Vom Beachsand in die Bundesliga: Yvo Lunsing wechselt zur FT 1844 Freiburg
Die FT 1844 verpflichtet den niederländischen Diagonalangreifer Yvo Lunsing. Der junge, hochveranlagte Nationalspieler, der ursprünglich aus dem Beachvolleyball kommt, wird die Affenbande zur neuen Saison verstärken.

Morgens Krafttraining. Danach Athletik. Videoanalyse. Wieder Halle. Wieder Aufschläge.
Yvo Lunsing schwitzt dieser Tage im niederländischen Leistungszentrum um seine Chance bei den „langen Mannen“, der niederländischen Nationalmannschaft. Nations League. Große Bühne. Große Konkurrenz.
Und mittendrin: der neue Diagonalangreifer der FT 1844 Freiburg.
Der 2,01 Meter große Holländer ist erst 23 Jahre alt. Und trotzdem einer der spannendsten Angreifer seines Jahrgangs. Nach Stationen bei Zalsman Reflex, ZVH und zuletzt Numidia VC Limax gelang ihm in der vergangenen Saison endgültig der Durchbruch.
Top fünf der Liga bei den Scorern. Top fünf auch bei den Aufschlägern. Ein Spieler, der plötzlich überall auftauchte. Schnell. Explosiv. Schwer zu stoppen.
Dabei verlief sein Weg alles andere als klassisch. Lange Beachvolleyball statt Bundesliga-Hallen. Viel Sand. Viele Turniere. Erst spät entschied sich Lunsing komplett für den Profivolleyball in der Halle. Vielleicht wirkt sein Spiel deshalb manchmal anders als das vieler klassischer Diagonalangreifer. Beweglicher. Dynamischer. Unberechenbarer.
Dazu diese Disziplin. Nicht nur aus dem Sport. Lunsing war Soldat.
Aufmerksam wurde Freiburg über einen besonderen Anruf. Joel Banks, niederländischer Nationaltrainer, kontaktierte Affenbanden-Coach Schönhagen persönlich. Und schwärmte. Vom Aufschlag. Vom schnellen Arm. Von der Athletik. Vor allem aber von einem Spieler, dessen Entwicklung gerade erst beginne.
FT-Manager Florian Schneider musste deshalb nicht lange überlegen:
„Wir freuen uns riesig über die Verpflichtung. Hinter Yvo waren viele Teams her. Er hat einen tollen Aufschlag, einen unglaublich schnellen Arm und bringt genau das Zeug mit, um in Topspielen den Unterschied zu machen.“
Aktuell kämpft Lunsing noch um seinen Platz im Nations-League-Kader der Niederlande. Trainingseinheiten. Konkurrenzkampf. Nationalspieler neben Nationalspielern.
In Freiburg wächst derweil die Vorfreude. Auf einen Spieler mit ungewöhnlichem Weg. Auf enorme Athletik. Und auf einen Angreifer, dessen Karriere gerade richtig Fahrt aufnimmt.


