Neue Rettungswache in Offenburg feierlich eröffnet
Mit großer Freude und spürbarer Aufbruchstimmung haben die Malteser im Ortenaukreis am Montag ihre neue Rettungswache im Offenburger Gewerbegebiet „Im Drachenacker“ feierlich eingeweiht.

Rund 100 Gäste aus Politik, Kirche, Verwaltung und Rettungswesen begleiteten die Eröffnung. Unter ihnen befanden sich unter anderem Thorsten Erny, Marco Steffens sowie Vertreterinnen und Vertreter der Malteser auf regionaler und diözesaner Ebene.
Nach rund 14 Monaten Bauzeit und zehn Monaten Planung stärkt der moderne Standort künftig die notfallmedizinische Versorgung in Offenburg und im gesamten Einsatzgebiet nachhaltig.
Rund 100 Gäste aus Politik, Kirche, Verwaltung und Rettungswesen begleiteten die Eröffnung. Unter ihnen befanden sich unter anderem Thorsten Erny, Marco Steffens sowie Vertreterinnen und Vertreter der Malteser auf regionaler und diözesaner Ebene.
Vier Jahre Provisorium beendet
Mit dem Neubau endet für die rund 60 hauptamtlichen Mitarbeitenden eine vierjährige Übergangszeit in provisorischen Containerlösungen. Auf dem rund 2.100 Quadratmeter großen Grundstück entstand eine funktionale, technisch moderne Rettungswache mit etwa 600 Quadratmetern Nutzfläche. Die Fahrzeughalle bietet fünf Stellplätze für Rettungs- und Krankentransportwagen sowie ein Führungsfahrzeug, hinzu kommen zehn Außenstellplätze.
Neben Aufenthalts- und Ruheräumen, Büros und Funktionsbereichen verfügt der Neubau über einen modernen Ausbildungsbereich. Eine 100-prozentig autarke Notstromversorgung stellt die Einsatzfähigkeit auch in Krisensituationen sicher.
„Ein wichtiger Meilenstein für die Region“
Matthias Kleppmeier, Bereichsleiter Rettungsdienst im Ortenaukreis, betonte in seiner Ansprache:
„Die neue Rettungswache ist ein wichtiger Meilenstein für die notfallmedizinische Versorgung in Offenburg. Sie bietet unseren Teams moderne Arbeitsbedingungen und schafft die Grundlage für schnelle und verlässliche Hilfe im Notfall.“
Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Wache mehr ist als ein funktionaler Ort: Sie sei auch ein Raum, an dem Einsatzkräfte nach belastenden Situationen zurückkehren können – um Kraft zu schöpfen und Erlebtes zu verarbeiten.

Geistlicher Segen und starke Verbundenheit
Ein besonderer Moment der Einweihungsfeier war der kirchliche Segen durch Dr. Stefan Meisert. Mit seinen Worten stellte er die Arbeit der Rettungskräfte unter Gottes Schutz und würdigte ihren täglichen Einsatz für andere Menschen.
Der Diözesanbeauftragter für die Malteser-Pastoral, Peter Skiba, sprach von einem „kraftvollen Start“ für den neuen Standort und einem wichtigen geistlichen Rückenwind für die Teams.
Der Segen sei, so die Malteser, ein Zeichen der Wertschätzung und Begleitung für alle, die hier täglich für andere da sind.
Besonderheit des Standorts
Klaus Weber, Regionalgeschäftsführer der Malteser in Baden-Württemberg, hob die besondere Struktur des Standorts hervor:
„Ich freue mich sehr, dass wir die Rettungswache in Offenburg einweihen können. Offenburg ist für uns ein besonderer Standort, weil hier Rettungsdienst und ehrenamtlicher Katastrophenschutz in direkter Nachbarschaft zusammenwirken. Diese Verbindung stärkt uns als Malteser – und sie stärkt unsere Einsatzfähigkeit für die Menschen in der Region.“
Symbolischer Schlüssel als Zeichen der Zusammenarbeit
Für einen besonderen Moment sorgten die Architekten Sven Seiffert und Jannis Haueise von der Architektenpartnerschaft ARP aus Stuttgart. Sie dankten für das Vertrauen in ihr Büro und überreichten Matthias Kleppmeier symbolisch einen gebackenen Schlüssel zur neuen Rettungswache – ein Zeichen für die gelungene Zusammenarbeit zwischen Bauherrn, Planern und allen Beteiligten.

Kirchliche Segen durch Dr. Stefan Meisert
Investition in Sicherheit und Zukunft
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Davon wurden etwa 1,7 Millionen Euro durch das Land Baden-Württemberg gefördert. Weitere Unterstützung leisteten der Ortenaukreis sowie die Stadt Offenburg.
Mit dem Neubau investieren die Malteser in moderne Infrastruktur, in zukunftssichere Arbeitsplätze sowie in die Ausbildung des Nachwuchses. Der Standort ist rund um die Uhr besetzt und versorgt schwerpunktmäßig die Stadt Offenburg und umliegende Gemeinden – je nach Disposition auch den gesamten Ortenaukreis.
Dank an alle Beteiligten
Die Malteser danken allen Partnern aus Politik und Verwaltung, den Fördergebern, den beteiligten Unternehmen sowie insbesondere den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die das Projekt mit großem Engagement begleitet haben, so dass aus einer ehemaligen Gewerbehalle ein moderner Ort für schnelle Hilfe wurde.






