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Nachrichten aus Schwarzwald

Stadt Freudenstadt und Firma Oest Energies schließen Vereinbarung zur Notfallversorgung

Im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls ist die Einsatzfähigkeit kommunaler Fahrzeuge und Rettungskräfte in Freudenstadt künftig besser gesichert. Die Stadt hat gemeinsam mit der Firma Oest Energies eine Vereinbarung unterzeichnet, die im Krisenfall eine bevorrechtigte Betankung an der Oest-Expresstankstelle über ein Notstromaggregat der Stadt ermöglicht.

Bürgermeister Wolfgang Fahrner bei der Unterzeichnung der Vereinbarung mit Oest-Energies-Geschäftsführer Matthias Pape

©OestMutschler

Durch die weltpolitische Gesamtlage und damit auch die verstärkte Gefahr vor Cyberattacken aus dem Ausland, aber auch durch den Ukraine-Krieg und die damit einhergehenden Herausforderungen im Energiesektor ist die Blackout-Vorsorge in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt. Das Freudenstädter Unternehmen Oest Energies hatte bereits ein entsprechendes Konzept mit einer Kommune in Bayern umgesetzt und zeigte sich daraufhin sofort bereit, auch für Freudenstadt aktiv zu werden – und das auf eigene Kosten. 

„Ich danke der Firma Oest Energies ausdrücklich für ihr großes Engagement. Dass ein ortsansässiges Unternehmen in Vorleistung geht, um die Versorgungssicherheit der Stadt zu verbessern, ist alles andere als selbstverständlich“, betont Bürgermeister Wolfgang Fahrner bei der Unterzeichnung der Vereinbarung mit Oest-Energies-Geschäftsführer Matthias Pape und Marco Haist, Leiter Vertrieb Express-Tankstellen.

Die Stadtverwaltung sieht in der Notfallbetankung eine zentrale Maßnahme im Rahmen der kommunalen Krisenvorsorge. „Unser Fuhrpark ist ein kritischer Bestandteil unserer Infrastruktur. Gerade im Katastrophenfall müssen Feuerwehr, Bauhof, Rettungsdienste und unsere Stadtwerke mobil bleiben“, so Fahrner. „Es ist gut, dass wir mit dieser Vereinbarung nun einen klar geregelten Ablauf für den Ernstfall haben. Eine Vorsorge gegen Blackouts ist wichtig, da ein großflächiger und langanhaltender Stromausfall erhebliche Auswirkungen auf viele Lebensbereiche haben kann. Eine angemessene Vorsorge kann dazu beitragen, die Auswirkungen eines solchen Ereignisses zu minimieren und die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu sichern.“ 

Nach der Sommerpause soll nun ein Testlauf folgen, bei dem die im Vertrag festgehaltenen Details umgesetzt und alle Beteiligten die Abläufe sowie Zutrittsregelungen praktisch erproben.

„Oest Energies ist fest in Freudenstadt verwurzelt – wir sind hier zu Hause und fühlen uns der Stadt und den Menschen verbunden“, sagt Geschäftsführer Matthias Pape. „Deshalb war es für uns keine Frage, die Stadt bei der Notfallvorsorge zu unterstützen und gemeinsam für mehr Sicherheit zu sorgen.“

Die Stadt Freudenstadt hat neben dieser Maßnahme weitere Schritte zur Krisenvorsorge ergriffen – um im Ernstfall vorbereitet zu sein und die Funktionsfähigkeit zentraler Bereiche der städtischen Infrastruktur zu sichern. 

Text/Bild: Freudenstadt Tourismus

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