Vielfalt mit Qualität und Profil
Tourismus in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg zählt zu den beliebtesten Reisedestinationen in Deutschland. Im vergangenen Jahr kamen von Januar bis November 22,4 Millionen Gäste ins Land und generierten rund 54,8 Millionen Übernachtungen. Damit konnte bei den Ankünften im selben Zeitraum 2025 sogar nochmals eine Steigerung um 1,3 Prozent erreicht und mit minus 0,5 Prozent bei den Übernachtungen das hohe Niveau des Vorjahresergebnisses nahezu gehalten werden. Da die Dezemberzahlen noch nicht vorliegen, könnte es sogar noch eine Steigerung der Werte geben.

Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft beim Tourismustag in Stuttgart
Beim „Tourismustag Baden-Württemberg“ auf der Urlaubsmesse CMT machte Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bei seiner Begrüßung deutlich: „Unsere touristische Vielfalt bedeutet keine Beliebigkeit, sondern eine breite Palette hochwertiger Angebote, die die Einzigartigkeit unseres Landes widerspiegeln.“
Und so wurde in diesem Jahr „Tourismus in Baden-Württemberg – Vielfalt mit Qualität und Profil“ die Bedeutung der touristischen Vielfalt für das Land und seine Reiseregionen in den Fokus gestellt. Die große Unterschiedlichkeit seiner Landschaften und Erlebnisse trägt in Baden-Württen erheblichem Maße zur großen Attraktivität als Urlaubsziel bei. Großes Potenzial sieht Staatssekretär Dr. Patrick Rapp vor allem darin, diese Vielfalt im Bereich des Ganzjahrestourismus zu nutzen und unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen.

Der Schwarzwald hat viele Facetten
„Doch Vielfalt allein reicht nicht aus. In einem Wettbewerbsumfeld, das immer dynamischer und globaler wird, braucht es mehr als ein breites Angebot: Es braucht Qualität, Klarheit und ein gemeinsames Profil“, betonte der Staatssekretär. Er sehe es daher als klare Aufgabe für die Zukunft des Tourismuslands, die Vielfalt gezielt zu bündeln, die gemeinsame Identität herauszuarbeiten und mit einem baden-württembergischen Qualitätsversprechen zu verbinden.

Im nördlichen Schwarzwald bieten Bad Liebenzell, Schönberg und Bad Teinach attraktive Angebote
Ein Thema, das sich auch die Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald auf die Fahne geschrieben hat und auf der CMT vom 17. bis 25. Januar das touristische Angebot der Region zusammen mit den Städten Karlsruhe und Pforzheim am neu gestalteten Schwarzwaldstand in Halle 6 präsentiert. „Hier erwarten die Besucher täglich wechselnde Partner und Gemeinden aus dem Landkreis Calw“, betont René Skiba, Geschäftsführer Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald und zählt den Baumwipfelpfad Schwarzwald, das Palais Thermal, die Touristik Bad Wildbad sowie die Städte Calw, Nagold, Bad Herrenalb, Wildberg und die Glücksgemeinde Schömberg auf.
Auch die Gemeinde Dobel, die Paracelsus Therme Bad Liebenzell, die Stollengemeinschaft Neubulach, der Freizeitpark Rotfelden, der Schwarzwaldverein und das Aparthotel Hochwald aus Bad Liebenzell sind vor Ort, um für einen Aufenthalt im Nördlichen Schwarzwald zu werben. „Eine kurze Auszeit im Schwarzwald ist für unsere Gäste aus dem Einzugsgebiet von Stuttgart nur einen Katzensprung entfernt und verbindet Erholung, Natur, Kultur und Genuss auf kurzen Wegen“, so Skiba. Für Sascha Klein, Direktor des Regionalverbandes Nordschwarzwald, bedeutet die CMT vor allem eine Vernetzung mit allen Akteuren der Region und betont: „Kultur ist das wichtigste verbindende Element einer Region.“
Auch Stefanie Bott, Geschäftsführerin der Touristik Bad Wildbad, spricht von einer „strategisch wichtigen Präsenz auf der CMT“ und erklärt: „Das Postleitzahlgebiet 7 ist unsere wichtigste Zielgruppe. Viele Gäste, die sich bei uns auf der CMT informieren, kommen anschließend nach Bad Wildbad, so etwa zum Lichterfest, zum Wandern oder Radfahren. Dabei sprechen wir nicht nur Übernachtungsgäste an, sondern bieten auch Tagesgästen zahlreiche Möglichkeiten für eine genussvolle Auszeit.“

Großes Aufgebot zur CMT mit den Städten und Gemeinden im Nördlichen Schwarzwald
Mit der optischen Präsenz des Modells des Aussichtsturms Himmelsglück in Schömberg ist Udo Bertsch, stellvertretender Bürgermeister der Glücksgemeinde, sichtlich zufrieden. „Wer hoch hinaus will, findet dort auf der obersten Plattform in 50 Metern Höhe völlig neue Glücksmomente“, so Bertsch, der zudem den interaktiven Weißtannen-Erlebnispfad sowie die Schömberger Wildkräutertage 2026 hervorhebt. „Bei den Wanderungen mit unseren Schwarzwald-Guides durch Wald und Wiesen gibt es bei uns im Heilklimaort viel Essbares zu entdecken und die Natur mit allen Sinnen zu erleben.“
Zu weiteren Refugien für Gesundheit und Wohlbefinden zählen neben Schömberg die Heilklimaorte Dobel und Bad Herrenalb sowie die Thermen des Nordschwarzwalds. Das neue Wellness- und Gesundheitsmagazin „Kraftorte“ bündelt und präsentiert gezielt die besonderen Angebote der Region, darunter die Salzgrotte in Schömberg und der Heilstollen in Neubulach.
Damit wurde auf dem CMT-Messestand des Nordschwarzwalds deutlich, wie vielfältig die Angebote der Region sind und mit einem klaren Profil zur Attraktivität Baden-Württembergs beitragen.


