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Nachrichten aus Ortenau

Landrat Thorsten Erny empfängt zahlreiche Ortenauer Narren

Zünfte stürmen das Landratsamt

Offenburg, 26. Februar 2025 – Mehr als 100 Häs- und Maskenträger haben am Mittwoch das Hauptgebäude des Landratsamts in der Badstraße in Offenburg gestürmt. Pünktlich um 11.11 Uhr empfing Landrat Thorsten Erny erstmals in seinem Amt eine Abordnung verschiedener Zünfte des Ortenauer Narrenbunds (ONB), des Verbands Oberrheinischer Narrenzünfte (VON), der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer-Narrenzünfte (VSAN) sowie des Handwerkerstammtischs „Alpenkräutler“.

Landrat Thorsten Erny (Mitte, blaues Winzerhemd und rotes Halstuch) mit Ortenauer Häs- und Maskenträgern beim traditionellen Narrenempfang im Landratsamt

Landratsamt Ortenaukreis

In einem humorigen Rundumschlag der wichtigsten aktuellen Kreisthemen richtete sich der Landrat an die bestens gelaunte Narrenschar: „Die Konjunktur sie röchelt und stottert, während unser Amt noch mehr verlottert. Unsere Leut‘ die schaffe gern und gut, doch dafür braucht‘s auch frischer Mut. Für die Zukunft ein modernes Haus, der Neubau muss kommen, ich sag’s gradheraus“, so Erny zur Diskussion, ob das Landratsamtsgebäude neu gebaut werden sollte. Ebenso betonte Erny die große Bandbreite der vom Landratsamt verantworteten Zuständigkeitsbereiche: „Ob Klinikum, ob Abfälle, des Landratsamt des isch zur Stelle. Berufsschul, Jobs und Migration, noch so viel mehr Ihr wisst’s schon. Vom Führerschein zum Schwarzwald-Holz – auf uns‘re Leistung simmer stolz!“ Dann fackelte der Landrat nicht lange und leitete zum wichtigen Teil über: „Doch lang genug herumgeeiert, gschafft isch jetzt gnug, jetzt wird gefeiert! Des Landratsamt ich sag‘s ganz kess, für’d Fasent isch die bescht Adress. Die Narre sind los – au im Büro – jetzt stoß mer alle zusamme a. Narri – narro!“

Zur traditionellen „Bohnesupp“ und Gulaschsuppe spendierte die Brauerei Bauhöfer ein Fass „Hexensud“. Auch die Narren kamen nicht mit leeren Händen und sammelten unter allen Anwesenden für die Krebsberatungsstelle des Ortenau Klinikums.

Text/Bild: Landratsamt Ortenaukreis

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