Yannick Bury besucht Kunstturner in Herbolzheim
Um sich aus erster Hand über die Förderung des Spitzensports zu informieren, besuchte der Bundestagsabgeordnete Yannick Bury die Kunstturner in Herbolzheim (KTH).
Als zuständiger Abgeordneter für den Haushalt des Bundesinnenministeriums ist Bury im Bundestag auch für den Sportetat zuständig, aus dem unter anderem auch das Turnzentrum in Herbolzheim über die Förderung von Trainerstellen finanziell unterstützt wird.
Der Verein KTH dient über 30 Talenten von Turnvereinen aus der ganzen Region als Leistungsstützpunkt für Spitzensportförderung, wie Leiter Manuel Rothmann im Gespräch erläuterte. Der KTH ist eine von nur sechs Einrichtungen bundesweit, die vom Deutschen Turnerbund als ein solches „Turnzentren“ gefördert werden. Voraussetzung für die Förderung ist die Entwicklung junger Talente zu Bundeskadern. Die Trainer in Herbolzheim widmen sich mit großer Leidenschaft ihrer Arbeit mit den Kindern, erzielen die Spitzenergebnisse jedoch mit begrenzten Mitteln, wie Bury beim Trainingsbesuch erfuhr. Der KTH verfügt derzeit nur über zwei hauptamtliche Trainerstellen und hofft, bald eine dritte schaffen zu können.
Bury versprach, dies als wichtigen Impuls mit nach Berlin zu nehmen: „Die Trainerfinanzierung im Spitzensportbereich kommt teilweise aus dem Bundeshaushalt. Die Eindrücke aus Herbolzheim sind da für mich äußerst hilfreich für die kommenden Verhandlungen über den Sporthaushalt.“ Die Herbolzheimer Kunstturner seien ein Aushängeschild für die ganze Region. Die Bundespolitik müsse solche Spitzensport-Einrichtungen weiter durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen fördern, so der Abgeordnete.


