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Historischer Erfolg: SC Freiburg erreicht Viertelfinale der UEFA Europa League

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte steht der Klub im Viertelfinale der UEFA Europa League. Mit einem überzeugenden 5:1-Erfolg im Achtelfinal-Rückspiel gegen den belgischen Vertreter KRC Genk sicherten sich die Breisgauer das Weiterkommen und feierten damit den größten internationalen Erfolg ihrer Historie.

Vincenzo Grifo stellte mit seinem Treffer die Weichen endgültig auf Sieg und avancierte mit seinem 106. Pflichtspieltor zum alleinigen Rekordtorschützen des Vereins.

RiB/Frank Scherer

Nach der knappen 0:1-Niederlage im Hinspiel war die Mannschaft von Trainer Julian Schuster im heimischen Europa-Park Stadion unter Zugzwang. Vor ausverkauftem Haus zeigten die Freiburger jedoch eine beeindruckende Reaktion und drehten die Partie mit einer couragierten Leistung zu ihren Gunsten. Trotz einer nervösen Anfangsphase, in der Fehlpässe und Unkonzentriertheiten das Spiel der Gastgeber prägten, fand das Team schnell in die Spur und setzte ein offensives Ausrufezeichen.

Den Auftakt des Torfestivals machte Matthias Ginter in der 19. Minute, bevor Igor Matanovic nur sechs Minuten später auf 2:0 erhöhte. Zwar konnte Genks Matte Smets in der 39. Minute mit dem Anschlusstreffer kurzzeitig für Spannung sorgen, doch nach der Halbzeitpause dominierte Freiburg die Partie eindrucksvoll. Vincenzo Grifo stellte mit seinem Treffer in der 53. Minute die Weichen endgültig auf Sieg und avancierte mit seinem 106. Pflichtspieltor zum alleinigen Rekordtorschützen des Vereins. Yuito Suzuki (57.) und Maximilian Eggestein (79.) sorgten schließlich für den deutlichen Endstand.

Trainer Schuster lobt Teamgeist und taktische Disziplin

Trainer Julian Schuster zeigte sich nach dem Spiel stolz auf seine Mannschaft, die erneut ihre Fähigkeit bewiesen habe, auch schwierige Situationen zu meistern. „Die Jungs haben heute gezeigt, dass sie bereit sind, auf Herausforderungen zu antworten. Besonders in der ersten Halbzeit hat Genk seine Qualität unter Beweis gestellt, aber wir haben mit hohem Pressing und großem Einsatz dagegengehalten“, erklärte Schuster.

Besonderen Dank richtete er an Torhüter Noah Atubolu der mit mehreren starken Paraden die Freiburger im Spiel hielt. Gleichzeitig betonte Schuster die Bedeutung von taktischer Disziplin: „Es war wichtig, dass wir die Balance zwischen Angriff und Verteidigung gewahrt haben. Wir wollten nicht kopflos anstürmen, sondern die Umschaltsituationen des Gegners konsequent unterbinden.“ Diese Herangehensweise sei ein Schlüssel zum Erfolg gewesen.

In seiner Analyse blickte Schuster auch auf die Entwicklung des SC Freiburg zurück. „Es ist noch nicht lange her, da haben wir den Klassenerhalt oder einen Aufstieg gefeiert. Jetzt stehen wir im Viertelfinale eines internationalen Wettbewerbs, das ist alles andere als selbstverständlich“, so der Trainer. Der Verein habe sich über Jahre hinweg kontinuierlich entwickelt und dieser Erfolg sei ein Meilenstein in seiner Geschichte.

Die Fans des SC Freiburg spielten dabei eine zentrale Rolle. Schuster zeigte sich dankbar für die Unterstützung der Anhänger, die das Team in entscheidenden Momenten getragen hätten. „Es ist etwas ganz Besonderes, dass unsere Fans diese Reise mit uns teilen können“, so Schuster

Mit dem kommenden Viertelfinale gegen den spanischen Club Celta Vigo steht nun die nächste große Herausforderung bevor. Doch in Freiburg herrscht Zuversicht und Vorfreude. „Wir werden uns gut vorbereiten und alles geben, um diesen Traum weiterleben zu lassen“, kündigte Schuster an.

Bilder vom überzeugenden 5:1-Erfolg im Achtelfinal-Rückspiel gegen den belgischen Vertreter KRC Genk

Text: RiB /Bilder: Frank Scherer

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