Großer Empfang der Stadt Ettenheim für Breisgauer Weinhoheit Carina Kratt
Mit einem Empfang hat die Stadt Ettenheim am vergangenen Freitag die neue Breisgauer Weinprinzessin Carina Kratt geehrt. Vor rund einer Woche wurde die 22jährige aufgrund ihres Fachwissens und Auftretens von einer Jury zur Weinhoheit gekürt. Zahlreiche Vertreter und Repräsentanten aus Weinbau und Politik, des Ettenheimer Gemeinderates und der Vereine, denen die Weinprinzessin angehört sowie frühere Weinhoheiten nahmen am Empfang teil und beglückwünschten Carina Kratt zu ihrem Titel.

Ein Blasensemble der Ettenheimer Stadtkapelle umrahmte musikalisch die Veranstaltung im Bürgersaal.
Bürgermeister Bruno Metz war sichtlich stolz, dass mit Carina Kratt nach den ehemaligen Ettenheimer Weinhoheiten Claudia König (ehemals Nägele) und Angelika Leser (ehemals Weber) nun wieder eine Weinprinzessin aus der Barockstadt kommt. In seiner Ansprache hob er ihr große Engagement hervor und schloss sich der Badischen Weinkönigin Jessica Himmelsbach an, die sie als „Powerfrau“ bezeichnet hatte, die auf verschiedenen Feldern aktiv ist. So bringt sie sich in der Katholischen Jungen Gemeinde und in der Narrenzunft ein und mache Kickboxen. Seit drei Jahren gehört Carina Kratt außerdem dem Ettenheimer Gemeinderat an und studiere „nebenbei“ noch Public Management an der Hochschule in Kehl. Bürgermeister Metz ist überzeugt, dass sie in ihrer Amtszeit die Breisgauer Weine charmant, kraftvoll und überzeugend repräsentieren wird.
Immer mehr junge Menschen würden sich wieder für das Thema „Wein“ begeistern. Das Thema sei alles andere als verstaubt und die Weinfeste sei ein Treffpunkt für alle Generationen geworden. Als Geschenk der Stadt überreichte Bürgermeister Metz ihr neben einer Auswahl Ettenheimer Weine zwei Rotweinkelche mit Widmung.
Der Bereichsvorsitzende des Weinlands Breisgau Georg Moosmann lobte in seiner Ansprache den Auftritt von Carina Kratt vor der Jury, vor der sie eine „wahrhaft bravouröse Vorstellung“ abgegeben habe. Im Anschluss an die Würdigung stellte die Weinhoheit souverän und kurzweilig die Weinregion Breisgau vor, bevor die Stadt zum lockeren Umtrunk einlud.


