Gastronomen fordern: Politik muss handeln!
"Wir brauchen dringend die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf 7% und weitere Entlastungen von den hohen Gas- und Strompreisen!" Das forderten Kaiserstühler und Elztäler Wirte sowie der Vorsitzende Peter Ehrhardt vom DEHOGA-Regionalverband Schwarzwald-Bodensee von SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Johannes Fechner. Auf Einladung der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH (NGK) hatten sich zahlreiche Wirte und Fechner im Bahlinger Hecht bei Ralf Gut (DeHoGa-Kreisvorsitzender Emmendingen) getroffen, um gemeinsam mit Ulrike Weiß, Geschäftsführerin der NGK, über die Lage in der Gastronomie zu sprechen.
Gastronomen im Gespräch mit MdB Fechner
Fechner bestätigte, dass die Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19% auf 7% in der Gastronomie mindestens bis Ende 2023 gelte und er sich persönlich auch für eine Verlängerung einsetzen werde. Als großes Problem schilderten die Wirte den Fachkräftemangel. Fechner verspricht sich vom neuen Ausländerrecht, dass Arbeitnehmer aus dem Ausland einfacher nach Deutschland kommen können und Menschen, die einen Arbeitsvertrag haben, schneller ein Bleiberecht bekommen.
Eine weitere Forderung der Wirte war, das Arbeitszeitgesetz zu flexibilisieren. In Österreich können Arbeitnehmer in der Gastronomie drei Tage nacheinander viele Stunden arbeiten und hätten dann einige Tage frei. So etwas wäre attraktiv und sollte es auch in Deutschland geben. Eindringlich war zum Schluss der Appell der Wirte, dass die geplanten Entlastungen durch die Gas- und Strombremse schnell und nicht erst im März kommen. "Wir brauchen jetzt die Unterstützung der Politik für unsere Gastronomie!"