Wirtschaftsforum des Oberbürgermeisters zu Gast bei SICK in Freiburg-Hochdorf
Sensorbasierte Applikationen für die Industrie
Das Wirtschaftsforum mit Oberbürgermeister Martin Horn war am 17. April 2024 zu Gast bei der SICK AG in Freiburg-Hochdorf. Ca. 60 Ver-treterinnen und Vertreter der Freiburger Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an dem von der Wirtschaftsförderung der FWTM organisierten Treffen teil, um mehr über den Technologie- und Marktführer von sen-sorbasierten Applikationen für industrielle Anwendungen zu erfahren und einen Einblick in den Produktionsstandort in Freiburg-Hochdorf zu erhalten.
v.l.n.r.: Dr. Mats Gökstorp, Vorstandsvorsitzender der SICK AG, Oberbürgermeister Martin Horn, Hanna Böhme, FWTM-Geschäftsführerin, Ulrike Kahle-Roth, Vorständin der SICK AG für Supply Chain & Fulfillment.
FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme begrüßte die Gäste und mo-derierte durch den Abend: „Die SICK AG ist mit rund 12.000 Mitarbei-tenden als eines der größten Unternehmen der Region von großer Be-deutung. Seit 2018 ist SICK auch in Freiburg mit drei Produktionshallen ansässig und damit für Freiburg und die Region ein wichtiges Aushän-geschild. Auch die FWTM und SICK blicken auf eine langjährige Zu-sammenarbeit zurück: Schon seit 2017 trägt die Halle 4 der Messe Freiburg im Rahmen eines Sponsorings den Namen „SICK-ARENA.“
Gastgeber des Abends, Dr. Mats Gökstorp, Vorstandsvorsitzender der SICK AG, begrüßte im Anschluss ebenfalls die Gäste am Produktions-standort in Freiburg-Hochdorf: „SICK ist global aufgestellt und regional stark verwurzelt. Ein aktiver Austausch mit Wissenschaft, Unterneh-men und Politik ist uns wichtig, um gemeinsam eine innovationsfreu-dige Region zu gestalten. Wir freuen uns, das Wirtschaftsforum des Freiburger Oberbürgermeisters Martin Horn an unserem Produktions-standort in Freiburg-Hochdorf begrüßen zu dürfen.“
Oberbürgermeister Martin Horn erläuterte im Anschluss, welche Be-deutung Industriestandorte wie dieser für die Stadt Freiburg haben: „Für den Wirtschaftsstandort Freiburg ist es enorm wichtig, Unterneh-men wie SICK vor Ort zu haben. Die Firma ist nicht nur ein agiler Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Darüber hinaus gehen über soziale Förderungen und Kooperationen wichtige Impulse in die Gesellschaft.“
Gastgeberin Ulrike Kahle-Roth, Vorständin der SICK AG für Supply Chain & Fulfillment, stellte den Produktionsstandort Freiburg-Hochdorf vor: „Die vernetzte, datengesteuerte Produktion ist kein Zukunftssze-nario. Am Standort Freiburg-Hochdorf zeigen wir, was heute schon im Zusammenwirken von Mensch und Automatisierung möglich ist. Zu-gleich stellen wir hier Sensoren und Systeme her, mit denen Kunden-unternehmen weltweit ihre eigenen industriellen Prozesse automatisie-ren und ressourceneffizienter gestalten können.“
Industrie 4.0 steht für intelligente Vernetzung. Industrielle Anlagen die-ser Generation sind immer mehr autark, reagieren eigenständig auf ungeplante Situationen und passen die Produktion an eine veränderte Auftragslage oder andere veränderte Umstände an. Für manche Auf-gaben braucht es jedoch mehr als nur einen Sensor – an dieser Stelle kommen innovative SICK-Systeme, etwa für die Bereiche Fabrik-, Lo-gistik- und Prozessautomation zum Einsatz. Sie setzen sich aus meh-reren Sensoren und weiteren Automatisierungskonzepten zusammen. Solche kundenspezifischen Lösungen werden in Freiburg-Hochdorf produziert, in Betrieb genommen, getestet und in die ganze Welt versendet.
SICK zählt mit rund 12.000 Mitarbeitenden zu den Technologie- und Marktführern sensorbasierter Applikationen für industrielle Anwendun-gen und ist mit 60 Tochtergesellschaften weltweit vertreten. Viele ver-binden SICK primär mit dem Stammsitz in Waldkirch. Nur wenige wis-sen, dass das Unternehmen seit 2018 auch in Freiburg-Hochdorf mit heute insgesamt 280 Mitarbeitenden ansässig ist und an den Automa-tisierungslösungen von morgen arbeitet. Ausgangspunkt war der Auf-bau der 4.0 NOW Factory in Hochdorf, gefolgt von einem zweiten Ge-bäude, in dem Lichtgitter für den Automatisierungs- und Sicherheitsbe-reich gefertigt werden. Zuletzt wurden dort zusätzlich rund 4.600 m² Produktions- und Logistikflächen für die Systemproduktion eingerich-tet. Insgesamt sind es 10.000 m² in Freiburg-Hochdorf in drei Produk-tionshallen in räumlicher Nähe.
Im Anschluss an den offiziellen Teil des Abends wurde die Produkti-onsstätte in Hochdorf in Gruppen besichtigt. Das Format fand regen Anklang und bot Möglichkeiten des persönlichen Austausches.


