Zum Hauptinhalt springen
Nachrichten aus Sport aus der Region - Region im Blick

Conference-League-Platz gesichert, Königsklasse im Visier

Der SC Freiburg hat mit einem furiosen 4:1 (2:1) gegen RB Leipzig ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und darf weiter von ganz großen internationalen Nächten träumen. Platz sieben ist fix, die Conference League sicher. Doch die eigentliche Bühne wartet womöglich schon: Im Europa-League-Finale gegen Aston Villa geht es um nicht weniger als die Champions League.

SC Freiburg feiert den 4:1-Sieg gegen RB Leipzig

RiB/Andreas Braun

Die Partie begann temporeich, beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne. Bereits in der 2. Minute hatte RB Leipzig durch Diomande die erste große Chance, doch Freiburgs Torwart Atubolu parierte souverän. Die Gastgeber ließen sich davon nicht beeindrucken und gingen in der 24. Minute durch Niklas Beste in Führung. Nach einer sehenswerten Vorarbeit von Matthias Ginter, der den Ball per Kopf an die Latte setzte, nutzte Beste den Abpraller eiskalt zur 1:0-Führung.

Nur zwei Minuten später legte Freiburg nach: Eine präzise Flanke von Johan Manzambi fand den Kopf von Igor Matanovic, der den Ball unhaltbar unter die Latte setzte und auf 2:0 erhöhte. Die Gäste aus Leipzig wirkten geschockt, fanden jedoch in der 33. Minute durch einen sehenswerten Treffer von Assan Ouedraogo zurück ins Spiel. Nach einer starken Vorlage von Diomande zog Ouedraogo mit links ab und traf unhaltbar ins untere rechte Eck

Doch wer auf eine Leipziger Wende hoffte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Freiburg kam mit voller Wucht aus der Kabine:

In der 47. Minute war es erneut Matthias Ginter, der nach einer Ecke von Niklas Beste zur Stelle war und den Ball aus kurzer Distanz zum 3:1 ins Netz beförderte. Der Innenverteidiger unterstrich damit seine Ambitionen auf eine Rückkehr in die Nationalmannschaft.

Danach spielte nur noch Freiburg. Zweikampfstark, zielstrebig, spielfreudig – Leipzig fand keine Antworten mehr.

Die Entscheidung fiel in der 75. Minute: Matanović legt quer, Derry Scherhant vollendet präzise ins lange Eck – 4:1! Deckel drauf.

Derry Scherhant

RiB/Andreas Braun

Emotionaler Abschied

Neben den Toren sorgte ein Moment für Gänsehaut: Nicolas Höfler wurde in der 60. Minute unter Standing Ovations verabschiedet. Eine Freiburger Identifikationsfigur sagt „Tschüss“ – mit einem Sieg im Rücken.

Auch Philipp, dessen Vertrag ausläuft, durfte noch einmal mitwirken: Er kam in der Schlussphase für Igor Matanović ins Spiel und erhielt ebenfalls einen besonderen Moment auf dem Platz.

Europa ist sicher – und mehr ist drin

Mit dem Dreier festigt Freiburg Rang sieben und spielt sicher international. Doch die Geschichte könnte noch größer werden: Ein Sieg im Europa-League-Finale gegen Aston Villa würde den Sensationseinzug in die Champions League bedeuten.

Freiburg ist bereit. Die Form stimmt, das Selbstvertrauen ist riesig  und der Traum lebt.

Nicolas Höfler wurde in der 60. Minute unter Standing Ovations verabschiedet

RiB/Andreas Braun

Bildergalerie: SC Freiburg feiert Platz sieben, Emotionen, Tore und Jubel nach dem 4:1 gegen RB Leipzig – der Traum von Europa lebt weiter

Text:DB/RIB: Bilder: Andreas Braun

Auch interessant:

Anzeige

Anzeige