„Rat trifft Wirtschaft“ zu Gast bei etol in Oberkirch
Gemeinderat informiert sich über Anliegen der Unternehmen
Mit dem Ziel, den Mitgliedern des Gemeinderats Einblicke hinter die Kulissen Oberkircher Unternehmen sowie deren Anliegen zu ermöglichen, initiierte Oberbürgermeister Gregor Bühler das städtische Format „Rat trifft Wirtschaft“. Am Samstag, 8. März, hieß die Gründerfamilie Tripp gemeinsam mit Geschäftsführer Marc Lehnhäuser sowie Mitarbeitenden aus den unterschiedlichsten Bereichen des Unternehmens die politischen Vertreter herzlich auf dem Firmengelände in der Konrad-Adenauer-Straße willkommen.

Der Oberkircher Gemeinderat besuchte vergangene Woche im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rat trifft Wirtschaft“ das Werk der etol Gesundheitspflege- und Pharmaprodukte GmbH in Oberkirch.
In einer kurzen Vorstellung präsentierte Geschäftsführer Marc Lehnhäuser die Geschichte und Angebotsbreite des familiengeführten mittelständischen Unternehmens, das 1946 in Oppenau gegründet wurde. Am Standort Oberkirch fasste das Unternehmen im Jahr 1987 Fuß und legte mit der ersten Zahncreme den Grundstein für die etol Gesundheitspflege- und Pharmaprodukte GmbH. Seither gehört die Lohnherstellung von Gesundheitspflege- und Pharmaprodukten zum umfangreichen Leistungsportfolio des Unternehmens. Mit rund 100 Mitarbeitenden bietet etol am Oberkircher Standort die Produktion und Abfüllung von Arzneimitteln, Kosmetika, Medizinprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln in sowohl halbfester als auch flüssiger Form an. Um den Gemeinderätinnen und -räten einen realen Einblick in die Produktion geben zu können, präsentierte Lehnhäuser Videoausschnitte, die den vollautomatisierten Prozess veranschaulichten.
Neben dem Leistungsumfang des Unternehmens wurde bei dem Besuch auch die familiäre Prägung von etol deutlich. „Auch nach über 75 Jahren sind wir ein familiengeführtes Unternehmen“, unterstrichen die Gesellschafterinnen Martina und Ursula Tripp. „Mit Franziska Karlin und Theresa Tripp ist die nächste Generation unserer Familie bereits in Verantwortung gegangen, sodass wir mit vier Gesellschafterinnen unsere Tradition als mittelständisches Familienunternehmen fortsetzen.“
Bei der Unternehmensführung durch das Oberkircher etol-Werk erhielten die Gemeinderäte spannende Einblicke in die gesamte Wertschöpfungskette
Moderne Produktion mit höchsten Standards
Nach der Unternehmenspräsentation erhielten die Gäste einen geführten Rundgang durch die verschiedenen Bereiche des Unternehmens. Ausgestattet mit Kitteln und Hauben, bekamen sie Einblicke in die Entwicklung, die Herstellung, die Qualitätsprüfung und die Verpackung der Produkte. Zudem bestand die Gelegenheit, mit den verantwortlichen Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen. Besonders deutlich wurde dabei, unter welch hohen Hygieneanforderungen das Unternehmen seine Produkte herstellt. „Wir produzieren alle Kosmetika und Medizinprodukte unter den strengen Bedingungen der Arzneimittelherstellung und arbeiten somit nach höchsten Hygienestandards“, erklärte Geschäftsführer Marc Lehnhäuser.
Enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wirtschaft
Zum Abschluss gewährte Lehnhäuser den Mitgliedern des Gemeinderates Einblicke in die weiteren Entwicklungspläne des Unternehmens und lobte ausdrücklich die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Oberkirch: „In diesem positiven Ausmaß habe ich eine solche Unterstützung bisher selten erlebt.“ Wie bedeutend diese Zusammenarbeit auch für die Stadt ist, machte Oberbürgermeister Gregor Bühler deutlich: „Oberkirch zählt bundesweit zu den Städten mit der höchsten Dichte an Hidden Champions, sogenannten ‚verborgenen Gewinnern‘“, betonte das Stadtoberhaupt. „Dieser Erfolg ist nur möglich dank Unternehmen wie etol, die unsere Wirtschaftsregion prägen und bereichern. Als Stadt ist es daher unser Selbstverständnis, in engem Austausch mit unseren Unternehmen zu stehen, um eine Win-Win-Situation für beide Seiten zu schaffen. Ich bin sicher, dass uns das auch weiterhin gelingen wird.“
Mit dem Unternehmensbesuch setzte das Format „Rat trifft Wirtschaft“ einen weiteren wichtigen Akzent im Austausch zwischen Politik und Wirtschaft in Oberkirch. Ziel bleibt es, die Anliegen der Unternehmen besser zu verstehen und gemeinsam optimale Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in der Region zu schaffen.


