Stiftung Innovationsallianz Freiburg und Universität Freiburg vergeben
Förderpreise für Schülerinnen und Schüler für das Fach „Biotechnologie“
Der Förderpreis wird seit 2006 von der Stiftung Innovationsallianz Freiburg (vorm. Technologiestiftung Bio-Med Freiburg) gemeinsam mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur Würdigung und Förderung für naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schüle-rinnen und Schüler gestiftet.

Anna Sander (Fachlehrerin Merian Schule), Prof. Dr. Stefan Rensing (Prorektor für Forschung und Innovation Universität Freiburg), Hannah Strecker (Preisträgerin), Hanna Böhme (Stiftungsvorständin Innovationsallianz), Markus Henkes (Schulleiter Merian-Schule Freiburg), PD Dr. Ralf Meyer (Fachabteilungsleiter Berufliche Gymnasien, Merian-Schule)
Er dokumentiert die besondere Bedeutung der Förderung des Nachwuchses im biotechnologischen Bereich. Der Preis honoriert hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie des Biotechnologischen Gymnasiums an der Freiburger Merian-Schule und ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert.
Den Förderpreis für hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie erhält in diesem Jahr Hannah Strecker. Hannah Strecker hat im Abiturjahrgang 2024 mit 810 von 900 möglichen Punkten und dem Notendurch-schnitt von 1,1 abgeschlossen. Im Bereich Biotechnologie war sie die beste Schülerin der Merian-Schule. Sie hatte in allen vier Halbjahren der Kursstufe sowie im Abitur im Fach Biotechnologie 15 Punkte erreicht, . In Chemie und Mathematik jeweils 15 bzw. 14 Punkte. Hannah Strecker wird ab dem Wintersemester 2025/26 ein Studium im Bereich der Medizin oder Naturwissenschaften aufnehmen. Die Zeit davor ist für Reisen und Praktika, als Orientierungshilfe für die Studienwahl, vorgesehen.

Hannah Strecker (Preisträgerin)
Stiftungsvorständin Hanna Böhme: „Mit der Vergabe der Förderpreise für Schülerinnen und Schüler fördern wir begabte und engagierte Nachwuchstalente des Biotechnologischen Gymnasiums der Freiburger Merian-Schule, die sich durch hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie auszeichnen. Dieser Bildungsweg verspricht nach wie vor sehr gute Ausbildungs- und Berufsaussichten, wie auch der gesamte Bereich Health & Life Sciences zu den besonderen Wachstumsbereichen des Standortes Freiburg zählt.“
Wir freuen uns sehr über den diesjährigen Preisträger. Mit diesem hervorragenden Schulabschluss stehen der Ausgezeichneten die Türen für eine Karriere in der Medizin und den Naturwissenschaften weit offen“, so der Prorektor für Forschung und Innovation Stefan Rensing.
Am biotechnologischen Gymnasium werden im Profilfach Biotechnologie fundierte Kenntnisse mikrobiologischer und chemischer Vorgänge vermittelt und in modern ausgestatteten Laborräumen direkt angewendet. Dazu gehören auch neuste Messerfassungssysteme mit Tablets, die für Versuche, Auswertungen und Internetrecherchen verwendet werden. „Unsere Schülerinnen und Schüler erproben ihr Wissen in vielen praktischen Versuchen und werden so schrittweise an eine wissenschaftliche Arbeitsweise herangeführt – eine optimale Vorbereitung für ein späteres Studium im naturwissenschaftlichen Bereich“, sagt der Schulleiter der Freiburger Merian-Schule, Markus Henkes.
Mit der Einrichtung des "Biotechnologischen Gymnasiums" zum Schuljahr 2001/2002 hat das Land Baden-Württemberg als erstes Bundesland konsequent der zunehmenden Bedeutung der Biotechnologie in einem gymnasialen Bildungsgang Rechnung getragen. In Baden-Württemberg gibt es derzeit an 28 Standorten bi-otechnologische Gymnasien, davon nur eines in Freiburg. Weitere befinden sich im BioValley in Waldshut-Tiengen, Lörrach und Offenburg.

Hannah Strecker (Preisträgerin) mit Familie
Zu den Preisstiftern
An der 2003 errichteten und im Jahr 2024 zukunftsorientiert weiterentwickelten Stiftung Innovationsallianz Freiburg (vorm. Technologiestiftung BioMed Frei-burg) sind die Stadt Freiburg, die Albert-Ludwigs-Uni-versität Freiburg, das Universitätsklinikum Freiburg, die IHK Südlicher Oberrhein, der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden (WVIB), die Handwerkskammer Freiburg, die Badenova, die Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau und die Volksbank Freiburg beteiligt. Die Stiftung selbst wird von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) verwaltet. So ist gewährleistet, dass die Aktivitäten der städtischen Innovations- und Technologie-förderung mit der Arbeit der Stiftung und des von ihr getragenen Innovationszentrums eng verzahnt sind. Eine wichtige Aufgabe der Stiftung ist das Management des BioTechPark Freiburg.
Dem Stiftungsrat gehören an: Oberbürgermeister Martin Horn (Vorsitzender), Alwin Wagner (IHK Südli-cher Oberrhein und zugleich stv. Vorsitzender), Stadt-rätin Emriye Gül, Stadtrat Hannes Wagner, Stadträtin Carolin Jenkner, Stefan Rensing (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Frederik Wenz (Universitätsklinikum Freiburg). Gerrit Christoph (WVIB), Daniel Zeiler (Sparkasse Freiburg), Volker Spietenborg (Volksbank Freiburg) und Hans-Martin Hellebrand (Badenova). Den Vorstand der Stiftung bildet Hanna Böhme (Vorsitzende) zusammen mit Thomas Wiesler und Michael Richter (Stellvertreter).
Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wurde 1457 als Volluniversität gegründet. 25.000 Studierende aus über 100 Nationen sind an elf Fakultäten in mehr als 190 Studiengängen eingeschrieben. Rund 7.000 Pro-fessorinnen und Professoren, Lehrkräfte sowie weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich an der Alma Mater, die als Volluniversität auch heute Studium, Promotion und Habilitation in allen wichtigen Fachbereichen der Geistes-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften, sowie in Medizin, Jura und Theologie ermöglicht. Ein ideales Umfeld gerade auch für zukunftsweisende, interdisziplinäre Studien. Viele berühmte Philosophinnen und Philosophen, Spitzen-forscherinnen und Spitzenforscher sowie 10 Nobelpreisträger lehrten und forschten an der Albert-Ludwigs-Universität. Die Spitzenpositionen in den Rankings belegen ihren herausragenden Ruf in der deut-schen Universitätslandschaft.


