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SVG eine Nummer zu groß

Eine engagierte Leistung der Affenbande reicht am Samstagabend nicht, um den frischgebackenen Pokalsieger aus Lüneburg ins Straucheln zu bringen.

FT 1844_SVG eine Nummer zu groß

Achim Keller

Die FT 1844 spielt gegen die SVG Lüneburg vor ausverkaufter Halle munter mit. Letztlich können die Gäste jedoch immer noch eine Schippe drauflegen. So kommen die Affen stark ins Spiel, liegen zu Beginn der Crunchtime des ersten Satzes sogar 20:19 vorne. Dann drehen die Lünehünen jedoch gnadenlos auf und machen 6 Punkte hintereinander. Nach der Satzpause liegt Freiburg früh zurück. Gerade als sich die Affen beim Stand von 14:15 ranzurobben scheinen, ist Lüneburg wieder voll da. Ein krachender Angriff von Ethan Champlin, gefolgt von einer starken Aufschlagserie des US-Boys: Schon liegt die SVG wieder deutlich in Front und bringt den Satz letztlich ungefährdet heim. Auch im dritten Durchgang kämpft die Affenbande aufopferungsvoll, kann der SVG jedoch auch hier kein Bein stellen. Endstand: 0:3 (20:25 18:25 19:25).

„Die Halle war ausverkauft, es war unglaublich laut hier. Im ersten Satz konnten wir es auch spannend gestalten aber am Ende hat es nicht ganz gereicht. Wir konnten immer ganz gut mithalten, aber dann haben sie ihre Klasse halt gezeigt“, beschreibt Zuspieler Lorenz Rudolf seine Eindrücke nach dem Spiel. Dass es bei den Freiburgern nicht für mehr langte, liegt vor allem an einer geschlossenen Topleistung des Gästeteams, bei dem Zuspieler Santeri Välimaa die Angriffe mustergültig orchestriert. Vor allem Ethan Champlin und Axel Enlund stellen die Freiburger Block- und Feldabwehr vor schwere Probleme. Umgekehrt wehrt Lüneburg zahlreiche Freiburger Angriffe ab – teils spektakulär – oder der SVG-Block packt zu. So bleiben die Quoten der Freiburger Angreifer an diesem Abend allesamt unterdurchschnittlich. „Ich bin stolz auf mein Team. Es ist nicht einfach hier zu gewinnen. Freiburg verbessert sich von Jahr zu Jahr“, erklärt der MVP Champlin zum Lüneburger Auftritt.

Verstecken muss sich die Affen-Leistung dennoch nicht: „Ich glaube wir haben ein ganz gutes Gesicht gezeigt und viel gespielt, was wir spielen wollten – mit viel Freude, mit viel Spaß“, so Lorenz Rudolf, der selbst für einige Highlights sorgt: Unter anderem zwei erfolgreiche Einer-Blocks und mehrere druckvolle Aufschläge des Zuspielers bringen die Freiburger Halle auf Temperatur.  „Freiburg spielt sehr kämpferisch („scrappy“), daran mussten wir uns erstmal anpassen“, erklärt auch Ethan Champlin. So kann die FT 1844 durchaus positiv aufs verbleibende Playoff-Rennen schauen. Lorenz Rudolf dazu: „Wir müssen das Feuer mitnehmen, das man heute in der Halle gesehen hat. Nächste Woche müssen wir die Halle richtig voll machen, unser Spiel spielen und dann bin ich zuversichtlich, dass wir das rocken!“

Text: Leonie Junginger

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