200 Jahre Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau – Ein Jubiläum mit Tradition und Zukunft
Ein Rückblick auf zwei Jahrhunderte Erfolgsgeschichte
Im Jahr 1826 wurde die Sparkasse Freiburg gegründet ein Ereignis, das nicht nur den Grundstein für eine der ältesten Sparkassen im Landesteil Baden legte, sondern auch eine Institution schuf, die bis heute tief in der Region verwurzelt ist.

v.l.n.r: Michael Schmieder, Lars Hopp, Daniel Zeiler, Bernd Rigl, Martin Horn, Stefan Schlatterer und Annika Reinke
Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums fand eine ganz besondere Pressekonferenz statt: in einer eigens gestalteten Straßenbahn. Mit dabei waren Vertreter der Sparkasse, sowie die Oberbürgermeister Martin Horn (Freiburg), Stefan Schlatterer (Emmendingen) und Michael Schmieder (Waldkirch) und zahlreiche Pressevertreter.
Die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau ist weit mehr als nur ein Finanzdienstleister. Sie ist ein fester Bestandteil der Kultur und Wirtschaftsgeschichte der Region und blickt auf eine lange Tradition zurück, die bis ins 18. Jahrhundert reicht. Gegründet auf den Werten sozialer Gerechtigkeit und Bildung, ist sie ein eindrucksvolles Beispiel für nachhaltiges Engagement und regionale Verantwortung. Den Grundstein für diese Institution legte Josef Heinrich Sautier (1746–1810), eine herausragende Persönlichkeit seiner Zeit. Mit einem starken sozialen Bewusstsein setzte sich Sautier für bessere Lebensbedingungen der Bevölkerung ein. Aus seinem Privatvermögen gründete er Stiftungen, die insbesondere der Ausbildung bedürftiger Bürgertöchter und -söhne dienten. Ziel war es, jungen Menschen durch Bildung eine Perspektive zu geben und ihnen den Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu ebnen.

Jubiläums-Straßenbahn
Eine bewegte Geschichte: Von den Anfängen bis heute
Die Geschichte der Sparkasse Freiburg begann offiziell am 16. Oktober 1826. Doch die Wurzeln reichen noch weiter zurück: Bereits 1803 wurden erste Einlagen durch die Beurbarungsgesellschaft gesammelt. Die Sparkasse war von Beginn an mehr als nur ein Ort für finanzielle Transaktionen – sie war ein Werkzeug, um Menschen in der Region zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.
Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau blickt auf eine lange Geschichte zurück, die von Wachstum und regionaler Verbundenheit geprägt ist. Über die Jahre hinweg hat sich das Institut durch mehrere Fusionen mit benachbarten Sparkassen zu einer der bedeutendsten Finanzinstitutionen der Region entwickelt.
Bereits 1976 wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt, als sich die Sparkassen Emmendingen und Kenzingen zur Sparkasse Nördlicher Breisgau zusammenschlossen. Zwei Jahre später, im Jahr 1978, folgte die Fusion der Sparkassen Waldkirch und Elzach, aus der die Sparkasse Elztal hervorging. Diese Zusammenschlüsse spiegelten nicht nur den wirtschaftlichen Fortschritt der Region wider, sondern auch das Ziel, den Menschen vor Ort eine noch engere und effizientere Betreuung zu bieten.
Ein weiterer bedeutender Schritt erfolgte 1998, als sich die Sparkassen Freiburg und Nördlicher Breisgau zusammenschlossen. Damit entstand die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau in ihrer heutigen Form. Schließlich wurde im Jahr 2001 die Sparkasse Elztal in das Institut integriert, wodurch die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ihre Position als regionaler Finanzdienstleister weiter festigte.
Eine Jubiläumskampagne mit Blick in die Zukunft
Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto Sehen, was wirklich zählt“. Mit einer fröhlichen und zukunftsgerichteten Kampagne möchte die Sparkasse zeigen, wie sie seit 200 Jahren die Region unterstützt und prägt. Zehn zentrale Themen stehen dabei im Fokus: von sozialem Engagement über Wirtschaftsförderung bis hin zu Bildung und Kultur. In der speziell gestalteten Straßenbahn konnten die Gäste einige dieser Motive bereits bewundern.
Ein besonderes Highlight der Kampagne ist die interaktive Gestaltung: Über einen QR-Code oder einen speziellen „Jubi-Gucker“ können versteckte Botschaften auf den Plakaten entdeckt werden. Diese kreative Herangehensweise macht das Jubiläum nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar.
Jubiläumsprodukte und Aktionen für die Region
Um das Jubiläum gebührend zu feiern, hat die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau eine Reihe von Jubiläumsprodukten ins Leben gerufen. Jedes Quartal wird ein neues Produkt mit attraktiven Konditionen angeboten – von einer Jubiläumskombi mit mit attraktiven Zinsen bis hin zu einer limitierten Sonderedition in Gold.
Neben diesen Angeboten wird die Region auch direkt gefördert: Monatlich werden fünf gemeinnützige Vereine mit jeweils 2.000 Euro unterstützt – insgesamt stehen dafür 200.000 Euro bereit. Mit einem Gesamtbudget von 2,2 Millionen Euro für gesellschaftliches Engagement im Jubiläumsjahr setzt die Sparkasse ein starkes Zeichen für die Förderung von sozialen und kulturellen Projekten in der Region.

