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Nachrichten aus Emmendingen

Steffen Brupbach bietet Einblicke in seinen Quereinstieg als Landwirt

Alles begann mit dem eigenmächtigen Erwerb zweier Ziegen durch einen 15-jährigen Buben. Wie aus einer fixen Idee, der Traum vom eigenen Bauernhof in Erfüllung ging, das berichtete der heute 34-Jährige im Rahmen einer Exkursion rund um seinen Brupbachhof in Teningen-Heimbach am Sonntag, den 7. September 2025. 

Inzwischen hat er auch seine Frau Ines an seiner Seite, die ebenso aktiv auf dem Hof mit anpackt wie die drei gemeinsamen Kinder.

Zahlreiche landwirtschaftlich interessierte Besucherinnen und Besucher waren bei der Tour dabei und erfuhren, wie alles in einem kleinen Schuppen begann, bevor das Stallgebäude seinen heutigen Platz im Neuweg fand. Hier hält der landwirtschaftliche Quereinsteiger, Steffen Brupbach, der hauptberuflich als Hausmeister arbeitet, inzwischen nicht nur rund 20 Rinder, sondern auch Ziegen, Schafe, Enten, Hühner. Die Tiere fühlen sich hier auf dem Brupbachhof wohl und freuen sich an bestimmten Sonntagen über den Besuch von Familien. Neben den Sonntagsöffnungen engagiert sich Brupbach auch bei „Lernort Bauernhof“ und setzt so, wichtige Impulse bei der pädagogischen Vermittlung landwirtschaftlicher Themen. Seine Aufklärungsarbeit auf Social Media brachte ihm schließlich auch die Aufmerksamkeit des Naturpark Südschwarzwald e. V. ein, mit dem er nun schon seit zwei Jahren eine Partnerschaft pflegt. Im Rahmen des gemeinsamen Ausklangs nach der Exkursion erhielt er hierfür eine Wiederauszeichnung für fünf Jahre sowie eine personalisierte Infotafel, die über den Naturpark und den Betrieb selbst Aufschluss gibt.

Der vielfach engagierte Nebenerwerbslandwirt stieß jedoch nicht immer nur auf offene Arme im Laufe seiner Betriebsentwicklung. „Viele Diskussionen rund um den Standort und verschiedene Auflagen werden immer wieder zur Herausforderung für uns“, berichtete er. Nichtsdestotrotz freut er sich, dass bisher noch immer entsprechende Lösungen gefunden werden konnten. Aktuell arbeitet er daran, das Gelände weiter zu optimieren. „Neben Besuch von Kindergärten und Schulklassen haben wir seit April 2025 einen Kindergarten hier direkt auf unserem Gelände“, so der Landwirt. Die zahlreichen Hürden, die er immer wieder nehmen muss, sind für ihn kein Grund zum Verzagen: „Wir machen weiter, weil unser Herz für die Landwirtschaft schlägt.“

Quelle: Steffen Brupbach

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