Hochwasser in Herbolzheims befreundeter Stadt Oliva – Solidarität nach schweren Unwettern
Erst Ende Juli war eine kleine Delegation aus Herbolzheim vom Besuch in der befreundeten spanischen Stadt Oliva mit vielen positiven Eindrücken zurückgekehrt und mit der klaren gemeinsamen Vereinbarung, die Beziehungen künftig noch mehr zu stärken.

Nun ist diese freundschaftliche Solidarität auf besondere Weise gefordert: Heftige Regenfälle haben in der Region Valencia, zu der auch Oliva gehört, zu schweren Überschwemmungen geführt. Die außergewöhnlichen Niederschlagsmengen von bis zu 600 Liter in 24 Stunden setzten die Stadt komplett unter Wasser und richteten erhebliche Schäden an. Die Folgen des Unwetters stellen die Bevölkerung und die örtlichen Einsatzkräfte vor immense Herausforderungen.
Im Zuge dieser dramatischen Unwetterlage besuchte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez am 20. Oktober 2026 die besonders betroffenen Städte, darunter auch Oliva, um sich vor Ort ein Bild von der Lage
zu machen. Dabei kündigte er staatliche Hilfen und weitere Unterstützung zur Bewältigung der Schäden an.
Die Ereignisse werden auch in Herbolzheim mit großer Aufmerksamkeit und Sorge verfolgt. Die Freundschaft verbindet die Menschen beider Städte seit 2008 und ist gerade in schwierigen Zeiten von besonderer Bedeutung. In einem persönlichen Brief wandte sich Bürgermeister Thomas Gedemer an seine Kollegin Yolanda Pastor Bolo. Er brachte darin die Verbundenheit mit allen zum Ausdruck, die von den Überschwemmungen betroffen sind, ebenso wie mit den Einsatzkräften. Ebenso hat er Hilfe und Unterstützung angeboten, falls dies gewünscht ist. „Wir wünschen unseren Freundinnen und Freunden in Oliva viel Kraft, Zusammenhalt und Zuversicht, um diese schwierige Zeit gemeinsam zu bewältigen, und wir hoffen, dass sich die Lage entspannt und die Folgen des Unwetters bald überwunden werden können.“
Die Antwort aus dem Büro der Bürgermeisterin von Oliva kam innerhalb kurzer Zeit, in der sie sich bedanken für die Solidarität und mitteilen, dass sie „derzeit rund um die Uhr damit beschäftigt sind, den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen und sich um die Betroffenen zu kümmern. Leider“, so heißt es weiter „sind die materiellen Schäden immens und wir müssen auch um Menschenleben trauern.“
Beide wollen in den kommenden Tagen in Kontakt bleiben und sich intensiver austauschen.


