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Nachrichten aus Ortenau

Eine große Bescherung

DamOGasa spendet insgesamt 5.000 Euro

Der Verein DamOGasa spendet 2.500 Euro an den Kinder- und Familienhospizdienst Ortenau. Bei der Übergabe in den Räumlichkeiten des Hospizdienstes überreichten Vorsitzender Markus Schmelzle und Schatzmeister Steffen Ludwig den Scheck symbolisch an Leiterin Helena Gareis. Auch die Offene Fahrradwerkstatt in der Okenstraße wurde von DamOGasa mit 2500 Euro bedacht.

Steffen Ludwig (l.) und Markus Schmelzle überreichen Helena Gareis den symbolischen Scheck

Gregotsch

Helena Gareis, die den Kinder- und Familienhospizdienst leitet, freut sich über die finanzielle Unterstützung: „Das Spendengeld fließt direkt in unsere tägliche Arbeit – insbesondere in die Schulungen unserer ehrenamtlichen Familienbegleiterinnen und -begleiter." Ebenfalls mit einer Spende bedacht wurde die Offene Fahrradwerkstatt, die 2015 von Nicola und Helmut Kiefer gegründet wurde und Fahrräder für sozial Bedürftige bereitstellt – für einen kleinen Obolus. Auch sie erhielt 2.500 Euro von DamOGasa.

Der Name des 2011 gegründeten Vereins DamOGasa setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der Gründungsmitglieder zusammen. Derzeit hat DamOGasa 23 Mitglieder. Das erklärte Ziel: Brücken zwischen Kulturen und Generationen bauen. Mit seinem vielfältigen Engagement will DamOGasa das gesellschaftliche Miteinander in Offenburg bereichern. Die Spendengelder für den Kinderhospizdienst und die Offene Fahrradwerkstatt erwirtschaftete der Verein im Wesentlichen über die Einnahmen, die durch einen Stand beim Internationalen Fest generiert wurden.

Der Kinder- und Familienhospizdienst begleitete im vergangenen Jahr rund 165 Familien im gesamten Ortenaukreis. Das Team besteht aus zwei Vollzeitstellen und 35 Ehrenamtlichen. Neben der Begleitung von Kindern und Familien, die mit lebensverkürzenden Erkrankungen konfrontiert sind, engagiert sich der Hospizdienst in vielfältiger Weise mit verschiedenen Projekten wie einem Gartenprojekt und regelmäßigen Sommerausflügen.

Besonders am Herzen liegt Gareis das Projekt „Schwere Last von kleinen Schultern nehmen": „Viele Menschen trauen sich nicht, sich an uns zu wenden, wenn noch Hoffnung besteht“, berichtet Gareis. Genau solche Berührungsängste sollen mit dem Projekt abgebaut werden.

Wer die Arbeit des Kinder- und Familienhospizdienstes ebenfalls finanziell unterstützen möchte, kann unter www.kinderhospizdienst-offenburg.de/de/unterstuetzen-sie-uns spenden.

Text/Bild: Stadt Offenburg

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