Erschließung des Heger-Areals in Umkirch ermöglicht Bau von 36 Familienheim-Wohnungen
An diesem Donnerstag wurde mit einem symbolischen Spatenstich die Erschließung des Heger-Areals in Umkirch begonnen. Damit rückt auch der Baubeginn für zwei Mehrfamilienheimhäuser näher, die die Baugenossenschaft Familienheim Freiburg auf diesem Gelände plant.

Skizze mit Frontansicht für eines der geplanten Häuser
Mit dem heutigen Spatenstich zur Erschließung des Heger-Geländes in Umkirch durch Bürgermeister Walter Laub fällt der Startschuss für eines der größten privaten Bauprojekte in der Gemeinde. Bis zu 180 Wohnungen sollen auf der Industriebrache am westlichen Ortsrand von Umkirch in den kommenden Jahren entstehen. Baubeginn für die Wohnprojekte ist Juni 2026.
Einer der Bauherren auf dem Gelände ist die Baugenossenschaft Familienheim Freiburg. Sie hat im vergangenen Jahr auf dem Areal ein Grundstück erworben und wird dort zwei viergeschossige Mehrfamilienhäuser inklusive Tiefgarage bauen, die insgesamt 36 Wohnungen bieten. Die vom Emmendinger Architekten Dirk Kottmann geplanten Gebäude entstehen in effizienter Hybridbauweise: Hierfür werden die Massivholz-Außenwände mit außenliegender Wärmedämmung und Holzfassade im Werk vorgefertigt und dann vor Ort an den Rohbau angebracht. Dessen Decken und Wohnungstrennwände sind aus Stahlbeton, die Innenwände werden in Trockenbauweise erstellt. Dank des Energiestandards KfW55 verbrauchen die Gebäude nur 55 % der Energie eines „normalen“ Referenzhauses. Als Wärmequelle werden zentrale Wärmepumpen eingesetzt, die über Fußbodenheizungen die Wohnungen mit Heizenergie versorgen.
Insgesamt wird durch die beiden Gebäude eine Wohnfläche von etwa 3.000 Quadratmetern entstehen, aufgeteilt in je zwölf 2-Zimmer-und 4-Zimmer-Wohnungen sowie acht 3-Zimmer-Wohnungen und vier 5-Zimmer- Wohnungen. Die Fertigstellung der Häuser ist für August 2028 geplant.
„Wir sind sehr froh, dass wir unseren Mitgliedern bald weiteren hochwertigen Wohnraum zu bezahlbaren Preisen im Freiburger Umland anbieten und damit unseren genossenschaftlichen Auftrag erfüllen können“, freut sich die Vorstandsvorsitzende der Familienheim Freiburg, Anja Dziolloß. Die Mieten stehen zwar noch nicht fest, allerdings ist schon jetzt klar, dass man sich wieder um eine Förderung durch das Programm „Bezahlbares genossenschaftliches Wohnen in Baden“ des Erzbischöflichen Ordinariats bemühen wird. Hierdurch würden die Mieterinnen und Mieter einen Zuschuss von drei Euro im Monat je Quadratmeter Wohnfläche über zehn Jahre ab Erstbezug erhalten. Voraussetzung ist, dass deren Einkommen unter der im Landeswohnraumförderprogramm Baden-Württemberg festgelegten Grenze liegt. „Damit können sich auch Menschen mit geringerem Einkommen das Wohnen in einem attraktiven Neubau leisten“, erläutert Dziolloß.
Die neuen Wohnungen in Umkirch werden das inzwischen größer gewordene Portfolio der Familienheim im Freiburger Umland nochmals erweitern. Bislang bietet die Baugenossenschaft Wohnungen außerhalb von Freiburg noch in Kirchzarten, Breisach, Stegen, Waldkirch, Kollnau und Emmendingen.


