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SC Freiburg feiert knappen 1:0-Heimsieg gegen Werder Bremen

Der SC Freiburg hat am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga einen knappen 1:0-Heimsieg gegen den abstiegsbedrohten SV Werder Bremen eingefahren.

Jan-Niklas Beste erzielte entscheidende Tor des Abends. Für den Ex-Heidenheimer war es der erste Treffer im 39. Pflichtspiel für die Breisgauer.

RiB/Frank Scherer

Vor 34.700 Zuschauern im ausverkauften Europa-Park Stadion erzielte Jan-Niklas Beste in der 13. Minute das entscheidende Tor des Tages. Für den Ex-Heidenheimer war es der erste Treffer im 39. Pflichtspiel für die Breisgauer.

Trotz einer langen Überzahl nach der Roten Karte für Freiburgs Johan Manzambi (52.) konnte Werder Bremen unter seinem neuen Trainer Daniel Thioune keinen Punktgewinn verbuchen. Die Norddeutschen, die auf dem Relegationsplatz verweilen, mussten damit ihre sieglose Serie auf elf Spiele in Folge ausbauen und bleiben mit 19 Punkten tief im Abstiegskampf.

Freiburg nutzt frühe Chance – Beste trifft sehenswert

Die Partie begann temporeich, mit engagierten Freiburgern, die früh auf den Führungstreffer drängten. In der 13. Minute war es schließlich Niklas Beste, der nach einem schnellen Angriff viel Raum auf der rechten Seite nutzte und den Ball sehenswert in die linke Ecke schlenzte. Werders Torhüter Mio Backhaus war chancenlos.

RiB/ Frank Scherer

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit präsentierte sich Bremen offensiv ideenlos und harmlos. Einzig Justin Njinmah sorgte mit einem spektakulären Fallrückzieher für Gefahr, scheiterte jedoch am stark reagierenden Freiburger Schlussmann Noah Atubolu.

Nach dem Seitenwechsel erlebte die Partie eine Wendung, als Freiburgs Johan Manzambi nach einem Foulspiel an Olivier Deman die Rote Karte sah. Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied nach Sichtung der TV-Bilder auf Platzverweis – eine harte, aber vertretbare Entscheidung.

In Unterzahl zog sich Freiburg weit zurück und setzte auf eine kompakte Defensivleistung. Bremen erhöhte den Druck, wirkte jedoch oft ideenlos und fand kaum Mittel gegen die gut organisierte Freiburger Abwehr. Die wenigen Chancen, die sich ergaben, vereitelte Torhüter Atubolu souverän.

Für kurze Aufregung sorgte ein vermeintliches zweites Tor der Freiburger durch den eingewechselten Yuito Suzuki. Nachdem die Stadionregie bereits die Torhymne angestimmt hatte, entschied Aytekin nachträglich auf Offensivfoul – der Treffer zählte nicht.

Der SC Freiburg festigte mit dem sechsten Heimsieg der Saison seine Position in der oberen Tabellenhälfte und kletterte mit 30 Punkten auf den siebten Rang. Allerdings muss Trainer Julian Schuster am kommenden Samstag bei der TSG Hoffenheim zuschauen – er kassierte nach lautstarkem Protest gegen die Schiedsrichterentscheidung seine vierte Gelbe Karte.

Bilder vom Heimsieg gegen gegen Werder Bremen

Bilder: Frank Scherer

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