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Nachrichten aus Ortenau

Weg für neuen Naturkindergarten ist frei

In der Kahlenberggasse entsteht ein neuer Ort der Naturerfahrung für die Jüngsten: Der Bauausschuss der Stadt Ettenheim hat am vergangenen Dienstag einstimmig grünes Licht für den Bau eines Naturkindergartens gegeben.

Beispielfoto: Spielwiese gGmbH

Auf einem rund 2000 Quadratmeter großen Fläche wird ein idyllischer Rückzugsort für kleine Entdecker geschaffen. Stadtnah und doch in der Natur. Aufgrund der Entwicklung bei den Kinderzahlen hat die Stadt nach weiteren, alternativen Betreuungsangeboten gesucht, um die erwartbare Zahl an benötigten Betreuungsplätzen zur Verfügung stellen zu können. Mit der Spielwiese gGmbH hat die Stadt einen erfahrenen Partner gefunden, der bereits mehrere Angebote dieser Art in anderen Kommunen betreibt.

Bürgermeister Bruno Metz freut sich über die Realisierung des Projekts: „Der Naturkindergarten ist eine Bereicherung für unsere Stadt. Er bietet den Kindern die Möglichkeit, sich in einer natürlichen Umgebung frei zu entfalten und zu lernen.“

Das Gremium diskutierte über die Rahmenbedingungen, den Standort, die benötigte Infrastruktur der Kita. Der geplante Naturkindergarten soll Kindern die Möglichkeit bieten, die Natur hautnah zu erleben und ihre Sinne zu schärfen. Ein besonderer Schutzbau, ähnlich wie in Freiburger Waldkindergärten, wird den Kindern Schutz vor Wind und Wetter bieten. Der Zugang für Fußgänger*innen soll über den Kahlenbergweg erfolgen.

Die Schutzunterkunft wird voraussichtlich eine Größe von rund 3,5 mal 10 Meter haben und durch den Standort neben einem Baum zusätzlich beschattet werden. Verkleidet wird sie mit einer bodentiefen Holzfassade und innenseitig mit Dreischichtplatten ausgekleidet. Auch einige Fahrradabstellmöglichkeiten sind auf dem Gelände vorgesehen. Das Dach wird begrünt. Das umzäunte Gelände wird naturnah gestaltet und bietet ausreichend Platz zum Spielen, Toben und Entdecken. Für die Toilettengänge ist ein separates Kompost-WC unweit der Unterkunft geplant, ein Abwasseranschluss ist nicht vorgesehen. Die Unterkunft erhält aber eine zentrale Stromversorgung. Die Möglichkeit eines Wasseranschlusses werde noch geprüft, wobei dieser seitens des Trägers nicht dringend erforderlich ist, informierte Bürgermeister Bruno Metz. Das Projekt wird mit 132.000 Euro vom Land bezuschusst.

Text/Bild: Stadt Ettenheim

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