, pragmatischer und innovativer, als man vorher zu hoffen wagte.“

Trend 1: New Work Booster dank Corona

Die vergangenen Monate haben es gezeigt: Die Art und Weise, wie wir arbeiten, verändert sich in einem nie dagewesenen Tempo. Was noch vor zwei Jahren völlig undenkbar war, gehört heute zu unserem Alltag. Dank guter Collaboration-Tools funktioniert die virtuelle Zusammenarbeit in der Regel genauso gut wie die Kommunikation in Präsenz – mitunter besser. Es gibt kein Weg zurück, auch wenn es mitunter nicht so einfach ist, die Unternehmenskultur auf diese Weise zu leben. Ich bin davon überzeugt, die Bedeutung des Arbeitsortes wird noch weiter abnehmen. Mischformen aus Arbeiten im Unternehmen, im Home-Office oder von unterwegs sind bald selbstverständlich. Das heißt aber auch, dass sich die traditionellen Organisationsmodelle verändern werden. Agile Strukturen sind nötig, um Teams für Projekte schnell aufzubauen und auf Veränderungen reagieren zu können. Das setzt einen Umdenkprozess in den oft sehr hierarchisch aufgebauten Unternehmen voraus.

Hier haben Veränderungen stattgefunden, die bleiben werden.

Trend 2: Zum Traumjob trotz Corona

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat in ihrem Fluktuationsreport jüngst festgestellt, dass die Anzahl der Jobwechsel seit Ausbruch der Pandemie rückläufig sei. Das deckt sich mit einer Umfrage, die LeySelect im April auf LinkedIn initiierte: Auf die Frage „wie stark beeinflusst Corona die berufliche Wechselwilligkeit?“ antworteten 54 Prozent der Teilnehmenden, für sie gehe die Jobsicherheit vor, ein Berufswechsel werde aufgeschoben oder kam damals gar nicht in Frage. Michael K. hingegen hat seinen Job gewechselt. Mit Unterstützung von LeySelect hat er im Mai 2021 als Projektmanager bei einem Startup mit Fokus Onlinehandel angefangen. Er ist froh über den Neuanfang: „Es war der richtige Zeitpunkt, es ist spannende neue Aufgabe. Und mein neuer Arbeitgeber war offen für meine Vorstellungen von Familie und Beruf, es hätte nicht besser sein können.“ Damit war er den zahlreichen latent wechselwilligen Menschen mit Karriereziel um einen Schritt voraus. Spätestens ab Mitte 2022 werden die Kandidaten für spannende Jobs wieder Schlange stehen

Markus Ley Geschäftsführender Gesellschafter von LeySelect GmbH

Trend 3: Lösungen für den Fachkräftemangel unabhängig von Corona

Die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften ist für viele Unternehmen das zentrale Thema: Schon jetzt behindert der Personalmangel 43 Prozent der Unternehmen, Tendenz steigend. Denn dem demografischen Wandel folgt ein bitterer Doppeleffekt:

  1. Die Baby-Boomer-Generation geht langsam in Rente, vakante Arbeitsplätze können nicht mehr ausreichend besetzt werden
  2. Branchen wie Gesundheit, Pflege und Soziales benötigen Fachkräfte – und haben heute schon eklatante Engpässe. Hier ist auch die Politik gefordert: Wir brauchen dringend Lösungen, um den Einsatz von Fachkräften – insbesondere aus dem Ausland – sowie die Unternehmensnachfolge zu erleichtern.it einem zu erwartenden BIP-Wachstum von 4,1 Prozent geht die deutsche Wirtschaft optimistisch ins neue Jahr. Laut Konjunkturumfrage des IW (Institut der deutschen Wirtschaft) rechnet fast die Hälfte der befragten Unternehmen (Gesamtzahl: 2.800) mit einer deutlichen Umsatzsteigerung in 2022. 

Trend 4: Innovative, digitale Handelskonzepte – auch ohne Corona

Die optimistische Grundhaltung bezogen auf das Wirtschaftswachstum ist in allen Branchen spürbar, besonders jedoch in Industrie und Dienstleistung. Die internationale Nachfrage nach deutschen Produkten ist nach wie vor hoch. Auch die IT-Branche hat einen deutlichen Schub erlebt, dazu systemrelevante Branchen wie nicht zuletzt der Lebensmitteleinzelhandel.

Retail und Handel haben inzwischen mit innovativen Konzepten die Digitalisierung vorangetrieben. Rewe hat gerade einen ersten Pick & Go-Markt in Köln eröffnet. Es ist das erste Geschäft in Deutschland, in dem Sensoren und Künstliche Intelligenz jede Form des Scannens überflüssig machen. Diese Veränderung war überfällig, um gegen Amazon & Co. bestehen zu können.

Trend 5: Nach Corona – Automobilbranche hält fest an Just in time

„Des Deutschen liebstes Spielzeug“ – wie geht es der Automobilindustrie, die unter den stockenden Just-in-time-Lieferketten und zögerlichen Chiplieferungen besonders zu leiden hat? Der Krise zum Trotz kaufen die Deutschen immer mehr Autos. Gerade hat das Center Automative Research gemeldet, dass seit Jahresbeginn 400.000 Autos mehr zugelassen wurden als im Vorjahr. Die Marktforscher sprechen von einem stabilen Allzeithoch! 18 Monaten ist es her, da haben Wirtschaftsexperten lautstark das Ende von Just in time propagiert. Doch die Volkswirte des Kreditversicherers Euler Hermes haben in ihrer jüngsten Welthandelsstudie ermittelt, dass die meisten Unternehmen daran festhalten wollen: Alles andere ist ihnen schlicht zu kostspielig!

 LeySelect GmbH

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