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Nachrichten aus Ortenau

Ortenaukreis sorgt für den Fall der Fälle vor

Satellitentelefone sichern Kommunikation im Krisenfall

Offenburg, 2. April 2024 – Hightech für den Ernstfall: Das Landratsamt Ortenaukreis rüstet sich für ein mögliches Black-Out-Szenario. Um im Krisenfall weiter kommunizieren zu können, hat die Kreisverwaltung vier moderne Satellitentelefone angeschafft. Landrat Frank Scherer hat den stoßfesten Koffer mit selbstausrichtender SAT-Antenne, WLAN- und Analog-Telefon sowie leistungsstarkem Akku in Empfang genommen.

Landrat Frank Scherer testet das neue Satellitentelefon des Landkreises.

Landratsamt/Kai Hockenjos

„Bei einem längeren Strom- oder Mobilfunkausfall können wir im Ernstfall kommunizieren. Die Satellitentelefone sind ein weiterer Baustein unseres Konzeptes für den Bevölkerungsschutz, denn eine belastbare Kommunikationsstruktur ist eine elementare Voraussetzung für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung“, sagt Landrat Frank Scherer nach dem ersten erfolgreichen Testanruf. „Ich wünsche mir, dass die Telefone gar nicht erst gebraucht werden, aber wir sind jetzt jedenfalls auch auf diesem Bereich für ein Notfallszenario gerüstet“, erklärt der Landrat.

Über die satellitengestützte Kommunikation des US-Anbieters „Inmarsat“ sei nun  gewährleistest, dass sich der Landrat, Krisenstab, Koordinierungsstellen und Kommunen miteinander austauschen können, wenn die herkömmliche Telefonverbindung nicht mehr funktioniere. Auch könne mit den Satellitentelefonen die Kommunikation u.a. mit den kreiseigenen Krankenhäusern, Polizei, Feuerwehren,  Hilfs- und Sicherheitsorganisationen aufrecht erhalten werden. „Alle involvierten Mitarbeiter wurden bereits in die neue Technik eingewiesen und auf Unterschiede im Vergleich zum Telefonieren mit anderen Geräten geschult“, erklärt Matthias Merz, Projektverantwortlicher im Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung. „Der Umgang mit den Satellitentelefonen wird in regelmäßigen Abständen im Rahmen von Übungen gefestigt, damit im Einsatzfall eine sichere Handhabung gewährleitet ist“, so Merz.

Text/Bild: Landratsamt Ortenaukreis

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