4 Tage arbeiten – voll verdienen!
Der Friseur-Unternehmer Aniello Giordano setzt als einer der ersten Arbeitgeber in der Region das revolutionäre Arbeitszeitmodell um
Vier Tage arbeiten – und Lohn für fünf Tage Arbeit bekommen! Schon lange spukt in den Köpfen vieler Arbeitgeber dieses revolutionäre Arbeitszeitmodell, um für potenzielle Arbeitnehmer noch attraktiver zu werden. Gerade die junge Generation, die durchaus auch freizeitorientiert ist, wäre wohl mit solchen Modellen zu gewinnen. “Schon seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit so einem Modell,“ so der Weiler Friseur-Unternehmer Aniello Giordano, „und habe nun mit meinem Unternehmensberater ein Modell ausgearbeitet, mit dem wir diese Generation ansprechen, zumal ich sowieso für neue Entwicklungen offen bin. Man muss hier auch Perspektiven bieten. Bei uns verdienen Mitarbeiter weit überdurchschnittlich, wir bieten tolle Seminare, haben eine tolle Atmosphäre, dennoch hatten wir in den letzten Jahren sehr wenige Bewerbungen. Das muss sich ändern!“

Aniello Giordano
Vor 1919 also vor über 100 Jahren war es üblich, dass Arbeitnehmer sechs Tage in der Woche rund 10 bis 12 Stunden gearbeitet. Dann führte der SPD-Politiker die Acht-Stunden-Tage ein – bei vollem Lohnausgleich, somit durften die Arbeitnehmer maximal 48 Stunden arbeiten. 1955 startete dann der DGB eine Kampagne, die den Grundstein für die 40-Stunden-Woche legte, die wir nun seit Jahrzehnten kennen und leben. Und bei allen Veränderungen prophezeiten viele Experten den Untergang des Abendlandes. Wir haben es überlebt und leben mit diesen Kürzungen jetzt schon viele Jahre in einer erfolgreichen Zeit des Wirtschaftswachstums.
Jetzt bei einer 4-Tage-Woche haben sowohl Experten als auch Beteiligte wieder die gleichen Gedanken. Wie kann man dies finanzieren? Wie kann es funktionieren. In Europa laufen hier schon in einigen Ländern erste Modell. In Island hat man die 5-Tage-Woche abgeschafft, die Mitarbeiter arbeiten rund 35 bis 36 Stunden und sowohl Leistung als auch Produktivität blieben nach der Umstellung konstant und die Zahl der Krankschreibungen gingen signifikant zurück. In Belgien kann man die Stunden zumindest auf vier Tage verteilen und hat ebenfalls drei Tage die Woche frei. Auch in Großbritannien du Spanien starten ähnliche Modelle.

Allen Modellen ist jedoch einer voraus: die Mitarbeiter sind auch bereit und fähig, ein bestimmtes Leistungsniveau zu erreichen oder übertreffen. „Dann lässt sich das Modell auch für alle Beteiligten rechnen“.
Giordano hat sich in den letzten Jahren ohnehin schon als Arbeitgeber vorne bewegt. „Wir haben Seminare im Ausland durchgeführt, einen regionalen Wettbewerb durchgeführt, mehr als Tariflöhne bezahlt und intensiv ausgebildet. Doch jetzt gehen wir komplett neue Wege!“
Die Mitarbeiter bekommen zukünftig als Option die Alternative Modell Freizeit mit vier Tagen in der Woche und fünf Arbeitsstunden weniger mit einem Grundlohn über dem Tariflohn. Will er aber weiter fünf Tage die Woche arbeiten, kann er dies natürlich auch und erhält dann eine entsprechende Lohnerhöhung. „Im Modell „Freizeit“ haben unsere Mitarbeiter 42 zusätzliche freier Tage im Jahr – im Modell „Verdienst“ können Mitarbeiter über 3.500,- Euro bei uns verdienen, fasst Giordano zusammen.“
Man darf gespannt sein, wie sich dieses Modell in die Praxis umsetzen lässt und ob wirklich neue Mitarbeiter sich deswegen jetzt bei GIORDANO Friseure bewerben.
Insgesamt darf man natürlich auch bespannt sein, ob das GIORDANO-Modell als Vorreiter bald schon auch in anderen Branchen aufzufinden ist, und ob wir uns in unserer Gesellschaft nach Jahrzehnten in eine neue Arbeitswelt begeben. Friseure in Weil am Rhein und Lörrach könnten dies zumindest schon einmal austesten!

Friseur, für mich der schönste Beruf der Welt und
trotzdem mehr Zeit zum Leben und zusätzlich noch 43 freie Tage!
Aniello Giordano
Inhaber von GIORDANO Friseure
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