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Nachrichten aus Ortenau

Spatenstich für das neue Krematorium in Lahr

Betriebsbeginn ist für Oktober 2027 vorgesehen

In einer Feierstunde haben Oberbürgermeister Markus Ibert und Bürgermeister Tilman Petters der Krematorium Stadt Lahr GmbH den roten Punkt übergeben und das Baustellenschild enthüllt. Die Bauarbeiten sind damit offiziell gestartet, sodass das Vorhaben weiterhin im Zeitplan liegt. Der Betriebsbeginn ist für Oktober 2027 vorgesehen.

Bürgermeister Tilman Petters und Oberbürgermeister Markus Ibert enthüllen das Baustellenschild des neuen Krematoriums.

Stadt Lahr

Das Lahrer Krematorium, das seit 1939 auf dem Bergfriedhof in Betrieb ist, wird aktuell von einem privaten Betreiber geführt. Dieser Vertrag endet im Oktober 2027, eine direkte Weiterverpachtung an den bisherigen Betreiber ist aus vergaberechtlichen Gründen nicht zulässig. Nach Auslaufen des bisherigen Vertrags wird die Stadt Lahr das städtische Krematorium in Eigenregie durch die im Januar 2026 gegründete kommunale GmbH betreiben.

Die Baumaßnahme ist erforderlich, weil das Krematorium in ein anderes bestehendes Friedhofsgebäude verlagert wird. Die Arbeiten werden den Friedhofsbetrieb nicht negativ beeinflussen.

Das neue Krematorium wird dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, hohe Umweltstandards erfüllen und zugleich würdigere Abschiedsmöglichkeiten für Angehörige bieten. Die Angebote für Trauernde werden sich deutlich verbessern – geplant sind beispielsweise die Möglichkeit des Verabschiedens außerhalb der bisherigen Zeiten sowie die Einrichtung eines Trauercafés. Dieser Ort soll Raum für einen würdevollen und ruhigen Abschied bieten und darüber hinaus für Veranstaltungen rund um die Themen Tod, Abschied, Trauer und Leben offenstehen.

Für das Friedhofspersonal und die Bestattungsinstitute werden sich die Rahmen- und Arbeitsbedingungen ebenfalls verbessern: Bestattungsfahrzeuge müssen künftig nicht mehr über den Friedhofsvorplatz fahren – eine Praxis, die bisher oft bei Trauerfeiern störte –, sondern können eine gesonderte Ein- und Ausfahrt nutzen.

Quelle/Bilder: Stadtverwaltung Lahr

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