Ferienzeit: Stadt realisiert größere Bauprojekte in Schulen und Kitas
Viele Familien haben gerade Urlaub und genießen die freie Zeit zu Hause oder auf Reisen. Bei der Stadt Rastatt heißt es deshalb im August „Bahn frei“ für größere Baumaßnahmen an Schulen und Kitas. Sie nutzt die Ferienzeit, um aufwendige Hochbauarbeiten an Rastatter Bildungseinrichtungen umzusetzen.

Für die Stadt Rastatt heißt es im August „Bahn frei“ für größere Baumaßnahmen an Schulen und Kitas. Genutzt wird die Ferienzeit, um aufwendige Hochbauarbeiten an Rastatter Bildungseinrichtungen vorzunehmen, wie hier an der Karlschule
Wie beispielsweise der mehr als zwei Millionen Euro teure Umbau der Karlschule. Aktuell sind hier die Arbeiten zur Erneuerung der Lüftungsanlage in der Aula in vollem Gange, ab 15. Oktober wird die darüberliegende, alte Turnhalle saniert (insgesamt 1,8 Millionen Euro). Außerdem umgebaut wird die Heizungsanlage – mit Anschluss an die Nahwärmeversorgung – und die alten Gasheizkessel werden ausgetauscht (zirka 550.000 Euro). Die Arbeiten sollen innerhalb der Sommerferien abgeschlossen sein. Erneuert wird im Zuge dessen auch die komplette Regeltechnik (Sensoren, Regler, Stellantriebe). Mit Fertigstellung ist wegen Lieferschwierigkeiten im Oktober zu rechnen.
An der Gustav-Heinemann-Schule können sich die Schülerinnen und Schüler nach den Ferien auf eine kunterbunte Sitzwelle freuen. Sie ist derzeit in der Beschaffung und wird voraussichtlich Ende September auf dem Schulhof montiert (rund 9.000 Euro). Die neue Sitzwelle ist erst der Anfang, weitere so genannte Hochmöbel sollen im Rahmen des „Startchancen-Programms“ noch in diesem Jahr bzw. 2027 dazukommen.
In der Kita Lernwelt im Rheinauer Ring werden in den Ferien die Fenster ausgetauscht und die ersten drei Gruppenräume mit neuen Fensterelementen und einer Fassadendämmung energetisch saniert (rund 150.000 Euro). Außerdem auf der Agenda steht die Prüfung der Elektrogeräte in Rastatter Schulen, um weiterhin die Funktionssicherheit zu gewährleisten. Kräftig gewerkelt wird derzeit ebenso im KIT- Aueninstitut. Das Gebäude in der Josefstraße gehört der Stadt, die für den laufenden Unterhalt zuständig ist. Auch hier wird die Heizungsanlage von Erdgas auf Nahwärme umgestellt und die dazugehörige Regeltechnik erneuert (rund 40.000 Euro). Wenn alles planmäßig verläuft, kann die neue Heizung vor Beginn der Heizperiode in Betrieb gehen.


