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Nachrichten aus Schwarzwald

Einsatz für Wanderer in der Ravennaschlucht und am Fahler Wasserfall

Am Vormittag des 11. September 2004 wurde die Bergwacht Schwarzwald in die Ravennaschlucht alarmiert, wo ein abgestürzter Wanderer bewusstlos aufgefunden worden war. Bei einem weiteren Einsatz am Vortag, den 10. September, wurde eine verletzte Touristin am Fahler Wasserfall durch die Bergwacht gerettet.

Bergwacht-Einsatz an der Ravennaschlucht

Bergwacht Schwarzwald e.V.

Abgestürzter Wanderer in der Ravennaschlucht

Am Mittwoch den 11. September wurde die Bergwacht Schwarzwald gegen 10:00 Uhr in die Ravennaschlucht alarmiert: Hier war von Touristen ein bewusstloser Wanderer aufgefunden worden, der vermutlich abgestürzt war. Die Einsatzstelle befand sich auf einem schmalen Trampelpfad im Wald in Richtung des Ravenna-Wasserfalls hinter dem Viadukt. Die Bergretterinnen und Bergretter der Bergwachten Hochschwarzwald und Freiburg konnten die Einsatzstelle zu Fuß erreichen und zusammen mit dem bodengebundenen Rettungsdienst die notfallmedizinische Versorgung einleiten. Die Bergwacht-Einsatzkräfte transportierten den Patienten mit Hilfe der Gebirgstrage aus dem unwegsamen Gelände bis zum Rettungstransportwagen. Weitere der insgesamt neun Bergwacht-Einsatzkräfte kümmerten sich um den Landeplatz für den Rettungshubschrauber der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega und um die Einweisung beim Landen. Der Patient wurde anschließend in den Rettungshubschrauber umgelagert und mit diesem in die nächstgelegene Klinik geflogen.

Verletzte Wanderin am Fahler Wasserfall

Am Dienstag, den 10. September, wurde die Bergwacht Todtnau am frühen Nachmittag zum Fahler Wasserfall alarmiert. Dort war eine Touristin bei einer Wanderung auf dem Serpentinenweg umgeknickt und hatte sich das Sprunggelenk verletzt, so dass sie nicht mehr selbstständig weitergehen konnte.

Vier Bergwacht-Einsatzkräfte der Bergwacht Todtnau fuhren den Wasserfall von oben an und gingen zu Fuß bis zur Patientin. Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung konnten sie die Frau mit Hilfe der Gebirgstrage ca. 300 Meter durch den Wald runter transportieren. An einem Forstweg konnte die Patientin in das Bergrettungsfahrzeug verlagert werden und mit diesem bis zur Talstation des Fahler Lifts gefahren werden, wo die Übergabe an den Rettungstransportwagen des straßengebundenen Rettungsdiensts stattfand.

Text/Bild: Bergwacht Schwarzwald e.V.

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