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Nachrichten aus Oberrhein

Spitzenreiter hat 1.615 Kilometer auf dem Konto

Stadtradeln: Preisverleihung im Rathaus / Fahrradinfrastruktur weiter verbessert

Weil am Rhein. Zum fünften Mal hat die Stadt Weil am Rhein bei der Stadtradeln-Kampagne mitgemacht. „Es wurde dabei beachtlich in die Pedale gedrückt“, machte Oberbürgermeisterin Diana Stöcker bei der Preisverleihung deutlich.

Oberbürgermeisterin Diana Stöcker (2.v.r.) übergibt wieder Preise für kleine und große Teilnehmende der Stadtradeln-Kampagne. Ariane Linde (r.), Radverkehrsbeauftrage der Stadtverwaltung, freut sich über insgesamt 448 Radlerinnen und Radler, die mitmachten und dabei fast 97.300 Kilometer absolvierten.

Stadtverwaltung Weil am Rhein / Bähr

Denn auch in diesem Jahr wieder belohnte die Stadtverwaltung Radlerinnen und Radler, die sich mächtig ins Zeug gelegt hatten. Insgesamt waren 448 Teilnehmende in unterschiedlichen Gruppen mit von der Partie und legten dabei fast 97.300 Kilometer zurück.

Bekannten Gesichtern durfte Diana Stöcker gratulieren, als sie die drei Erstplatzierten der Einzelwertung ehrte. Wie schon im vergangenen Jahr sicherte sich Georg Miller den ersten Platz. Während des Aktionszeitraums legte er insgesamt 1.615 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und steigerte seine Vorjahresleistung damit um mehr als 300 Kilometer.

Im vergangenen Jahr war er noch Dritter, nun durfte sich Thomas Scherg mit 1.144 Kilometern in den Beinen über den zweiten Platz freuen und landete damit knapp vor seiner Ehefrau Gudrun Feser, die 1.049 Kilometer verbuchte und damit auch die 1.000 Kilometer-Marke knackte. 

Beim Schulradeln landete ein Lehrer des Oberrhein Gymnasiums auf Rang eins. Kai von Schell, der in Freiburg wohnt, hatte am Ende 872 Kilometer auf dem Tacho. Dahinter folgte ein Schüler des OGW: 769 Kilometer hatte Linus Rüttnauer zurückgelegt. Platz drei sicherte Stefan Wendt (766) ebenfalls vom OGW.

Des Weiteren wurden vier Velofahrerinnen und -fahrer ausgelost, die beim Stadtradeln mit dabei waren: Martin Nöltner (467 Kilometer), Rudi Baltensperger (327), Thiago Elia Grether (277) und Lina Sinz (255).

„Danke, dass sie alle mitgemacht haben und würde mich freuen, wenn sie auch nächstes Jahr dabei wären. Sich zu messen, macht ja auch etwas Spaß“, befand Stöcker und überreichte verschiedene Gutscheine, Urkunden und Sekt beziehungsweise Süßes.

Auch für Klaus Geese und Jürgen Wiechert von der IG Velo hatte die Oberbürgermeisterin ein kleines Dankeschön für die gute Zusammenarbeit parat. Die IG Velo hatte sich heuer wieder bei den Aktionen im Rahmen des Stadtradelns beteiligt.

Stöcker erinnerte dabei an die Velotour zum Auftakt ins Markgräflerland und an den zweiten Mobilitätsnachmittag auf dem Rathausplatz, wo einmal mehr das Fahrrad im Mittelpunkt stand. Ihr Dank galt Ariane Linde, die Radverkehrsbeauftragte der Stadt, und Olga Anselm von der Kriminalprävention, die den Mobilitätsnachmittag organisierten.

Wie Stöcker anlässlich der Preisverleihung deutlich machte, habe man auch in den vergangenen Monaten die Fahrradinfrastruktur in der 3-Länder-Stadt weiter verbessern können. So wurden zusätzliche Fahrradabstellanlagen an den Friedhöfen in Weil am Rhein und Märkt sowie in der Hauptstraße errichtet.

Auch die Planungen für den Radweg entlang der B3/Basler Straße würden immer konkreter. „Leider verzögert sich der Baubeginn, da noch naturschutzrechtliche Gutachten erforderlich sind“, erklärte Stöcker. Positiv sei, dass der geplante Streckenabschnitt bis zur Mooswaldeinfahrt erweitert wurde. „Dadurch entsteht künftig vom Einkaufszentrum Insel bis zum Impulsiv ein durchgängig komfortabel ausgebauter Radweg mit einer Breite von bis zu vier Metern“, berichtete Stöcker. Zudem werde die Querungsstelle an der B317 verbreitert, was die Sicherheit und den Komfort für Radfahrende weiter erhöhe.

Weiterhin seien weitere kleinere Projekt geplant. Insbesondere soll das Angebot an Fahrradabstellanlagen weiter ausgebaut werden. „Ein weiterer Schwerpunkt ist die Fortschreibung des Radverkehrskonzepts der Stadt.“ Zudem würden die Schulwegpläne für die weiterführenden Schulen aktualisiert, um sichere Schulwege auch künftig gewährleisten zu können. Ein wichtiger Meilenstein sei die bevorstehende Freigabe der Kanderbrücke in Märkt. Dadurch werde die Verbindung in Richtung Efringen-Kirchen wieder deutlich schneller und komfortabler nutzbar.

Die Brücke 5 zwischen der Lustgartenstraße und Haltingen entlang des Weiherwegs soll erneuert werden. Die Fördermittel hierfür würden momentan beantragt. Gleiches gelte für den Ausbau des Weiherwegs, der ebenfalls im Rahmen des Agglomerationsprogramms (Agglo) zur Förderung angemeldet worden sei.

Text/Bild: Stadtverwaltung Weil am Rhein

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