Zum Hauptinhalt springen
Nachrichten aus Schwarzwald

Tourismusgemeinschaft Nördlicher Schwarzwald startet auf der CMT ins Tourismusjahr 2025

Nach zweijähriger Pause war es wieder soweit: Die Tourismusgemeinschaft Nördlicher Schwarzwald lud während der CMT in Stuttgart ihre Leistungsträger zu einem Empfang am Messestand ein, um gemeinsam den Start ins Tourismusjahr 2025 zu feiern. Für Landrat Helmut Riegger, den ersten Tourismusbotschafter der Region, war die Veranstaltung ein bedeutungsvolles Signal des Zusammenhalts. "Die Region ist für Gäste da. Wir müssen gemeinsam die Region voranbringen", betonte Riegger.

Tourismusregion Nördlicher Schwarzwald präsentiert seineVielfalt auf der CMT

Sabine Zoller

Im Rahmen seiner Ansprache hob der Landrat hervor, wie wichtig ein kooperativer Ansatz für den Erfolg des Tourismus sei: "Wir wollen diese Region weiterhin gut verkaufen. Mit René Skiba haben wir einen hervorragenden Geschäftsführer, der die touristische Entwicklung mit großem Engagement vorantreibt." Riegger plädierte dafür, die Gesellschaftsstrukturen im Kreis Calw und den benachbarten Tourismusdestinationen enger zu verzahnen, um ein gemeinsames, attraktives Angebot für Gäste zu schaffen. "Touristen möchten nicht nur eine Destination erleben, sondern verschiedene Highlights entdecken. Deshalb müssen wir die Region vom Enzkreis bis nach Freudenstadt noch stärker vernetzen."

Mit Blick auf die Herausforderungen des vergangenen Jahres zeigte sich Riegger optimistisch: "Nach einem schwierigen Jahr 2024 blicken wir jetzt zuversichtlich ins Jahr 2025. Alle müssen an einem Strang ziehen, denn viele Menschen im Kreis Calw sind direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig.“

Landrat Helmut Riegger und die Macherin des neuen Magazins „Tannengeflüster“, Corinna David, Marketingleiterin der Tourismusregion Nördlicher Schwarzwald

René Skiba, Geschäftsführer der Tourismusregion Nördlicher Schwarzwald, unterstrich, dass der Schulterschluss mit den Partnern aus der Region der Schlüssel zum Erfolg sei: "Wie wir die Region voranbringen wollen, darin sind wir uns einig. Die Strategie setzen wir gemeinsam mit den Partnern um, die uns zur Verfügung stehen." Die Tourismuswoche auf der CMT präsentierte eine breite Palette an touristischen Angeboten, unterstützt von wechselnden Akteuren aus der Region. Besonderes Augenmerk lag auf den Themen Radfahren und Wandern, die parallel auf der Sondermesse "Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern" vertreten waren. Hier betreute die Ferienregion Teinachtal den Counter, um die Qualitätsregion "Wanderbares Deutschland" weiter zu stärken.

Skiba betonte zudem die Bedeutung von Mobilitätskonzepten: "Der Gast bleibt nicht an der Gemeindegrenze stehen, sondern bewegt sich großräumiger. Deshalb müssen wir den öffentlichen Nahverkehr besser mit Wanderwegen und touristischen Zielen verknüpfen." Neue Broschüren wie der Camping-Flyer und "Tannengeflüster" spiegeln die Vielfalt des Angebots wider.

Wanderregion Nördlicher Schwarzwald - erneut zertifiziert

Sabine Zoller

Auch der Bundestagsabgeordnete Klaus Mack sprach über die positive Entwicklung des Tourismus in den letzten 20 Jahren: "Wir haben Organisationsformen geschaffen, die die Arbeit erleichtern, und Investitionsprojekte tragen dazu bei, dass die Region gut läuft." Er wies jedoch auf notwendige Verbesserungen der Rahmenbedingungen hin, die flexible Arbeitszeiten und Unterstützung für mittelständische Unternehmen betreffen. "Was nützt uns der schönste Wanderweg, wenn es keine Einkehrmöglichkeiten gibt? Mittagstische verschwinden, Abendessen gibt es oft nur noch für Hausgäste – das entspricht nicht unseren touristischen Zielen. Hier muss die Politik handeln, damit wir weiterhin ein vollständiges Erlebnis für unsere Gäste bieten können."

Die CMT und die starke Präsenz der Tourismusgemeinschaft Nördlicher Schwarzwald zeigten eindrucksvoll den Willen zur Zusammenarbeit. Mit Blick auf die kommende Gartenschau in Freudenstadt wollen die Verantwortlichen Gästeströme gezielt lenken und den Aufenthalt in der Region verlängern. Die Veranstaltung verdeutlichte: Gemeinsamkeit ist der Schlüssel zum Erfolg im Tourismus.

Text und Bilder: Sabine Zoller

Auch interessant:

Anzeige

Anzeige