Zum Hauptinhalt springen
Nachrichten aus Ortenau

Hitze war die größte Konkurrenz

Ortenberg (sam) – Trotz Temperaturen von bis zu 37 Grad zeigten die Bogenschützinnen und Bogenschützen der Ortenberger Schützengesellschaft 1559 e.V. bei der Kreismeisterschaft WA im Freien in Berghaupten Ausdauer und Gelassenheit. Zahlreiche persönliche Bestleistungen machen Hoffnung auf die Qualifikation zur Landesmeisterschaft Mitte Juli in Steinbach.

Die SG Ortenberg erfolgreich bei der Kreismeisterschaft. (v.r.) Trainer Johannes Bruder, Andreas Schröder, Sophie Höschen, Alexandra Anthal, Morris Decke, Joschua Herp, Lina Kromar, Jonas Martin, Stefan Gleichauf, Sandra Martin.

Die größte Herausforderung des Tages war nicht unbedingt die sportliche Konkurrenz aus dem Schützenkreis Mittelbaden, sondern das Wetter. Der Sommertag wartete mit allem auf, was er zu bieten hatte: dichte Wolken, gleißendes Gegenlicht, stechende Sonnenhitze, unvermittelt kleine Windböen bis hin zu einem kurzen, satten Regenschauer. Besonders die Jugendlichen bekamen am Nachmittag die drückende Hitze von bis zu 37 Grad zu spüren. Nasse Handtücher, Sonnenhüte und kühle Getränke gehörten deshalb zur Turnierausrüstung.

Auf dem Platz herrschte eine bemerkenswert entspannte, freundschaftliche und inspirierende Atmosphäre. Sportlich war die Kreismeisterschaft für die Ortenberger ein wichtiger Gradmesser. Nach der Hallensaison blieb nur wenig Zeit für die Umstellung auf die Freiluftsaison. Während in der Halle auf 18 Meter geschossen wird, reichen die Distanzen im Freien – je nach Alters- und Bogenklasse – von 15 bis 70 Metern. Wenn ein Turnier nach "WA" ausgeschrieben ist, wird streng nach den internationalen Distanzen, Scheibengrößen und Altersklassen geschossen.

Ende Mai hatten einige Schützinnen und Schützen bei der Vereinsmeisterschaft noch mit den größeren Entfernungen zu kämpfen. Umso erfreulicher fiel die Bilanz für die SG Ortenberg in Berghaupten aus. Die guten Leistungen spiegelten sich auch in den Platzierungen wider: Sophie Höschen gewann gegen die Konkurrenz der Jugendklasse weiblich mit deutlichem Vorsprung. Johannes Bruder ließ in der Klasse Master männlich ebenfalls die Konkurrenz weit hinter sich und sicherte sich den ersten Platz. Darüber hinaus erreichten die Ortenberger sowohl in der Jugend- als auch in der Masterklasse den zweiten Platz in der Mannschaftswertung.

Sammeln der Wertungsmappen nach dem 1. Durchgang. Geschossen werden im Freien insgesamt 72 Wertungspfeile in 12 Passen à sechs Pfeile. (v.l.) Morris Decke, Sophie Höschen und Trainer Johannes Bruder.

Für die Ortenberger Schützengesellschaft 1559 e.V. gingen an den Start: Arno Schlisske (Compoundschütze, Master m, 674 Ringe), Johannes Bruder (Recurve, Master m, 562 Ringe), Andreas Christian Schröder (Recurve, Master m, 401 Ringe), Sandra Martin (Recurve, Master w, 438 Ringe), Stefan Gleichauf (Recurve, Herren, 243 Ringe), Francesco (Blankbogen, Herren m, 411 Ringe), Morris Decke (Recurve, Junior m, 432 Ringe), Sophie Höschen (Recurve, Jugend w, 522 Ringe ) , Alexandra Anthal (Recurve, Jugend w, 448 Ringe), Lina Kromar (Recurve, Jugend w, 376 Ringe), Jonas Martin (Recurve, Schüler A, m, 435 Ringe), Joschua Herp (Recurve, Schüler B, m, 516 Ringe) und Luna Ott (Blankbogen, Schüler C, w, 407 Ringe).

Text/Bilder: Sandra Martin

Auch interessant:

Anzeige

Anzeige