Annika Andersson, Duschan Remenji und Patrik Faller gewinnen den 7. Lehrer*innenpreis
Und dieses war der siebte Streich: Vor gut 350 Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften, Schulleiter*innen und Elternbeiräten wurde am Donnerstag zum siebten Mal in Folge der Freiburger Lehrer*innenpreis vergeben.

PreisträgerInnen (von links) Ralf Bernion, Patrick Faller, Annika Anderson, Annemarie Seibert (Duschan Remenji fehlt, er musste nach der Ehrung direkt zur Abschlussfeier seine Klasse)
Der Preis für die besten Lehrkräfte des Jahres ging diesmal an ein Trio: Annika Andersson (Max-Weber-Schule), Duschan Remenji (Wentzinger Realschule) und Patrik Faller (Gerhart-Hauptmann-Schule) standen am Ende auf dem Treppchen.
Der Sonderpreis „Berufliche Orientierung“ ging in Zusammenarbeit mit HWK und IHK an Annemarie Seibert (INVIA & Karlsschule) und Ralf Bernion (Caritas Bildungszentrum & Albert-Schweizer-Schule II).
Insgesamt 470 Nominierungen waren eingegangen (jeweils hälftig von Schüler*innen und Eltern); 145 Lehrer*innen wurden nominiert. Die finale Auswahl oblag einer elfköpfigen Fachjury. Die Preise waren jeweils mit 1.000 Euro für die jeweilige Klassenkasse dotiert. Die Vorschläge der Schülerinnen und Schüler für die Verwendung dieses Preisgelds reichten von den Klassikern „Schulausflug“ und „Europa Park“ über „Schulwände streichen“ bis zu einer „Spende an Kinder, denen es nicht so gut geht wie uns“.
Veranstalter war erneut die Wilhelm Oberle-Stiftung; die Ausrichtung hatte Anita Khosravi von der im Friedrichsbau beheimateten Tanzschule M.A.K. Studios mit ihrem Team übernommen. Entsprechend durfte auch eine Hip-Hop-Tanzeinlage nicht fehlen – die Tänzerinnen und Tänzer brachten die gesamte Besuchergruppe zum Hiphopping im Stehen – anders gesagt: Der Kongress tanzte fröhlich vor sich hin.
Nach diesen Bewegungseinlagen folgten Nominierungsvideos, Laudationen mit der Übergabe von Urkunden und Blumensträußen. Das wurde lautstark begleitet vom Kreischen junger Menschen, was sonst eher bei Konzerten von Popstars zu hören ist. Gewinner Duschan Remenji, in den Jahren zuvor schon zwei Mal nominiert, brachte es auf den Punkt: „Ich bin definitiv kein verdienter Sieger, denn es gibt so viele geile Lehrer. Natürlich freue ich mich jetzt über den Preis, aber eine Zusatzmotivation brauche ich gar nicht - ich bleibe genauso wie ich bin.“
Zuvor hatte Schirmherrin und Freiburger Schul-Bürgermeisterin Christine Buchheit das Publikum ermuntert, auch künftig die besten Lehrerinnen und Lehrer zu wählen: „Dieser Preis geht von den Schülerinnen und Schülern aus – das macht ihn so besonders, denn eine gute Lehrerin oder ein guter Lehrer macht den Unterschied.“
Sebastian Kölsch, Vorsitzender des Landeselternbeirats BW, merkte an: „Gute Lehrende sehen Kinder als Menschen, begleiten sie und helfen ihnen, Lebenspläne zu entwickeln.“
Und dann darf ruhig auch mal laut gefeiert werden, mit verdienter Anerkennung, strahlenden Gesichtern und schönen Gespräche.


