Zum Hauptinhalt springen
Nachrichten aus Schwarzwald

Schulen sind mit 800 Notebooks und 1.300 Tablets ausgestattet

Noch vor wenigen Jahren waren die EDV-Systeme an den Schulen auf einem stark veralteten Stand. Seither wurde im Auftrag von Oberbürgermeister Jürgen Roth und dem Gemeinderat viel verändert. Im Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport wurde der Abteilung Schulen ein neues Sachgebiet Bildungs-IT angegliedert. Inzwischen sorgen dort zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine moderne IT-Ausstattung und Betreuung der Bildungseinrichtungen. 

Das Team der Bildungs-IT ist erster Ansprechpartner für die Schulen - Bastian Back, Dominic Martini, Christoph Mönch, Hana Kiskanc, Salvatore Monticciolo, Linus Wehrle und Matthias Wall (von links). Nicht auf dem Foto sind: Patrick von Heydebreck, Regina Schäfer und Christian Schwarz.

Foto: Alessia Raffaele;

Der Umzug des Gymnasiums am Deutenberg stand 2020 an, außerdem wurden über verschiedene Förderprogramme Notebooks und iPads für die Schulen angeschafft, um den Unterricht in der Pandemie durchführen zu können. 1.300 Geräte wurden hierfür bereits an Schüler und Lehrer ausgegeben und in ein eigens dafür aufgesetztes Managementsystem (MDM) übernommen, über das die Geräte zentral verwaltet werden. Weitere 500 Geräte werden gerade installiert. Über das MDM können sämtliche Einstellungen effizient für jede der 24 VS-Schulen konfiguriert werden.

Die Verteilung der gewünschten Apps auf die jeweiligen Geräte wird ebenfalls zentral gesteuert. Für die Verteilung der Updates und das einfachere Zurücksetzen der Geräte wurden MacBooks beschafft. Jeder Schulstandort bekommt ein MacBook. Dies entlastet die Internetbandbreite erheblich und der administrative Aufwand wird reduziert. Dadurch ist es möglich, dass die iPads direkt an der Schule verwaltet werden.

16 Schulstandorte wurden mit neuen Hardware-Komponenten ausgestattet und die Technik auf Windows 10 aktualisiert. Auch wurde ein Ticketsystem etabliert, in dem alle Anliegen der Schule digital erfasst werden.Dort können die Schulen eigenständig den Status der Bearbeitung einsehen. Vorteil dabei ist auch, dass technische Probleme in der Regel intern gelöst werden können und die kostenintensive Beauftragung von externen Dienstleistern entfällt. Jede VS-Schule hat einen eigenen zertifizierten Medienentwicklungsplan. In diesen haben die Schulen in Abstimmung mit der Stadtverwaltung definiert, welche Ausstattung sie benötigen, um die Grundlagen zum Erwerb von digitalen Kompetenzen bei den Schülern zu verbessern. So werden beispielsweise im nächsten Jahr weitere 500 Tablets angeschafft und an die Schulen verteilt sowie interaktive Präsentationsgeräte, Geräte für den Musikunterricht, Messgeräte oder auch 3D Drucker bestellt. 

Quelle: Villingen-Schwenningen

Auch interessant:

Anzeige

Anzeige