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Nachrichten aus Schwarzwald

Neuer Schwarzwaldkrimi feiert Premiere in Freudenstadt

Freudenstadt. Mord und Totschlag im „Tal X“: Der neue ZDF-Schwarzwaldkrimi, der in Freudenstadt spielt und hier gedreht wurde, feiert Premiere auf der Gartenschau. Beide Teile des neuen Falls werden am Samstag, 27. September, im Pfalzgraf-Spiegelzelt vorgeführt.

Maris (Jessica Schwarz) und Konrad Diener (Max von Thun)

ZDF/Frank Dicks

„Viele Freudenstädter und Einwohner der Region sind große Fans des Schwarzwaldkrimis und freuen sich schon mordsmäßig auf den neuen Fall. Wir danken der Produktionsfirma und dem ZDF für die Möglichkeit, den Krimi hier zeigen und erleben zu dürfen, wo er spielt und hauptsächlich gedreht wurden: mitten in Freudenstadt“, so Oberbürgermeister Adrian Sonder.

Die Stadt Freudenstadt unterstützt die Produktion mit Logistik, unbürokratische Genehmigungen, Ortskenntnis, historischen Daten aus dem Stadtarchiv, Kontakten und Drehorten. So wurden dieses Mal auch Szenen im Rathaus gedreht. Weitere Aufnahmen entstanden im Umland, beispielsweise in Bad Rippoldsau-Schapbach.

Anna Reeker ist Kreativproduzentin und hat das Format für das ZDF entwickelt. Unter dem Pseudonym Anna Tebbe schreibt sie auch die Drehbücher. Sie kommt immer gerne nach Freudenstadt: „Vogelfrei - ein Schwarzwaldkrimi ist nun schon der vierte Zweiteiler. Als das ZDF mich damals um die Entwicklung einer neuer Krimi-Reihe bat, bin ich kreuz und quer durch den Schwarzwald gereist. Schließlich habe ich mich für Freudenstadt als Ausgangspunkt entschieden. Darüber bin ich bis heute sehr froh. Denn ohne die große Unterstützung, ohne die vielen Hinweise aus den Archiven und den Gesprächen mit den Menschen hier, könnten die Drehbücher nicht entstehen und die Filme nicht vor Ort realisiert werden. Umso mehr freut es mich, dass die Filme hier ihre Premiere feiern. Wo sonst?“

Im Spiegelzelt werden am 27. September gleich beide Teile am Stück gezeigt, damit keiner am Ende Rätseln muss, wie der rätselhafte und mystische Fall gelöst wird. In „Vogelfrei“ ist viel deutsche Schauspiel-Prominenz zu sehen. Neben Jessica Schwarz und Max von Thun als ungleiches Kommissar-Duo Maris Bächle und Konrad Diener ist Armin Rohde als Gaststar in einer weiteren Hauptrolle zu sehen.

Vitus Kessler (Armin Rhode) öffnet im Dunklen die Tür zum Versteck.

ZDF/Frank Dicks

Wie immer hat Anne Reeker ein Stück Heimatgeschichte aus dem Kreis Freudenstadt in die Handlung eingewoben. Dieses Mal geht es dabei um Jenische, deren Sprache und Kultur vor allem im Waldachtal bewahrt wird und bis heute lebendig ist. Auch die Uhr der evangelischen Stadtkirche Freudenstadt spielt eine zentrale Rolle im Plot.

Beim Filmabend unter dem Motto „Die Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn 2025 wird kriminell“ ist Stadtrat Bernd Leix mit dabei. Der Förster und bekannte Krimi-Autor kennt sich aus mit den dunklen Seiten des Schwarzwalds und der menschlichen Seele. Er führt in den Abend ein. Ferner gibt es Video-Grußbotschaften von den Machern und Charakteren an das Freudenstädter Publikum. Im Anschluss werden mit kurzer Pause zwischen den Folgen beide Teile gezeigt.

Der Eintritt ist kostenlos, der Krimiabend beginnt um 19 Uhr. Das ZDF strahlt beide Folgen hintereinander am Montag, 6. Oktober, ab 20.15 Uhr aus. Vorab sind sie in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Der erste Schwarzwaldkrimi mit dem Titel „Und tot bist Du“ wurde am 8. April 2019 ausgestrahlt. Es folgten die Fälle „Waldgericht“ (2021) und „Schneekind“ (2024). Zwischen 4,5 bis 7,5 Millionen Zuschauer verfolgten die Fälle, was Marktanteile von 16 bis 22 Prozent bedeuteten.

Maris (Jessica Schwarz) und Konrad Diener (Max von Thun)

ZDF/Frank Dicks

Oberbürgermeister Adrian Sonder hofft auf weitere Fälle des Schwarzwaldkrimis: „Die Freudenstädter sind stolz auf ihren Krimi. Die Identifikation ist groß. Die Stadt heißt im Film Freudenstadt, und jeder kennt die Orte, Gebäude und Plätze, an denen sie entstanden sind. Diese Authentizität und die intelligente Verknüpfung von verbürgten historischen Ereignissen mit der Handlung machen das Format wirklich einmalig.“ Daher sagt der den Machern des Krimis auch weiterhin die Unterstützung der Stadt zu.

Text: Stadtverwaltung Freudenstadt / ZDF/Frank Dicks

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