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Nachrichten aus Sport aus der Region - Region im Blick

Der Trainer hat jeden Ring fest im Blick

Ortenberg(sam) – Stark vertreten waren die Bogenschützen der Ortenberger Schützengesellschaft bei der Kreismeisterschaft in Zell am Harmersbach kurz vor Weihnachten.

Tradition trifft Präzision: Trainer Johannes Bruder hat Ringe seiner Schützlinge Alexandra Antal (l.i.B.) und Sophie Hoeschen (mitte) fest im Blick.

Ob Jugend, Junioren oder Erwachsene – jede und jeder hatte sich ein persönliches Ziel gesetzt. Erfolgreichster Schütze war Joschua Herb: Er erzielte unter den Ortenberger Recurve-Schützen mit Abstand die meisten Ringe.

Egal, wie gut oder schlecht es im Training läuft: Ein Turnier setzt immer neue Maßstäbe. Das Licht in der Halle ist anders, die Scheibe wirkt anders, die Distanz fühlt sich anders an, neben einem stehen fremde Menschen an der Schießlinie, laute Musik läuft – und eine Hupe gibt ein straffes Tempo vor. „Work. Work. Life. Balance“ – frei übersetzt: Arbeite an deiner Körperhaltung, finde deine Balance – lautete daher der Tagesspruch von Trainer Johannes Bruder. Mit dem Fernglas verfolgte er über die 18-Meter-Distanz in der Halle jeden Ring seiner Schützlinge.

Die erfolgreiche Bogen-Jugend der Ortenberger Schützengesellschaft: v.l. Jonas Martin, Aaron Siebert, Sophie Hoeschen, Joschua Herb Alexandra Antal, Max Kornmeier, Morris Decke, Ilja Petruschkin, Lina Kromar und Luna Ott

Was für die einen Stress ist, „bitzelt“ die anderen in den Fingern: In ihrer Altersklasse wollen sie aufs Siegertreppchen. Es galt wie immer, den 600 möglichen Ringen so nahe wie möglich zu kommen. Entscheidend für das Ergebnis ist jedes Mal, ob jede Schützin und jeder Schütze den eigenen, gewohnten Rhythmus findet. Einige hatten sich 400 Ringe zum Ziel genommen, Joschua Herb wollte die 500-Ringe-Marke knacken – und überbot mit 518 Ringen sein Ergebnis bei der jüngsten Vereinsmeisterschaft gleich um satte 100 Punkte!

Die Ergebnisse im Einzelnen: Arno Schlisske (Master Compound) 572 Ringe; Ernst Wiedemann (Senior Compound) 471 Ringe; Johannes Bruder (Recurve Master m) 482 Ringe; Andreas Schröder (Recurve Master m) 332 Ringe; Manuela Bruder (Recurve Damen) 430 Ringe; Sandra Martin (Recurve Master w) 316 Ringe; Michaela Hoeschen (Recurve Master w) 286 Ringe; Morris Decke (Recurve Junior m) 455 Ringe; Alexandra Antal (Recurve Jugend w) 442 Ringe; Sophie Hoeschen (Recurve Jugend w) 417 Ringe; Lina Kromar (Recurve Jugend w) 410 Ringe; Aaron Siebert (Recurve Schüler A) 363 Ringe; Jonas Martin (Recurve Schüler A) 408 Ringe; Joschua Herb (Recurve Schüler B) 518 Ringe; Max Kornmeier (Blank Schüler C, 10 m) 323 Ringe; Ilja Petruschkin (Blank Schüler C, 10 m) 417 Ringe und Luna Ott (Blank Schülerin C, 10 m) 276 Ringe.

Trainer Johannes Bruder

In der Mannschaftswertung erreichten die drei Jüngsten – Max Kornmeier, Ilja Petruschkin und Luna Ott - mit 1016 Ringen den 1. Platz in der Altersklasse Schüler C. Mit 1269 Ringen belegten die drei Mädchen der Jugend-Klasse – Alexandra Antal, Sophie Hoeschen und Lina Kromar - den 3. Platz und in der Masterklasse gemischt erzielten die Erwachsenen - Johannes Bruder, Sandra Martin und Andras Schröder - mit 1130 Ringen den 2. Platz.

Text/Foto: Sandra Martin

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