Zum Hauptinhalt springen
Nachrichten aus Oberrhein

Sommerkonzert mit dem Oberbadischen Sinfonieorchester Lörrach in Wehr

Zum Abschluss der Schlosskonzertsaison 2022/23 lädt am Sonntag, 25. Juni um 19 Uhr das Oberbadische Sinfonieorchester Lörrach zu ihrem traditionellen Sommerkonzert nach Wehr ein. Unter ihrem neuen Dirigenten Siping Wang stehen drei hochkarätige Klassiker auf dem Programm. Als Solist wurde der Cellist Denis Zhdanov verpflichtet.

Franz Schubert: Fünf deutsche Tänze mit sieben Trios und einer Coda für Streicher, D90 (1813)

Franz Schubert (1797-1828) komponierte diese Tänze gegen Ende des Jahres 1813, kurz nachdem er sein Streichquartett Nr. 6 fertiggestellt hatte. Wie fast alle seine frühen Werke wurde auch dieses zu seinen Lebzeiten nicht veröffentlicht. Deutscher Tanz ist ursprünglich wohl eine außerhalb des deutschen Sprachgebietes entstandene Herkunftsbezeichnung. Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wird darunter eine Gruppe von volkstümlichen, ungeradtaktigen Tänzen verstanden, die dem höfischen Menuett gegenübergestellt wurden. Sie ist somit eine gesellschaftliche Bezeichnung und hat keinen nationalen Bezug.

Peter I. Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester, op. 33

Als glühender Verehrer Mozarts sind Tschaikowskys prächtige Variationen über ein Rokokothema voller subtiler Hommagen an diesen klassischen Komponisten. Die Musik dieses "sonnigen Genies" rühre ihn "zu Tränen", schrieb Tschaikowsky einmal. In den Rokoko-Variationen scheint es, als würde Tschaikowsky durch ein Fernglas in eine längst vergangene Welt blicken. Das Thema selbst ist jedoch eine originelle Erfindung von Tschaikowsky, eine Hommage an den Genius Mozart.

Wolfgang A. Mozart: Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, KV 550

Die Nr. 40 ist eine von nur zwei Sinfonien, die Mozart in einer Molltonart geschrieben hat. Von Paminas Arie in der Zauberflöte "Ach, ich fühl's" bis zum eindringlichen Streichquintett KV 516 ist g-Moll eine Tonart, die in Mozarts Werken Melancholie und Tragik suggeriert. Formal ist die Sinfonie fest in der klassischen Tradition verwurzelt. Doch innerhalb dieser etablierten Struktur öffnete sie die Tür zu mächtigen neuen Strömungen, die die künftige Musikrichtung vorwegnahmen. Wagner bezeichnete sie als "Dreh- und Angelpunkt der romantischen Welt".

Das Schlosskonzert beginnt um 19.00 Uhr, der Einlass ist ab 18.30 Uhr, Stadthalle Wehr.

Die Karten zu 25,- € / 22,-* € sind erhältlich bei der Tourist-Info Wehr, Tel.: 07762 808 601, im Netz

Unter www.reservix.de und natürlich an der Abendkasse.

Text/Bild: Kultur- und Verkehrsamt Wehr

Auch interessant:

Anzeige

Anzeige