„Rat trifft Wirtschaft“ zu Gast bei PAN+Armbruster
Gemeinderat informiert sich über Anliegen der Unternehmen
Mit dem Ziel, den Mitgliedern des Gemeinderats Einblicke hinter die Kulissen Oberkircher Unternehmen sowie deren Anliegen zu ermöglichen, initiierte Oberbürgermeister Gregor Bühler im vergangenen Jahr das städtische Format „Rat trifft Wirtschaft“.

Spannende Einblicke in die Entwicklung von PAN+Armbruster bot am 26. Oktober das städtische Veranstaltungsformat „Rat trifft Wirtschaft“.
Am 26. Oktober hieß Matthias Armbruster, Geschäftsführer von PAN+Armbruster, die politischen Vertreter herzlich auf dem Firmengelände in der Raiffeisenstraße willkommen.
In seiner Unternehmensvorstellung stellte Armbruster die beeindruckende Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens PAN+Armbruster vor. Was 1988 mit seinem Vater Martin Armbruster als Handelsvertreter für Möbel begann, wuchs über die Jahre zum europaweiten Marktführer für Wand- und Raumsystemlösungen. Mit acht verschiedene Trennwandsystemen, zwei Schrankwandsystemen, vielen Tür-Lösungen sowie Raum-in-Raumsystemen gestaltet das Unternehmen branchenübergreifend maßgeschneiderte Arbeitsplätze in modernem Design. „Mit unseren Systemen können wir flexibel auf die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden eingehen“, betonte der Geschäftsführer. Gerade in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt, sei diese Anpassungsfähigkeit von großem Vorteil. Mit Weitblick, der Leidenschaft für das Handwerk und fundiertem Fachwissen begleitet das Unternehmen seine Kunden von der Beratung über die Planung und Fertigung bis zur Montage über den gesamten Prozess hinweg aus einer Hand.
Wachstum erfordert Entwicklungsfläche
Mit dieser erfolgreichen Unternehmensausrichtung konnte sich PAN+Armbruster in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickeln. Dies erfordere jedoch auch einen erhöhten Platzbedarf, machte Armbruster deutlich. „Als wir vor 24 Jahren von Oppenau nach Oberkirch kamen, dachten wir: hier bleiben wir für die nächsten 50 Jahre. Heute, nach drei Hallenerweiterungen und nicht einmal der Hälfte der Zeit, ist der Platz bereits aufgebraucht“, beschreibt die Familie den Gemeinderäten die aktuelle Situation des Unternehmens. Um dennoch wachsen zu können, setzte das Unternehmen sukzessive auf State-of-the-Art-Robotertechnik. Dadurch gelang es PAN+Armbruster nicht nur den erhöhten Produktionsaufwand abzudecken, sondern auch dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen. Kraft- und zeitaufwendige Arbeitsschritte werden seither vollautomatisiert durchgeführt, während qualifizierte Mitarbeitende für hochwertige und anspruchsvolle Aufgaben in der Montage sowie der Anlagenführung eingesetzt werden. „Eine echte Win-Win-Situation“, freute sich Armbruster. Bei einem Rundgang durch die Produktionshallen gab das Unternehmen der rund 30-köpfigen Besuchergruppe anschauliche Einblicke in die eingesetzte Technologie.
„Wir müssen ein Verständnis für den Wirtschaftsstandort Oberkirch entwickeln, um ihn nachhaltig in die Zukunft führen zu können“, betonte Oberbürgermeister Gregor Bühler das zentrale Ziel des Formates. Sein Dank galt an diesem Tag vor allem der Familie Armbruster sowie allen Mitarbeitenden, die den Gemeinderat am Standort begrüßten und Einblicke in das Unternehmen ermöglichten