Die Sparkasse als verlässlicher Partner
In ihren Reden betonten die Oberbürgermeister von Freiburg, Emmendingen und Waldkirch die wichtige Rolle der Sparkasse als Partner für Kommunen, Unternehmen und Bürger. Sie hoben hervor, dass die Sparkasse nicht nur wirtschaftliche Stabilität bietet, sondern auch ein starker Unterstützer von sozialen Projekten, Kultur und Bildung ist.
Martin Horn, Oberbürgermeister von Freiburg, erklärte: „Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist seit jeher ein verlässlicher Finanzpartner in allen Bereichen der Stadt.“ Er betonte die enge Zusammenarbeit zwischen der Sparkasse und der Stadt Freiburg, die zur wirtschaftlichen Stabilität und nachhaltigen Entwicklung beitrage.
Stefan Schlatterer, Oberbürgermeister von Emmendingen, hob insbesondere die Bedeutung der Investitionen der Sparkasse hervor: „Die Investitionen stärken die lokale Infrastruktur, ermöglichen persönlichen Kundenservice und sichern Arbeitsplätze vor Ort. Damit setzt die Sparkasse ein starkes Signal für die Wirtschaftskraft, Attraktivität und Lebensqualität des Landkreises Emmendingen.“ Ein herausragendes Beispiel für dieses Engagement ist die Investition von über 20 Millionen Euro in die Hauptgeschäftsstelle in Emmendingen. Diese Modernisierung unterstreicht das klare Bekenntnis der Sparkasse zur regionalen Präsenz und nachhaltigen Entwicklung.
Michael Schmieder, Oberbürgermeister von Waldkirch, würdigte die Rolle der Sparkasse: „Die Sparkasse ist mehr als ein Finanzpartner – sie ist der Rückenwind unserer Vereine, Kultur- und Ehrenämter in der Region. Sie stärkt das gemeinwohlorientierte Engagement, ermöglicht Jugendarbeit, Ehrenamt sowie soziale Projekte und trägt damit zu einer lebendigen, solidarischen Gemeinschaft bei. Ohne dieses Engagement wäre unsere Region weniger bunt, weniger stark und weniger zukunftsfähig.“

v.l.n.r.: Martin Horn, Oberbürgermeister von Freiburg, Stefan Schlatterer, Oberbürgermeister von Emmendingen und Michael Schmieder, Oberbürgermeister von Waldkirch
Tradition trifft Innovation
Trotz ihrer langen Geschichte hat sich die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau immer wieder neu erfunden. Ob durch die Unterstützung von Start-ups oder durch innovative Finanzprodukte – sie beweist, dass Tradition und Fortschritt Hand in Hand gehen können. Mit ihrer regionalen Verankerung und ihrem gesellschaftlichen Engagement bleibt sie auch in Zukunft ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens in Freiburg und Umgebung.
Ein Ausblick auf weitere 200 Jahre
Das Jubiläumsjahr 2026 ist nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit, nach vorne zu schauen. Die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau hat sich das Ziel gesetzt, ihre Erfolgsgeschichte fortzuschreiben – immer mit dem Fokus auf Regionalität, Verantwortung und Engagement. Mit einem Budget von 2,2 Millionen Euro für gesellschaftliches Engagement im Jubiläumsjahr setzt sie ein starkes Zeichen: Die Menschen und Projekte der Region stehen im Mittelpunkt ihres Handelns. Denn wie es ihr Slogan sagt: „Wir sind keine Bank. Wir sind Sparkasse.“
Herzlichen Glückwunsch an die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau zu 200 Jahren voller Erfolgsgeschichten! Wir freuen uns auf viele weitere Jahre voller Innovation und Unterstützung für unsere Region.







