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Schwere Aufgabe im Südbaden-Derby – Affenbande empfängt den VfB Friedrichshafen

Mit zwei Auswärtsspielen in Berlin im Gepäck kehrt die Affenbande in die heimische Halle zurück. Nach der 1:3-Niederlage bei den BR Volleys am Samstag, bei der sich die Freiburger einen Satz sichern konnten, folgte am Sonntag ein souveräner Pflichtsieg beim Nachwuchsteam des VCO Berlin.

FT 1844_Schwere Aufgabe im Südbadenderby

StephanTapken

Mit dem klaren 0:3-Erfolg (20:25; 18:25; 23:25) sammelte die Mannschaft von Jakob Schönhagen wichtige Punkte und Selbstvertrauen – nun wartet mit dem VfB Friedrichshafen jedoch ein echtes Schwergewicht der Liga.

Der VfB reist als Tabellenvierter mit aktuell 40 Punkten nach Freiburg und kämpft um eine möglichst gute Ausgangsposition für die anstehenden Playoffs. Ziel der Häfler ist klar: Platz vier und damit das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde sichern. Zuletzt musste Friedrichshafen allerdings einen kleinen Dämpfer hinnehmen und verlor sein Heimspiel gegen die SVG Lüneburg mit 1:3. Das Hinspiel gegen die FT 1844 Freiburg verlief hingegen deutlich – mit 3:0 setzte sich der VfB in eigener Halle durch.

Personell bringt Friedrichshafen enorme Qualität und Angriffskraft auf allen Positionen mit. Auf den Außenbahnen sorgen der junge Simon Kohn und Nationalspieler Tim Peter für Durchschlagskraft, im Diagonalangriff stehen mit James Parker van Buren und Kyle Hobus zwei weitere echte Leistungsträger bereit. In der Mitte verfügt der VfB mit Louis Kunstmann und Gustavo Maciel über viel Höhe und physische Präsenz. Komplettiert wird das Team von Zuspieler Aleksa Batak, der mit guter Spielübersicht seine Angreifer immer wieder gekonnt in Szene setzt.

Entsprechend geht der VfB als klarer Favorit in die Partie. Die Freiburger hingegen wollen im Südbaden-Derby vor allem ihren eigenen Stil weiter durchziehen und den Flow beibehalten, den sich das Team von Jakob Schönhagen in den vergangenen Wochen erarbeitet hat. Auch Kapitän Hartmann blickt trotz der Ausgangslage selbstbewusst auf das Duell:

„Natürlich sind wir gegen den VfB tabellarisch in der Underdog-Rolle. Wir konnten in den letzten Wochen aber zeigen, dass wir es mit jedem Gegner aufnehmen können – und haben auch letzte Saison bereits gegen Friedrichshafen zuhause gewonnen. Wir wollen weiter unseren Stil durchziehen und wenn wir das schaffen, können wir auch gegen den VfB punkten. Besonders wichtig wird dabei die Block-Feld-Abwehr, weil Friedrichshafen mit viel Power daherkommt.“

Zuletzt war die Affenbande personell etwas geschwächt, konnte jedoch auch in ungewohnter Formation wichtige Erfolge gegen die VolleyGoats Mitteldeutschland und den TSV Haching einfahren. Gegen Friedrichshafen entspannt sich die Situation wieder: Mittelblocker Liam Kristjanson steht nach seiner Knöchelverletzung wieder voll zur Verfügung, und auch Anton Jung, der in Berlin krankheitsbedingt fehlte, dürfte ins Aufgebot zurückkehren.

Hinzu kommt eine hohe Belastung in diesen Tagen: Für die Freiburger ist es eine echte „Hell Week“. Vier Spiele in sechs Tagen stehen auf dem Programm – Samstag und Sonntag in Berlin, nun das Heimspiel gegen den VfB und bereits am Freitag wartet mit den SWD powervolleys Düren die nächste schwere Auswärtsaufgabe. Dennoch bleibt das Team optimistisch.

„Da bleibt natürlich wenig Zeit zum Trainieren, aber wir sind gut drauf und guter Dinge, dass wir in jedem Spiel unsere Leistung bringen werden. Besonders die Breite unseres Kaders macht sich derzeit bezahlt, weshalb die Belastung auch kein Problem sein wird“, so der Tenor im Freiburger Lager.

Beste Voraussetzungen also für einen intensiven Volleyballabend, bei dem die Affenbande alles daransetzen wird, dem Favoriten aus Friedrichshafen vor heimischem Publikum Paroli zu bieten.

Text/Bild: FT 1844 Freiburg

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