Neue PV-Anlage auf dem Dach der Reha-Werkstatt Lahr
Ein weiterer Schritt zur Energiewende für die BürgerEnergiegenossenschaft Biederbach & Elztal eG
Biederbach/Lahr, Die Reha-Werkstatt in Lahr macht einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung. Mit einer neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Werkstatt wird der Eigenbedarf an Strom künftig zu einem großen Teil selbst gedeckt.

Die Reha-Werkstatt in Lahr macht einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung
Die installierten Module erreichen eine Leistung von insgesamt 73,96 kWp, verteilt auf zwei Anlagen mit 43,86 kWp und 30,10 kWp. Damit wird ein großer Teil des Stromverbrauchs der Reha-Werkstätten durch saubere, erneuerbare Energie abgedeckt.
Dieser Schritt ist nicht nur ein Beitrag zur Energiewende, sondern bringt auch für die Einrichtung selbst vielfältige Vorteile mit sich. Durch die Nutzung der Sonnenenergie wird die Abhängigkeit von externen Stromlieferanten reduziert, was langfristig Kosten spart und gleichzeitig die Umwelt schont. Ein Gewinn für alle Beteiligten.
Die Reha Offenburg, die auch die Werkstatt in Lahr betreibt, setzt auf ein ganzheitliches Konzept: „Wir schaffen Raum zum Arbeiten, Bilden, Wohnen und Begegnen. Dabei gestalten wir das Umfeld so, dass es klar, wertschätzend, verlässlich und fordernd ist, ohne zu überfordern“, heißt es aus der Einrichtung. Diese Philosophie, die auf Achtsamkeit und Kompetenz im Umgang mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen setzt, spiegelt sich nun auch im Bereich der Energienutzung wider.

Die Reha-Werkstatt profitiert nun von zwei Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von über 73 kWp. Die 44,37 kWp-Anlage auf dem Werkstattdach nutzt das Dach und seine Kapazität von nahezu 100 kWp optimal, wobei der Strom primär intern verbraucht wird. Eine maximale Einspeisegrenze seitens des Netzversorgers von 35 kW beschränkt allerdings die Menge an überschüssigem Strom, der ins Netz eingespeist werden kann. Die Wechselrichter regeln die Einspeisung auf 35 kW ab, wenn die Reha-Werkstatt keine Energie benötigt. Auf der Halle wurde eine 29,58 kWp-Anlage installiert, die die Süddach- und eine große Norddachfläche nutzt. Auf der Südfläche konnten fast 30 kW Photovoltaik - Module verbaut werden. Auch hier gibt es eine Einspeisegrenze von 30 kW. Diese beiden Anlagen tragen wesentlich zur nachhaltigen Eigenstromversorgung bei und helfen, externe Stromkosten zu senken – ein bedeutender Schritt zur energieeffizienten Zukunft der Reha-Einrichtungen.
Die Investition in die Photovoltaikanlage ist ein weiterer Ausdruck der Bestrebungen, den Betrieb ökologisch und ökonomisch nachhaltiger zu gestalten. Die Reha Offenburg zeigt damit, dass die soziale Verantwortung, die sie in ihrer Arbeit trägt, auch in ihrer ökologischen Ausrichtung nicht Halt macht. Durch die neue PV-Anlage wurde eine Situation geschaffen, die viele Mehrwerte vereint: ökologisches Handeln, finanzielle Einsparungen und der Beitrag zur Energiewende. Die Reha-Werkstatt Lahr geht damit beispielhaft voran und zeigt, wie eine moderne soziale Einrichtung auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren kann – im Sinne der Menschen, die hier arbeiten, und der Umwelt. Ein Schritt in die richtige Richtung, der nicht nur lokal, sondern auch als Teil der globalen Bemühungen um Klimaschutz gesehen werden kann.


