Neue Abstellmöglichkeit für Velos
Am Lindenplatz in Altweil gibt es nun zehn Stellplätze / „Wildparken“ verhindern
Weil am Rhein. Rund um den Lindenplatz in Altweil ist das kulturelle Angebot vielfältig und umfangreich. In unmittelbarer Nähe befinden sich gleich mehrere Museen, der alte Ortskern, aber auch die evangelische Kirche sowie Gastronomiebetriebe und Einzelhandelsgeschäfte.

Drei stabile Fahrradbügel und zwei Poller, die speziell für die Befestigung von Rädern geeignet sind, finden Velofahrende nun direkt am Altweiler Lindenplatz.
Eine Abstellmöglichkeit für Fahrräder allerdings suchten Velofahrende bisher vergebens. Damit ist jetzt Schluss.
Nun haben die Radlerinnen und Radler die Möglichkeit, ihr Fahrrad sicher abzustellen. So hat die Stadtverwaltung zehn neue Stellplätze errichtet und damit entsprechende Vorschläge aus der Bevölkerung heraus einmal mehr aufgegriffen. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität“, lässt Ariane Linde vom Stadtbauamt wissen, die in Weil am Rhein für die Radverkehr zuständig zeichnet.
Die Ausstattung umfasst drei stabile Fahrradbügel und zwei Poller, die speziell für die Befestigung von Rädern geeignet sind. Mit dieser Maßnahme wird nicht nur die Sicherheit für Velos erhöht, sondern auch ein weiterer Anreiz geschaffen, bei einem Besuch des Museum, Restaurants oder des Handels verstärkt auf das Fahrrad als nachhaltiges Fortbewegungsmittel umzusteigen.
Die neuen Abstellmöglichkeiten sollen aber nicht nur für die hiesigen Radfahrer eine entsprechende Bedeutung einnehmen, sondern auch für Besuchende von außerhalb, die die kulturellen Angebote und die Umgebung von Altweil erkunden möchten. „Wir erleichtern damit auch den Zugang zu wichtigen Einrichtungen“, ergänzt Linde.
Die Stadtverwaltung plant weitere neue Fahrradabstellplätze. Beispielsweise sucht man derzeit nach geeigneten Orten an den Friedhöfen in Weil am Rhein und den Ortsteilen. Schrittweise sollen im gesamten Stadtgebiet weitere Veloparkplätze entstehen. „Wir wollen damit nicht nur den Anreiz erhöhen, vermehrt auf das Fahrrad umzusteigen, sondern auch das Wildparken im öffentlichen Raum verhindern“, sagt Linde. Damit leiste die Stadt wichtige Beiträge zur Verbesserung der urbanen Mobilität.
Erfreut zeigt sich auch Oberbürgermeisterin Diana Stöcker: „Es war mein ausdrücklicher Wunsch, Fahrradabstellplätze im Stadtgebiet zu schaffen. Sie sind wichtig, weil sie das Radfahren sicherer, bequemer und attraktiver machen. Der öffentliche Raum wird entlastet. Sie erleichtern den Menschen, den Umstieg vom Auto auf das Velo und verringern gleichzeitig auch das Diebstahl-Risiko.“


