875 Jahre Stadelhofen feierlich begangen
Festakt im Rahmen des Wendelsfests mit Gottesdienst, Festreden und Fassanstich
Mit einem festlichen Gottesdienst und einem abwechslungsreichen Programm feierte der Oberkircher Ortsteil Stadelhofen am Sonntag, 19. Oktober, sein 875-jähriges Bestehen.

Gelungener Auftakt: Ortsvorsteher Klaus Müller (2.v.l.), Oberbürgermeister Gregor Bühler (r.) und der Vorsitzende des Kirchenchores, Elmar Glatt (l.), beim Fassanstich anlässlich des 875-jährigen Jubiläum von Stadelhofen.
Die Feierlichkeiten fanden im Rahmen des traditionellen Wendelsfests statt und verbanden kirchliche und weltliche Elemente zu einer beschaulichen Jubiläumsfeier, die von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern besucht wurde.
Nach dem feierlichen Patroziniumsgottesdienst in der Pfarrkirche, den Pfarrer Ralf Dickerhof gemeinsam mit dem Kirchenchor gestaltete, zog eine festliche Prozession begleitet von der Trachtenkapelle Stadelhofen zur Renchtalhalle. Dort warteten bereits die ersten Gäste auf den Beginn des weltlichen Festakts. Nach dem musikalischen Auftakt der Trachtenkapelle begrüßte Ortsvorsteher Klaus Müller zum 875-jährigen Jubiläum. „Es waren die Stadelhoferinnen und Stadelhofener aus fast neun Jahrhunderten, die unseren Ort zu dem machten, was er heute ist“, machte Müller in seiner Ansprache deutlich. „Und es sind die Menschen von heute, die unsere Lebensqualität garantieren.“ Er dankte der Kirchengemeinde, den Vereinen und allen Engagierten, die das Leben im Ort mitgestalten. „Ihr alle seid das Herz von Stadelhofen. Ohne euch gäbe es keine Feste, keine Kultur und keine Dorfgemeinschaft.“
Oberkirch ist Stadelhofen und Stadelhofen ist Oberkirch
Oberbürgermeister Gregor Bühler würdigte in seinem Grußwort das gewachsene Miteinander zwischen Stadt und Ortschaft: „Zwischen Stadt und Ortschaft ist im Laufe der Jahre ein wirklich gutes Miteinander gewachsen. Man spürt, dass wir als Gesamtstadt Oberkirch zusammengehören und gemeinsam an der Zukunft arbeiten. Stadelhofen ist Oberkirch und Oberkirch ist Stadelhofen.“ Zudem hob er hervor: „Wenn man sich anschaut, wie sich Stadelhofen in dieser langen Zeit, vor allem aber in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, dann kann man nur sagen: Hier ist wirklich viel Gutes entstanden.“
Mit dem anschließenden Fassanstich, der zugleich eine gelungene Premiere für Klaus Müller darstelle, der in seinen 16 Jahren als Ortsvorsteher erstmals das Fass schlug, begann der gesellige Teil des Tages. Die Trachtenkapelle sorgte für musikalische Unterhaltung, während der Kirchenchor mit Unterstützung der Landjugend mit Mittagstisch, Kaffee, Kuchen und Abendessen für das leibliche Wohl sorgten. Am Nachmittag zeigten Landjugend, Kindergarten und Schule ihre Beiträge, der Kirchenchor trat erneut auf und Klaus Müller blickte in einem Film- und Bildvortrag auf die vergangenen Jahrzehnte zurück. Eine Tombola und Spielangebote für Kinder rundeten das Programm ab.
Zum Abschluss sorgte die Formation „Schwarzwald Brass“ für beste Stimmung in der Renchtalhalle. So klang ein Jubiläum aus, das in Erinnerung bleiben wird als Tag des Miteinanders, der Musik und der Freude über 875 Jahre gelebte Dorfgemeinschaft.


