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Nachrichten aus Ortenau

Deutscher Kinder- und Jugendpreis 2026:

Preisverleihung mit Oliver Hildenbrand, Ingo Dubinski und Dilek Üşük

Bei der Preisverleihung im Europa-Park zu der Deutschlands größter Freizeitpark mit Botschafterin Miriam Mack und dem Deutschen Kinderhilfswerk eingeladen haben, wurden Projekte aus Dresden, Hannover und Obershausen (Hessen) ausgezeichnet

Der Minister für Soziales, Arbeit und Gesundheit im Landtag Baden-Württemberg Oliver Hildenbrand gemeinsam mit Familie Mack und den Moderatoren Ingo Dubinski und Dilek Üşük

. Damit können sich die Gewinner über ein Preisgeld in Höhe von je 6.000 Euro freuen. Die „Lobenden Erwähnungen“, die mit 3.000 Euro dotiert sind, erhielten in diesem Jahr Projekte aus Hamburg, Torgau (Sachsen) und Wittmund (Niedersachsen). Den mit 3.000 Euro prämierten Publikumspreis Europa-Park JUNIOR CLUB Award konnte sich das Projekt aus Dresden zusätzlich sichern. Der mit insgesamt 30.000 Euro ausgestattete Preis ist der höchstdotierte bundesweite Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung.

Der Minister für Soziales, Arbeit und Gesundheit im Landtag Baden-Württemberg Oliver Hildenbrand war für die Verleihung extra angereist, um das außergewöhnliche Engagement der Kinder und Jugendlichen als Laudator zu würdigen. Zudem nutzte er die Gelegenheit, um sich mit der Inhaberfamilie Mack über aktuelle Themen und Entwicklungen auszutauschen. Des Weiteren konnte Miriam Mack, Head of Coroporate Health der Mack Gruppe, sich mit dem Minister über das Betriebliche Gesunheitsmanagement im Europa-Park Erlebnis-Resort und moderne Präventions- und Gesundheitsangebote unterhalten.

Weitere Laudatoren waren unter anderem der YouTuber „DerDara" und der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfwerkes Holger Hofmann. Auch die Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkerkes Miriam Mack betonte den außergewöhnlichen Einsatz der Kinder und Jugendlichen. Moderiert wurde das Event von Ingo Dubinski und Dilek Üşük.

Der Deutsche Kinder- und Jugendpreis im Europa-Park Teatro

Folgende Projekte haben gewonnen:

 Das Projekt „Kinderstimmen für die Demokratie - eine Radiosendung von Kindern für Kinder" aus Dresden stellte zwei Fragen in den Mittelpunkt: „Was sind Nazis?“ und „Warum ist es wichtig, dass sich Kinder mit Geschichte und Demokratie auskennen?“ Darum geht's in der Radiosendung von Grundschulkindern im Alter von sechs bis zehn Jahren der 147. Grundschule in Dresden, die in der Nachmittagsbetreuung gemeinsam mit pädagogischer Unterstützung eine Radiosendung gestaltet haben, in der sie sich mit den Themen Nationalsozialismus, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt auseinandersetzten. In eigenen Beiträgen erklärten sie, was Nazis sind, und erzählten zugleich die Geschichte von Anne Frank. Außerdem sprachen sie darüber, was Demokratie für sie bedeutet und wie sie selbst Demokratie bereits erfahren haben. Durch viele Recherchen, Diskussionen und die kreative Umsetzung ihrer Ergebnisse, entwickelten die Kinder ein tiefes Verständnis für historische Verantwortung und demokratische Werte. Das Projekt fördert Medienkompetenz, kritisches Denken und Mut, sich mit herausfordernden Themen auseinanderzusetzen.

