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Nachrichten aus Sport aus der Region - Region im Blick

SG startet mit Remis im Favoritenduell – 25:25 zum Saisonauftakt gegen den TV Willstätt

Eine mit 700 Zuschau er*innen gefüllte Ludwig-Jahnhalle bekam nach der langen Sommerpause vieles von dem, was Handball auszeichnet: Kampf, hochklassige Aktionen, spektakuläre Paraden und Treffer – einzig Antoine Gutfreund verhinderte aber mit seinem siebten Treffer zum 25:25 in den Schlusssekunden eine noch bessere Stimmung.

Mitte der zweiten Halbzeit verpassen die Hausherren, den Sack zu zumachen und müssen sich die Punkte mit Lokalrivale Willstätt teilen. Maurice Bührer war mit elf Treffern erfolgreichster Teninger Schütze.

Willstätt erwischte zunächst auch den besseren Start und gingen durch die Ex-Teninger Hreblev und Valda in Führung. In der Folge nahm der Teninger Topschütze Maurice Bührer das Heft des Handelns in seine Hände und drehte den frühen 0:2 Rückstand mit vier Toren in eine 4:3 Führung (8‘). Die SG hatte mit Neuzugang Gaudin einen starken Rückhalt, der den Ortenauern einige offene Chancen wegnahm. Und vorne kam auch Rückkehrer Pascal Bührer mit drei Treffern besser ins Spiel als noch zu Beginn (9:7 18‘).

Nach einer überstandenen Unterzahl durch den TVW und vergebenen SG Chancen, drehte sich das Spiel nochmals. Linkshänder Gutfreund, vor der Saison aus dem französischen Profihandball gekommen, und Valda stellten auf 9:10 (22‘). Getragen durch einen starken Abwehrverbund und mit Treffern von Sebastian Endres und dem dritten Bührer im Bunde gingen die Gelb-Schwarzen jedoch abermals mit einer 13:10 Handballführung in die Kabine. Direkt nach Beginn verpasste die Eble-Sieben hieran anzuknüpfen und Willstätt verkürzte (13:12 34‘). Danach gewann das Teninger Spiel wieder mehr Struktur und Konzentration. Dies spigelte sich auch wider: Neuzugang Jonas Meyer und Lukas Zank trafen zur vier Tore Führung (20:16 44‘).

Im Anschluss schaffte es die SG in Unterzahl nicht genügend Druck auszuüben und blieb torlos, während Willstätt einfachere Tore erzielte (20:18 47‘). Kurz darauf erhielt Willstätts Abwehrchef Yannick Ludwig innerhalb weniger Minuten zunächst eine Hinausstellung und eine Disqualifikation durch zwei Kopftreffer (50‘). Der vermeintliche Vorteil aktivierte jedoch neue Reserven im TVW Spiel. Das Team von Spielertrainer Robin Haller glich vier Minuten später beim 22:22 aus und hätte sogar in Führung gehen können. Zwei vergebene Strafwürfe von Hreblev für Willstätt und M. Bührer für die SG blieben beiden Teams in der Nachbetrachtung von den kommenden Minuten in Erinnerung.

Nachdem Fabian Hörsch den in der zweiten Hälfte schwächeren Gaudin ablöste, hielt auch dieser gut. Dadurch erhielt die SG in den letzten sechzig Sekunden die Chance zum potenziellen Sieg und Maurice Bührer erzielte elf Sekunden vor Schluss den vermeintlichen Siegtreffer. Die Halle stand Kopf. Aber Haller nahm seine letzte Auszeit und kamen recht unbedrängt zum aus zehn Metern zum Wurf, welcher zwei Sekunden vor Schluss, die Punkteteilung besiegelte.

Über weite Strecken des Spiels schien die SG wie der wahrscheinlichere Sieger und gab sich nach Spielende niedergeschlagen, ob des verlorenen Punktes. Dennoch machte der Auftritt der beiden Drittligabsteiger Lust auf mehr und unterstrich deren Ambitionen, oben mitzuspielen.

Vorschau: Kommenden Samstag kann sich die Eble-Mannschaft zwei Punkte bei der Bundesligareserve des TVB Stuttgart verdienen. Die Schwaben gewannen ihr erstes Spiel gegen Schwäbisch-Gmünd äußert souverän mit 31:36. Seit einigen Jahren spielen die Bittenfelder mit dem Gedanken an einen Aufstieg, um der Bundesligamannschaft einen besseren Unterbau zu bieten. Für die laufende Saison aber ist erstmal das Ziel die Aufstiegsrunde, während sich der Kader im Vergleich zur Vorsaison nur merklich verändert hat.

SG Kö/Te: Hörsch, Gaudin (beide TW), Bühler, S. Endres (1), Zank, Simak, Spinner, Meyer, M. Bührer (11/1), Ebner (1), Ehret (1), P. Bührer (5), O. Bührer (2), Ammel, M. Endres

Quelle: Felix Weise

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