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Nachrichten aus Freiburg

Tausende Blicke auf das Freiburger Münster: Feuerwehr meistert spektakuläre Großübung zum 175. Jubiläum

Dichte Rauchschwaden stiegen am Samstagnachmittag an der Nordseite des Freiburger Münsterturms auf. Für zahlreiche Passanten und hunderte Zuschauer auf dem Münsterplatz bot sich zunächst ein ungewohntes Bild. Glücklicherweise handelte es sich nicht um einen echten Brand, sondern um die größte Übung in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg.
RiB / Andreas Braun

Punkt 16 Uhr wurde das Szenario ausgelöst. Durch Nebelmaschinen entstand der Eindruck eines Feuers am Baugerüst des Münsters. Wenige Minuten später trafen die ersten Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Münsterplatz ein.

Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus sechs Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt. Unterstützt wurden sie von der Jugendfeuerwehr, die ebenfalls in die umfangreiche Inszenierung eingebunden war.

Die Einsatzkräfte bauten innerhalb kürzester Zeit die Wasserversorgung auf, brachten Drehleiter und Hubrettungsfahrzeuge in Stellung und begannen mit der Rettung von vier simulierten Arbeitern, die auf den Balustraden des Münsterturms festsaßen. Parallel dazu erfolgte die Brandbekämpfung unter Atemschutz.

Unter den Augen hunderter interessierter Besucher verlief die Übung reibungslos. Die komplexen Einsatzabläufe griffen ineinander, die Menschenrettung konnte erfolgreich abgeschlossen und der angenommene Brand zügig gelöscht werden.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde meldete die Einsatzleitung „Feuer aus“. Gegen 18 Uhr rückten die beteiligten Kräfte wieder in ihre Gerätehäuser ein.

Die Jubiläumsübung zeigte eindrucksvoll, welche Professionalität, Einsatzbereitschaft und technische Leistungsfähigkeit die Freiburger Feuerwehr auch nach 175 Jahren auszeichnen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrangehörigen für die Sicherheit der Stadt ist.

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, die Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe zu betrachten und mit den Feuerwehrleuten ins Gespräch zu kommen. Entsprechend groß fiel die Anerkennung für die Frauen und Männer aus, die an 365 Tagen im Jahr bereitstehen, wenn Hilfe benötigt wird.

Bilder: Andreas Braun

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