 „Gut getroffen“ aus Hannover ist ein von Kindern entwickelter Comic zum Kinderrecht auf Schutz vor Gewalt. In den Sommerferien 2025 hatte der Spielpark Linden einen Comic-Workshop für Kinder von sechs bis 13 Jahren durchgeführt. Die Kinder bestimmten selbst, welches Kinderrecht sie behandeln wollen sowie die Inhalte und die Sprache ihres Comics. Dieser wurde anschließend als Minibuch gedruckt und zum Weltkindertag sowie in Schulen und verschiedenen Einrichtungen verteilt. Der Comic zeigt die Lebensrealitäten, Erfahrungen und Sichtweisen von Kindern und macht so die Inhalte für sie verständlich und emotional zugänglich. Das Projekt stärkt zudem kreativen Ausdruck, Medienkompetenz und Partizipation und vereint kreative Comicgestaltung mit relevanten Themen wie Gewaltprävention und Kinderrechte.

Mit der „Pieksekiste“ setzt sich die 16-jährige Leonie aus Obershausen für krebskranke Kinder ein. Mit kreativen Aktionen, kleinen Geschenken und Überraschungen möchte sie Kindern mit Leukämie Freude, Ablenkung und Hoffnung schenken. Die Idee zum Projekt hatte Leonie in der 9. Klasse im Rahmen einer Schulprojektprüfung. Ihre Aufgabe war es, ein Projekt zu entwickeln, das nicht nur präsentiert, sondern auch praktisch umgesetzt werden kann. Leonie wollte etwas entwickeln, das Freude bringt und Hoffnung schenkt. Um die Planung, Durchführung und Nachbereitung der Aktionen mit der „Pieksekiste“, die liebevoll gestaltet ist und in der sich kleine Schätze zum Spielen, Basteln und Staunen befinden, kümmert sich Leonie komplett selbstständig.

Miriam Mack bedankte sich bei den Kindern und Jugendlichen für ihr außergewöhnliches Engagement

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit, den Einsatz von Kindern und Jugendlichen für ihre eigenen Rechte und die Rechte anderer zu unterstützen. Die Projekte, die es beim Deutschen Kinder- und Jugendpreis in die Endrunde in den Europa-Park geschafft haben, zeichnen sich durch großes Engagement und einen enormen Ideenreichtum aus. Es ist wirklich bewundernswert, mit welcher Begeisterung und Entschlossenheit sich diese jungen Menschen für ihre Mitmenschen und ein gemeinsames Miteinander einsetzen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Alle Finalisten engagieren sich vorbildlich und mit großer Ausdauer für ihre Ziele und hatten eine tolle Bewerbung abgeliefert. Als Belohnung und Auszeichnung bekommen die Kinder und Jugendlichen nicht nur ein stattliches Preisgeld, sondern konnten heute auch eine tolle Preisverleihung hier bei uns im Europa-Park erleben“, so Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis zeichnen wir Projekte aus, die sich herausragend im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für die Umsetzung der Kinderrechte einsetzen. Dabei ist die umfangreiche Beteiligung der Kinder und Jugendlichen bei der Planung und Durchführung der Projekte zentrales Kriterium. Denn aus der Forschung wissen wir, dass Kinder und Jugendliche, die selbst aktiv sind, sich auch als Erwachsene eher für die Gestaltung des Gemeinwesens einsetzen. Mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird somit ein wesentlicher Grundpfeiler unserer Demokratie gestärkt“, betont Erik Lierenfeld, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Vergeben wurde der Preis in den Kategorien Solidarisches Miteinander, Politisches Engagement und Kinder- und Jugendkultur. Die Gewinnerinnen und Gewinner des 1. Platzes jeder Kategorie erhielten ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro. Außerdem gab es in jeder Kategorie eine lobende Erwähnung, die mit 3.000 Euro dotiert ist. Zusätzlich wurde der Publikumspreis Europa-Park JUNIOR CLUB Award vergeben, der mit einem Preisgeld von 3.000 Euro gewürdigt wird.

Weitere Informationen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern sowie zu allen Nominierten finden Sie unter www.dkhw.de/dkjp

Text/Bilder: Europa-Park

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